Investmentfonds - Alles Wissenswerte zu diesem Anlageinstrument

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Markus G

26. Mai 2020

Inhaltsverzeichnis

Investmentfonds sind eine beliebte Anlagemöglichkeit für viele Anleger. Sie bieten die Möglichkeit, in eine Vielzahl unterschiedlicher Anlageklassen und Branchen zu investieren und das Risiko dadurch zu streuen. Doch welche Arten von Fonds gibt es und welche sind die richtigen für Ihre Anlagestrategie? Wie funktioniert der Kauf und Verkauf von Fondsanteilen und welche Kosten und Gebühren fallen dabei an? Und was passiert mit Ihrem angelegten Kapital im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft?

Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die Welt der Investmentfonds und hilft Ihnen bei der Entscheidung, welche Art von Fonds am besten zu Ihren Anlagezielen passt. Wir erklären die verschiedenen Arten von Fonds, von offenen und geschlossenen Fonds bis hin zu Hedgefonds und Indexfonds, und gehen auf deren Vor- und Nachteile ein. Wir erläutern, wie Fonds steuerlich behandelt werden und welche Risiken es beim Investment in Fonds zu beachten gilt. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie Fondsanteile kaufen und verkaufen und welche Kosten und Gebühren dabei anfallen.

Mit diesem umfassenden Ratgeber sind Sie bestens informiert und können fundierte Entscheidungen treffen, wenn es um die Wahl der richtigen Investmentfonds für Ihr Portfolio geht. Lassen Sie uns gemeinsam die Welt der Investmentfonds erkunden und Ihre Finanzen auf ein neues Level bringen!

Was ist ein Investmentfonds per Definition?

Ein Investmentfonds ist ein Finanzvehikel, das von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (Asset Manager) aufgelegt, in Folge verwaltet wird und das Geld von Anlegern sammelt, um es in eine Vielzahl von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Immobilien und andere Vermögenswerte zu investieren. Der Zweck eines Investmentfonds ist es, den Anlegern eine breitere Diversifikation ihres Portfolios und eine professionelle Verwaltung ihres Geldes zu ermöglichen. Anleger erhalten Anteile am Fonds, die an der Wertentwicklung des Fonds beteiligt sind.

Wie funktioniert ein Investmentfonds?

Investmentfonds - Definition und Funktionsweise

Ein Investmentfonds funktioniert folgendermaßen:

Anleger legen ihr Geld in den Fonds ein und erhalten im Gegenzug Anteile an dem Fonds.

 

  • Das Geld der Anleger wird von einem Fondsmanager oder einem Team von Fondsmanagern verwaltet, die es in eine Vielzahl von Wertpapieren, wie Aktien, Anleihen, Immobilien und andere Vermögenswerte, investieren.
  • Der Wert des Fonds hängt von der Performance der von dem Fondsmanager ausgewählten Wertpapiere ab.
  • Anleger können ihre Anteile jederzeit verkaufen oder kaufen und erhalten dann den aktuellen Wert des Fondsanteils ausbezahlt.
  • Die Fonds berechnen Gebühren für die Verwaltung und Verwaltung des Fonds, die vom Fondsvermögen abgezogen werden.

Der Zweck von Investmentfonds ist es, eine breitere Diversifikation des Portfolios zu ermöglichen und von den Vorteilen des professionellen Portfolio-Managements zu profitieren, das die Fondsmanager leisten.

Welche Arten von Fonds gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Investmentfonds, die sich in verschiedene Anlageklassen einteilen lassen. Hier sind einige der häufigsten:

Aktienfonds

Aktienfonds (auch als Equity-Fonds bezeichnet) sind Investmentfonds, die in Aktien von Unternehmen investieren. Diese Fonds sammeln das Geld von vielen Anlegern und investieren es in eine breite Palette von Aktien, um eine Diversifikation zu erreichen.

Die Vorteile von Aktienfonds sind:

 

  • Wachstumschancen: Aktien haben in der Regel ein höheres Wachstumspotential als Anleihen oder Geldmarktfonds, was zu höheren Renditen führen kann.
  • Diversifikation: Indem man in einen Aktienfonds investiert, kann man ein breites Portfolio von Aktien aus unterschiedlichen Branchen und Ländern erwerben, was das Risiko minimiert.
  • Professionalität: Aktienfonds werden von professionellen Fondsmanagern verwaltet, die ihre Arbeit machen um die Aktien sorgfältig auszuwählen und zu überwachen, was es Anlegern erspart, sich selbst damit zu beschäftigen.

Die Nachteile von Aktienfonds sind:

 

  • Risiko: Obwohl Aktienfonds diversifiziert sind, bleibt das Risiko, dass die Aktienwerte fallen.
  • Kosten: Aktienfonds haben in der Regel höhere Gebühren als andere Arten von Investmentfonds, die die Rendite beeinträchtigen können.
  • Volatilität: Aktien sind anfällig für Schwankungen, was zu einer höheren Volatilität im Vergleich zu Anleihen oder Geldmarktfonds führen kann.

Insgesamt sind Aktienfonds eine gute Möglichkeit, um von den Wachstumschancen der Aktienmärkte zu profitieren und das Portfolio zu diversifizieren, jedoch ist es wichtig, das höhere Risiko und die höheren Kosten im Vergleich zu anderen Anlageklassen zu berücksichtigen, bevor man sich für einen Aktienfonds entscheidet. Es wird empfohlen, die Diversifikation innerhalb des Aktienfonds durchzuführen und auf die Kosten zu achten, um das Risiko zu minimieren und die Rendite zu maximieren.

Rentenfonds

Ein Renten-Fonds (auch als Bond-Fonds bezeichnet) ist ein Investmentfonds, der in Anleihen investiert. Anleihen sind Schuldverschreibungen, die von Unternehmen oder Regierungen ausgegeben werden, um Geld aufzunehmen. Im Gegenzug zahlen sie dem Anleger einen bestimmten Zinssatz und zahlen das ursprünglich geliehene Kapital zum Ende der Laufzeit zurück.

Die Vorteile von Renten-Fonds sind:

 

  • Regelmäßige Zinszahlungen: Im Gegensatz zu Aktien, die keine regelmäßigen Dividenden auszahlen, zahlen Anleihen regelmäßig Zinsen, was für Anleger, die eine regelmäßige Einkommensquelle suchen, attraktiv sein kann.
  • Stabilität: Anleihen haben in der Regel niedrigere Schwankungen als Aktien und können daher eine stabilere Anlageoption sein.
  • Diversifikation: Indem man in einen Renten-Fonds investiert, kann man ein breites Portfolio von Anleihen aus unterschiedlichen Branchen, Ländern und Laufzeiten erwerben, was das Risiko minimiert.

Die Nachteile von Renten-Fonds sind:

 

  • Niedrigere Renditen: Im Allgemeinen haben Anleihen niedrigere Renditen als Aktien, da sie ein geringeres Risiko haben.
  • Zinsänderungsrisiko: Wenn die Zinsen steigen, sinkt der Wert von Anleihen, was zu Verlusten führen kann.
  • Kreditrisiko: Wenn das Unternehmen oder die Regierung, die die Anleihe ausgegeben hat, in finanzielle Schwierigkeiten gerät, besteht das Risiko, dass die Anleihe nicht pünktlich zurückgezahlt wird.

Insgesamt sind Renten-Fonds eine gute Möglichkeit, um von den stabilen Einkommensmöglichkeiten der Anleihenmärkte zu profitieren und das Portfolio zu diversifizieren. Es ist jedoch wichtig, das geringere Wachstumspotential im Vergleich zu Aktien und das Risiko von Zinsänderungen und Kreditausfällen zu berücksichtigen, bevor man sich für einen Renten-Fonds entscheidet. Es wird empfohlen, die Diversifikation innerhalb des Renten-Fonds durchzuführen und auf die Kosten zu achten.

Geldmarktfonds

Ein Geldmarkt-Fonds ist ein Investmentfonds, der in kurzfristige Schuldpapiere, wie zum Beispiel Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Zertifikate, investiert. Diese Papiere haben in der Regel eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Vorteile eines Geldmarkt-Fonds sind:

 

  • Eine hohe Liquidität, da die Papiere jederzeit verkauft werden können
  • Eine geringere Volatilität im Vergleich zu Aktien- oder Immobilienfonds
  • Eine geringere Risikobelastung
  • Eine regelmäßige Ausschüttung in Form von Zinsen

Die Nachteile sind:

 

  • Geringere Renditechancen im Vergleich zu anderen Anlageformen
  • Geringere Diversifikation des Portfolios
  • Risiko von Verlusten durch Inflation
  • Kein Einfluss auf die Verwaltung des Portfolios

Wie auch bei Immobilienfonds, ist es wichtig, dass man sich im Vorfeld gründlich mit dem Fonds und dem dahinterstehenden Management beschäftigt und sich auch von einem Finanzberater beraten lässt, bevor man in einen Geldmarktfonds investiert.

Immobilienfonds

Ein Immobilien-Fonds ist ein Investmentfonds, der in Immobilien investiert. Dies können sowohl Gewerbe- als auch Wohnimmobilien sein. Anleger kaufen Anteile an dem Fonds und erhalten dadurch indirekt eine Beteiligung an den von dem Fonds gehaltenen Immobilien.

Die Vorteile eines Immobilien-Fonds sind:

 

  • Streuung: Diversifikation des Portfolios durch die Anlage in unterschiedliche Immobilien
  • Management: Professionalität durch die Verwaltung durch erfahrene Fondsmanager
  • Passives Einkommen: Regelmäßige Ausschüttungen in Form von Mieteinnahmen

Die Nachteile sind:

 

  • Gebühren: Hohe Kosten durch die Verwaltung des Fonds
  • Liquidität: Geringe Liquidität, da die Anteile nicht einfach verkauft werden können
  • Passivität: Kein Einfluss auf die Verwaltung der Immobilien
  • Individualität: Keine Möglichkeit zur individuellen Anpassung des Portfolios
  • Wertentwicklung: Keine Garantie auf eine positive Performance

Immobilienfonds sind für Anleger geeignet, die in Immobilien investieren möchten, aber nicht die Mittel oder die Kenntnisse haben, um eine eigene Immobilie zu kaufen oder zu verwalten. Sie ermöglichen es Anlegern, in eine Vielzahl von Immobilien zu investieren, ohne dass sie sich um die Verwaltung kümmern müssen.

Rohstofffonds

Ein Rohstoff-Fonds ist ein Investmentfonds, der in verschiedene Rohstoffe wie z.B. Gold, Öl, Landwirtschaftliche Produkte, Edelmetalle und andere natürliche Ressourcen investiert.

Die Vorteile eines Rohstoff-Fonds sind:

 

  • Diversifikation des Portfolios durch die Anlage in unterschiedliche Rohstoffe
  • Möglichkeit zur Absicherung gegen Inflation
  • Möglichkeit zur Erzielung von Gewinnen aus Preisschwankungen

Die Nachteile sind:

 

  • Hohe Volatilität und Risiko
  • Kein Einfluss auf die Verwaltung der Rohstoffe
  • Schwierigkeit der Vorhersage von Preisschwankungen
  • Hohe Kosten durch die Verwaltung des Fonds

Es ist wichtig, dass man sich im Vorfeld gründlich mit dem Fonds und dem dahinterstehenden Management beschäftigt, da die Preisentwicklungen von Rohstoffen stark von politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflusst werden und es kann daher schwierig sein Vorhersagen zu treffen.

Branchenfonds

Ein Branchenfonds ist ein Investmentfonds, der in Aktien von Unternehmen einer bestimmten Branche investiert. Beispiele für Branchen, in die solche Fonds investieren können, sind Technologie, Energie, Gesundheit, Finanzen, Konsumgüter usw.

Die Vorteile von Branchenfonds sind:

 

  • Fokussierung: Sie ermöglichen es Anlegern, ihre Anlagen auf bestimmte Branchen zu konzentrieren, die sie für besonders vielversprechend halten.
  • Diversifikation: Sie ermöglichen es Anlegern, ihr Portfolio innerhalb einer Branche zu diversifizieren, anstatt alle ihre Anlagen in nur ein oder zwei Unternehmen zu stecken.

Die Nachteile von Branchenfonds sind:

 

  • Hohes Risiko: Da sie sich auf bestimmte Branchen konzentrieren, sind Branchenfonds anfälliger für Branchen-spezifische Risiken, wie z.B. Veränderungen in der Regulierung, wirtschaftlichen Schwankungen oder Veränderungen in der technologischen Landschaft.
  • Geringere Diversifikation: Da sie sich auf bestimmte Branchen konzentrieren, bieten Branchenfonds in der Regel weniger Diversifikation als Fonds, die in eine breitere Palette von Branchen und Unternehmen investieren.

Insgesamt sind Branchenfonds eine spezielle Art von Investmentfonds und können für Anleger, die sich sehr sicher sind welche Branche sich gut entwickelt, eine gute Möglichkeit sein, ihr Portfolio zu diversifizieren und von Branchenspezifischen Wachstumschancen zu profitieren. Es ist jedoch wichtig, das höhere Risiko und die geringere Diversifikation im Vergleich zu anderen Fondsarten zu berücksichtigen, bevor man sich für einen Branchenfonds entscheidet.

Mischfonds

Ein Misch-Fonds, auch als “Balanced Fund” bezeichnet, ist ein Investmentfonds, der in eine Kombination aus verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und eventuell auch Rohstoffen oder Immobilien investiert. Der Anteil der verschiedenen Anlageklassen kann je nach Ziel des Fonds und der Risikobereitschaft des Managements variieren.

Die Vorteile eines Misch-Fonds sind:

 

  • Diversifikation des Portfolios durch die Anlage in unterschiedliche Anlageklassen
  • Möglichkeit zur Absicherung gegen Verluste in einer bestimmten Anlageklasse durch Gewinne in einer anderen Anlageklasse
  • Möglichkeit zur Erzielung von Gewinnen aus unterschiedlichen Anlageklassen

Die Nachteile sind:

 

  • Geringere Renditechancen im Vergleich zu reinen Aktien- oder Immobilienfonds
  • Kein Einfluss auf die Verwaltung des Portfolios
  • Schwierigkeit der Vorhersage von Preisschwankungen
  • Hohe Kosten durch die Verwaltung des Fonds

Mischfonds sind in der Regel eine gute Wahl für Anleger, die eine mittel- bis langfristige Anlagestrategie verfolgen und eine ausgewogene Risikostreuung suchen.

Dachfonds

Ein Dach-Fonds, auch als “Fund of Funds” bezeichnet, ist ein Investmentfonds, der nicht direkt in einzelne Aktien, Anleihen oder andere Anlageformen investiert, sondern in andere Investmentfonds. Diese anderen Fonds können wiederum in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe investieren. Der Dach-Fonds bietet somit eine weitere Ebene der Diversifikation und Risikostreuung.

Die Vorteile eines Dach-Fonds sind:

 

  • Hohe Diversifikation durch die Anlage in verschiedene Fonds, die wiederum in unterschiedliche Anlageklassen investieren
  • Möglichkeit zur Absicherung gegen Verluste in einem Fonds durch Gewinne in einem anderen Fonds
  • Möglichkeit zur Erzielung von Gewinnen aus unterschiedlichen Anlageklassen und unterschiedlichen Fonds
  • Möglichkeit zur Nutzung von Expertenwissen verschiedener Fondsmanager

Die Nachteile sind:

 

  • Geringere Renditechancen im Vergleich zu reinen Aktien- oder Immobilienfonds
  • Kein Einfluss auf die Verwaltung des Portfolios
  • Schwierigkeit der Vorhersage von Preisschwankungen
  • Hohe Kosten durch die Verwaltung des Dach-Fonds und die Fonds, in die er investiert

Dachfonds sind in der Regel eine gute Wahl für Anleger, die sich nicht selbst um die Auswahl und Verwaltung von Einzel-Investmentfonds kümmern wollen, aber trotzdem von der Diversifikation und dem Expertenwissen verschiedener Fondsmanager profitieren möchten.

Schwellenländerfonds

Schwellenländerfonds sind Investmentfonds, die in Aktien, Anleihen oder andere Wertpapiere von Unternehmen oder Regierungen von Schwellenländern investieren. Schwellenländer umfassen Länder, die sich in einer Übergangsphase von einer Entwicklungs- zu einer entwickelten Wirtschaft befinden. Beispiele für Schwellenländer sind Brasilien, China, Indien, Mexiko, Südafrika usw.

Die Vorteile von Schwellenländerfonds sind:

 

  • Wachstumschancen: Schwellenländer weisen in der Regel ein höheres Wirtschaftswachstum als entwickelte Länder auf, was zu höheren Gewinnen für Investoren führen kann.
  • Diversifikation: Schwellenländerfonds ermöglichen es Anlegern, ihr Portfolio global zu diversifizieren, indem sie in Länder und Unternehmen investieren, die nicht unbedingt Teil der entwickelten Welt sind.

Die Nachteile von Schwellenländerfonds sind:

 

  • Hohes Risiko: Schwellenländer weisen in der Regel ein höheres politisches und wirtschaftliches Risiko auf als entwickelte Länder. Dies kann zu Volatilität und Verlusten für Investoren führen.
  • Geringere Transparenz: Unternehmen und Regierungen in Schwellenländern sind möglicherweise nicht so transparent wie ihre entwickelten Pendants, was es schwieriger machen kann, die Finanzen und Aussichten zu beurteilen.

Insgesamt bieten Schwellenländerfonds die Möglichkeit, von den Wachstumschancen in Schwellenländern zu profitieren und das Portfolio zu diversifizieren, jedoch ist es wichtig das höhere Risiko und die geringere Transparenz im Vergleich zu entwickelten Märkten zu berücksichtigen, bevor man sich für einen Schwellenländerfonds entscheidet. Es wird auch empfohlen, die Diversifizierung innerhalb des Schwellenländerfonds durchzuführen, um das Risiko zu minimieren.

Ethik-Fonds

Ein ETHIK-Fonds, auch als “nachhaltiger Investmentfonds” oder “ESG-Fonds” (ESG steht für Environmental, Social and Governance) bezeichnet, ist ein Investmentfonds, der in Unternehmen investiert, die bestimmte ethische, soziale und umweltfreundliche Kriterien erfüllen. Diese Kriterien können beispielsweise die Vermeidung von Investitionen in Unternehmen, die Waffen produzieren, die Verletzung von Menschenrechten begehen oder die Umwelt schädigen, die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und die Unterstützung von erneuerbaren Energien umfassen.

Die Vorteile eines ETHIK-Fonds sind:

 

  • Möglichkeit, ethisch, sozial und umweltfreundliche Investitionsentscheidungen zu treffen
  • Chance, langfristige Finanzrenditen zu erzielen, während gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt auszuüben
  • Möglichkeit, Unternehmen zu unterstützen, die nachhaltige und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken anwenden

Die Nachteile sind:

 

  • Geringere Renditechancen im Vergleich zu traditionellen Investmentfonds, da Unternehmen, die ethischen, sozialen und umweltfreundlichen Kriterien entsprechen, möglicherweise nicht so profitabel sind wie andere Unternehmen
  • Schwierigkeit der Vorhersage von Preisschwankungen
  • Schwierigkeit bei der Auswahl von Unternehmen, die ethischen, sozialen und umweltfreundlichen Kriterien entsprechen, da die Standards und Definitionen von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein können.

Ethik-Fonds sind in der Regel eine gute Wahl für Anleger, die sich nicht nur für ihre Finanzrendite interessieren, sondern auch für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt.

Hedge-Fonds

Ein Hedge-Fonds ist ein Anlagemodell, das auf aktive Anlagestrategien setzt, um die Rendite zu maximieren, indem es Risiken durch Absicherungsmechanismen reduziert. Hedge-Fonds haben oft eine höhere Anlagerisikobereitschaft als traditionelle Anlagemodelle und können in eine Vielzahl von Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Derivate und Währungen investieren.

Vorteile von Hedgefonds:

 

  • Flexibilität: Hedge-Fonds haben einen größeren Spielraum bei der Wahl ihrer Anlagestrategien und können sowohl long als auch short gehen, was bedeutet, dass sie sowohl von steigenden als auch von fallenden Märkten profitieren können.
  • Risikodiversifikation: Hedge-Fonds können in eine Vielzahl von Anlageklassen und -strategien investieren, was das Risiko reduziert.
  • Potenziell höhere Renditen: Hedge-Fonds können aufgrund ihrer aktiven Anlagestrategien und ihrer Fähigkeit, sowohl long als auch short zu gehen, höhere Renditen als traditionelle Anlagemodelle erzielen.

Nachteile dieser Fondsart:

 

  • Höheres Risiko: Hedge-Fonds können aufgrund ihrer aktiven Anlagestrategien und ihrer Bereitschaft, in hochspekulative Anlagen zu investieren, ein höheres Risiko aufweisen als traditionelle Anlagemodelle.
  • Hohe Anlagesummen: Viele Hedgefonds setzen für ein Engagement sehr hohe Investitionssummen voraus
  • Hohe Kosten: Hedge-Fonds haben oft hohe Kosten, insbesondere für die Verwaltung und die Absicherung von Risiken.
  • Illiquidität: Hedge-Fonds können in illiquide Anlagen wie z.B. Privatunternehmen oder Immobilien investieren, was es schwierig machen kann, die Anteile zu verkaufen.
  • Regulierung: Hedge-Fonds unterliegen in der Regel weniger Regulierungen als offene Fonds, was das Risiko von Betrug oder mangelhafter Aufsicht erhöhen kann.

Hedge-Fonds sind in der Regel für Anleger geeignet, die ein höheres Risiko eingehen möchten, um potenziell höhere Renditen zu erzielen. Sie sind besonders für erfahrene Anleger geeignet, die über eine gründliche Kenntnis der Finanzmärkte und der Anlagestrategien von Hedge-Fonds sowie über höheres Anlagekapital verfügen.

Was ist unter einem aktiv gemanagten Fonds und einem passiven Fonds zu verstehen?

Ein aktiv gemanagter Fonds ist ein Investmentfonds, bei dem ein Fondsmanager oder ein Team von Fondsmanagern aktiv die Anlagestrategie bestimmt und die Zusammensetzung des Fondsportfolios entsprechend anpasst. Sie versuchen, durch aktives Management und Auswahl von Einzelwerten, eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen. Dies erfolgt durch die Analyse von Unternehmen, Branchen und Markttrends sowie durch die Durchführung von umfangreichen Research-Arbeiten.

Ein passiver Fonds (auch als indexorientierter Fonds bezeichnet) hingegen versucht, die Wertentwicklung eines bestimmten Aktien- oder Rentenmarktes so genau wie möglich nachzubilden. Das bedeutet, dass der Fondsmanager die Zusammensetzung des Fondsportfolios lediglich an einem bestimmten Index (z.B. dem DAX) orientiert und keine aktive Auswahl von Einzelwerten vornimmt.

Die Kosten für passive Fonds sind geringer als diejenigen für aktiv gemanagte Fonds, da weniger Analyse- und Managementarbeit notwendig ist.

Vor- und Nachteile:

Aktiv gemanagte Fonds versuchen durch aktives Management eine höhere Rendite als der Markt zu erzielen, können jedoch aufgrund der hohen Kosten und des hohen Risikos aufgrund von Fehlentscheidungen des Fondsmanagers auch schlechter abschneiden als der Markt.

Passiv gemanagte Fonds bieten in der Regel niedrigere Kosten und ein geringeres Risiko, da sie die Wertentwicklung des Marktes lediglich nachbilden, jedoch bieten sie auch keine Chance den Markt „outzuperformen“, das sie lediglich einen Index 1:1 nachbilden.

Was versteht man unter offenen und geschlossenen Fonds?

Offene Fonds und geschlossene Fonds sind beide Arten von Investmentfonds, die jedoch in einigen wichtigen Aspekten unterschiedlich sind.

Offene Fonds

Auch als OEICs (Open-Ended Investment Companies) oder Unit Trusts bezeichnet, sind Investmentfonds, die jederzeit Anteile an den Anlegern verkaufen oder kaufen. Sie ermöglichen es Anlegern, jederzeit in den Fonds einzusteigen oder auszusteigen, indem sie Anteile kaufen oder verkaufen. Offene Fonds werden von einem Fondsmanager verwaltet, der dafür verantwortlich ist, die Mittel des Fonds zu investieren und zu verwalten.

Vorteile:

 

  • Diversifikation: Offene Fonds können in eine Vielzahl von verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Immobilien investieren, was das Risiko reduziert, da Ihr Portfolio nicht von der Performance einzelner Unternehmen oder Märkte abhängig ist.
  • Professionalität: Offene Fonds werden von erfahrenen Fondsmanagern verwaltet, die sich auf bestimmte Anlageklassen oder Branchen spezialisiert haben und die Anlageentscheidungen treffen.
  • Liquidität: Sie können Anteile an offenen Fonds jederzeit kaufen oder verkaufen, was ihnen die Flexibilität gibt, ihr Portfolio jederzeit an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Nachteile:

 

  • Kosten: Offene Fonds haben höhere Kosten als z.B. ETFs, da sie professionell verwaltet werden und höhere Verwaltungsgebühren haben.
  • Performance: Offene Fonds bergen die Gefahr einer Under-Performance, wenn der Fondsmanager falsche Anlageentscheidungen trifft
  • Steuerliche Belastungen: Offene Fonds können zu höheren steuerlichen Belastungen führen, da sie oft häufiger Gewinne realisieren und diese an die Anleger weitergeben.

Geschlossene Fonds

Auch als Investment Trusts bezeichnet, sind Investmentfonds, die nur während einer bestimmten Anlagemöglichkeit (Zeitraum) Anteile an Anleger verkaufen. Nachdem die Anlagemöglichkeit geschlossen ist, können Anleger ihre Anteile nur noch an andere Anleger verkaufen oder an den Fondsmanager zurückgeben. Geschlossene Fonds werden ebenfalls von einem Fondsmanager verwaltet, der dafür verantwortlich ist, die Mittel des Fonds zu investieren und zu verwalten.

Vorteile:

 

  • Hohe Renditechancen: Geschlossene Fonds können in hochspekulative Anlagen wie Private Equity, Immobilien oder Schiffsbeteiligungen investieren, was die Möglichkeit bietet, höhere Renditen zu erzielen als bei traditionellen Anlageformen.
  • Steuerliche Vorteile: Geschlossene Fonds können steuerliche Vorteile bieten, indem sie Verluste aus anderen Anlagen gegen die Gewinne aus dem Fonds setzen.
  • Spezialisierung: Geschlossene Fonds können in spezielle Anlagebereiche wie z.B. Schiffe, Infrastruktur oder Immobilien investieren, die für den Einzelanleger schwer zugänglich sind.

Nachteile:

 

  • Illiquidität: Geschlossene Fonds haben in der Regel eine längere Mindesthaltedauer und es gibt keinen regelmäßigen Handel an einer Börse, so dass es schwieriger ist, die Anteile zu verkaufen, wenn man es möchte.
  • Hohes Risiko: Geschlossene Fonds können in hochspekulative Anlagen investieren, was ein höheres Risiko birgt.
  • Hohe Kosten: Geschlossene Fonds haben in der Regel höhere Kosten als offene Fonds, da sie spezialisierte Anlageformen und kleinere Anlegergruppen haben.
  • Oft unreguliert: Geschlossene Fonds unterliegen in der Regel weniger Regulierungen als offene Fonds, was das Risiko von Betrug oder mangelhafter Aufsicht erhöhen kann.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Fonds sind:

 

  • Verfügbarkeit: Offene Fonds sind jederzeit verfügbar, während geschlossene Fonds nur während einer bestimmten Anlagemöglichkeit verfügbar sind.
  • Liquidität: Offene Fonds haben in der Regel eine höhere Liquidität als geschlossene Fonds, da Anleger jederzeit Anteile kaufen oder verkaufen können.
  • Preisbildung: Der Preis von Anteilen an einem offenen Fonds wird durch die Nettovermögenswerte (NAV) des Fonds bestimmt, während der Preis von Anteilen an einem geschlossenen Fonds durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird.

Was sind ausschüttende und thesaurierende Fonds?

Ausschüttende Fonds und thesaurierende Fonds sind zwei Arten von Investmentfonds, die sich in der Art und Weise unterscheiden, wie sie Gewinne an ihre Anleger ausschütten.

Ausschüttende Fonds

Investmentfonds ausschüttend - die Funktionsweise
Investmentfonds ausschüttend – Darstellung der Funktionsweise eines solchen Fonds

Auch als Dividendenfonds bezeichnet, schütten die Gewinne, die sie erwirtschaftet haben, regelmäßig an ihre Anleger aus. Diese Gewinnausschüttungen können in Form von Dividenden oder Zinsen erfolgen. Ausschüttende Fonds eignen sich besonders für Anleger, die regelmäßige Einkommensströme suchen.

Thesaurierende Fonds

Investmentfonds thesaurierend - die Funktionsweise eines solchen Fonds
Investmentfonds thesaurierend – Darstellung der Funktionsweise eines solchen Fonds

Auch als Kapitalgewinnfonds bezeichnet, behalten die Gewinne, die sie erwirtschaftet haben, in der Regel zurück, um sie in den Fonds zu reinvestieren. Diese Art von Fonds eignet sich besonders für Anleger, die langfristig in den Fonds investieren möchten und die potenziell höheren Renditen anstreben.

Es gibt jedoch auch Mischformen, die beides anbieten, sowie auch die Möglichkeit zur Wahl des Anlegers lassen, ob er Ausschüttungen oder Ansammlungen bevorzugt.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Fonds auch Auswirkungen auf die Steuerpflicht des Anlegers hat und daher sollte man sich über die Steuerfolgen im Klaren sein, bevor man eine Entscheidung trifft.

Wie werden Fonds steuerlich behandelt?

Fonds werden in Deutschland steuerlich wie andere Kapitalanlagen behandelt. Es gibt jedoch einige spezielle Regelungen, die für Investmentfonds gelten.

Ausschüttende Fonds sind verpflichtet, die an die Anleger ausgeschütteten Dividenden und Zinsen mit 25% Abgeltungsteuer zu versteuern. Anleger müssen diese Steuer auf ihrer Einkommensteuererklärung angeben. Auch hier gibt es jedoch Ausnahmen, wie z.B. bei EU-Fonds oder bei Inlandsfonds, die seit dem 01.01.2009 aufgenommen wurden.

Thesaurierende Fonds sind verpflichtet, die an die Anleger ausgeschütteten Dividenden und Zinsen mit Abgeltungsteuer zu versteuern, wenn sie die Anlage von Anlegern verkaufen. Anleger müssen die auf den Verkaufserlös entfallende Kapitalertragsteuer auf ihrer Einkommensteuererklärung angeben.

Es gibt jedoch auch spezielle Regelungen für Fonds, die als Sondervermögen organisiert sind, wie z.B. Immobilienfonds oder Private-Equity-Fonds. Diese Fonds unterliegen oft besonderen steuerlichen Regelungen, die es Anlegern ermöglichen, bestimmte Steuervorteile zu nutzen. Es ist daher wichtig, sich vor einer Investition in einen Fonds über die steuerlichen Auswirkungen im Klaren zu sein und gegebenenfalls einen Steuerberater zu konsultieren.

Emittenten-Risiko: Was passiert mit angelegtem Kapital in einen Fonds bei Insolvenz der Fondsgesellschaft?

Das Emittenten-Risiko beschreibt das Risiko, dass die Fondsgesellschaft, die den Fonds herausgibt, insolvent wird und somit ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen kann.

Im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft würde das angelegte Kapital der Anleger in den Vermögensgegenständen des Fonds verbleiben, die jedoch von einem Insolvenzverwalter verwaltet werden. In diesem Fall würden die Vermögenswerte des Fonds, wie z.B. Aktien und Anleihen, verkauft werden, um die Schulden der Fondsgesellschaft zu begleichen. Die Anleger würden dann ihren Anteil am Verkaufserlös erhalten.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass in bestimmten Fällen, wie z.B. bei geschlossenen Fonds, die Anleger ihr angelegtes Kapital verlieren können, wenn die Fondsgesellschaft insolvent wird und die Vermögenswerte des Fonds nicht ausreichend sind, um die Schulden zu begleichen.

Daher ist es zwingend erforderlich, sich vor einer Investition in einen Fonds über das Emittentenrisiko im Klaren zu sein und gegebenenfalls eine ausreichende Diversifikation zu erreichen, um das Anlagerisiko zu minimieren.

Welche Kosten und Gebühren fallen bei Investmentfonds an?

Bei Investmentfonds fallen in der Regel verschiedene Kosten und Gebühren an, die man bei einer Anlage in den Fonds beachten sollte. Dazu gehören:

 

  • Ausgabeaufschlag: Dies ist eine Gebühr, die beim Kauf von Fondsanteilen anfällt und in der Regel zwischen 3-5% des Anlagebetrags liegt.
  • Verwaltungskosten: Dies sind die Kosten, die für die Verwaltung des Fonds anfallen, wie z.B. die Kosten für die Fondsverwaltung, die Research-Kosten und die Kosten für die Depotführung. Diese Kosten werden in der Regel jährlich in Form einer Verwaltungsgebühr (Terms & Conditions) vom Fondsvermögen abgezogen und sind in den Fondskonditionen angegeben.
  • Verwaltungsvergütung: Dies ist eine Gebühr, die an den Fondsmanager gezahlt wird, der für die Verwaltung des Fonds verantwortlich ist.
  • Performance-Fee: Eine Gebühr, die nur dann anfällt, wenn der Fonds eine bestimmte Rendite erreicht hat.
  • Kosten für den Vertrieb: Dies sind Kosten, die an Banken und Vermögensverwalter gezahlt werden, die den Fonds verkaufen.
  • Kosten für den Handel: Dies sind die Kosten, die beim Kauf und Verkauf von Fondsanteilen anfallen.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Kosten die Performance des Fonds beeinflussen können und daher bei der Auswahl des Fonds berücksichtigt werden sollten. In der Regel sind ETFs günstiger als aktiv gemanagte Fonds, da die Verwaltungskosten und der Ausgabeaufschlag geringer sind.

Wie können Anteile and Investmentfonds gekauft und verkauft werden?

Anteile an Investmentfonds können auf verschiedene Weise gekauft und verkauft werden:

 

  1. Direkt bei der Fondsgesellschaft: Viele Fondsgesellschaften bieten die Möglichkeit, direkt bei ihnen Anteile zu kaufen oder zu verkaufen. Dies kann über das Internet oder per Telefon erfolgen.
  2. Über eine Bank oder einen Vermögensverwalter: Eine weitere Möglichkeit, Anteile zu kaufen oder zu verkaufen, besteht darin, eine Bank oder einen Vermögensverwalter zu nutzen. Diese haben in der Regel ein breites Angebot an Fonds und können bei der Auswahl und dem Kauf von Fondsanteilen helfen.
  3. Über einen Online-Broker: Es gibt auch Online-Broker, die es ermöglichen, Fondsanteile online zu kaufen oder zu verkaufen. Dies ist in der Regel einfach und schnell und erfordert in der Regel nur wenige Schritte.
  4. Über die Börse: Einige Fondsanteile werden auch an der Börse gehandelt und können wie Aktien gekauft und verkauft werden.

Worauf sollten Anleger bei der Auswahl passender Investmentfonds besonders achten?

Wer sich als Anleger mit dem Gedanken trägt, sein Vorhaben des mittel- bis langfristigen Vermögensaufbaus mit Investmentfonds in die Praxis umzusetzen, sollte bei der Auswahl passender Investmentfonds auf die folgenden Faktoren achten:

 

  • Anlagestrategie: Anleger sollten sicherstellen, dass die Anlagestrategie des Fonds mit ihren eigenen Anlagestrategie und ihren Risikoprofil übereinstimmt.
  • Performance: Anleger sollten die historische Performance des Fonds sowie seine Wertentwicklung im Vergleich zu anderen Fonds in der gleichen Anlageklasse betrachten.
  • Kosten und Gebühren: Anleger sollten die Kosten und Gebühren des Fonds berücksichtigen, da diese die Rendite beeinflussen können.
  • Diversifikation: Anleger sollten sicherstellen, dass der Fonds eine ausreichende Diversifikation bietet, um das Risiko zu minimieren.
  • Fondsmanager: Anleger sollten sich über die Qualifikation und Erfahrung des Fondsmanagers sowie die Personen, die den Fonds verwalten, informieren.
  • Regulierung und Aufsicht: Anleger sollten sicherstellen, dass der Fonds von einer regulierten und beaufsichtigten Institution betrieben wird und dass die Fondsgesellschaft über die notwendigen Lizenzen verfügt.
  • Liquidität: Anleger sollten sicherstellen, dass der Fonds über ausreichende Liquidität verfügt, um ihre Anforderungen zu erfüllen und ihre Anteile jederzeit verkaufen zu können.
  • Risiko: Anleger sollten das Risiko des Fonds berücksichtigen, um sicherzustellen, dass es zu ihrem Risikoprofil passt.

Es ist zu beachten, dass es keine Garantie für die Performance von Fonds und Anlagen gibt und dass Anlagen in Fonds immer mit Risiken verbunden sind.

Zusammenfassung und Fazit zu unserem Ratgeber rund um Investmentfonds

Investmentfonds sind eine beliebte Anlagemöglichkeit, da sie Anlegern die Möglichkeit bieten, in eine Vielzahl von Unternehmen und Branchen zu investieren, ihr Risiko zu diversifizieren und von den Kenntnissen und Fähigkeiten erfahrener Fondsmanager zu profitieren. Allerdings sollten Anleger bei der Auswahl passender Investmentfonds auf mehrere Faktoren achten, wie die Anlagestrategie, die Performance, die Kosten und Gebühren, die Diversifikation, die Qualifikation und Erfahrung des Fondsmanagers und die Regulierung und Aufsicht des Fonds.

Anleger sollten zudem selbst das Anlagerisiko des Fonds einschätzen und es im Vergleich zu ihrem eigenen Risikoprofil bewerten können. Insgesamt kann man sagen, dass unter dem Aspekt eines mittel- bis langfristigen Anlagehorizonts Investmentfonds eine gute Möglichkeit sein können, in den Kapitalmarkt zu investieren und ein Vermögen auszubauen. Aber es ist ebenso wichtig, die Risiken und die Kosten im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass der oder die gewählte(n) Fonds zu der eigenen Anlagestrategie und dem Risikoprofil passen.

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  • Persönliche Betreuung bei allen Fragen

Finvesto

 

Finvesto, eine Marke der European Bank for Financial Services GmbH, ist der leistungsstarke Partner für die Vermögensanlage mit Fonds und ETFs. finvesto unterstützt Anleger bedarfsgerecht bei der Fondsanlage: Kunden können ihr Depot aus dem Angebot von mehr als 7.500 Fonds und rund 900 ETFs selbst zusammenstellen, das Angebot einer fondsgebundenen standardisierten Vermögensverwaltung nutzen oder eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen. Neben klassischen Einmalanlagen bietet finvesto für nahezu das gesamte Fondsspektrum regelmäßige Sparpläne an.

Alle finvesto Depots werden bei der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®), einem Unternehmen des britischen Finanzdienstleisters FNZ Group, geführt und verwaltet. ebase ist als zuverlässiger Partner für die Depotführung fest am Markt etabliert. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase derzeit ein Kundenvermögen von rund 34 Milliarden Euro und 1 Million Kunden.

Die Leistungsmerkmale im Überblick >> 

  • Geldanlage ab 10 €
  • Auswahl zwischen 1000 sparplanfähige ETFs möglich
  • Davon rund 100 ETFs auch zur Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen
  • Geringe Kosten: nur 0,20 % des Transaktionsvolumens
  • Keine Börsengebühr, keine Mindestgebühr
  • Volumenunabhängiges Depotführungsentgelt
  • Sparrhythmus: monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich
  • Sparplanrate kann jederzeit kostenlos geändert oder ausgesetzt werden
  • Online-Banking-Features wie bspw. dynamische Limits verfügbar
  • Umfangreicher Support bei Fragen  
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Markus G

Markus ist der “Kopf” des Teams. Ideengeber, Vermarkter, Redakteur und irgendwie an allem auf diesem Portal beteiligt. Ohne ihn würde es dieses Portal so nicht geben. Eine Idee – entstanden aus dem persönlichen Interesse an FinTech und nun langjähriger Erfahrungen in der Finanz-Szene. Zudem ist Markus Kolumnist auf zahlreichen Online-Plattformen – vor allem im englischsprachigen Raum (The Verge, Talkmarkets, Stockopedia, aber u.a. auch auf Focus.de
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Ein Kommentar

  1. Erstklassiger Artikel. Habe mich bis jetzt auf keiner anderen Seite so gut und umfassend zu Investmentfonds informieren können. Absolut empfehlenswert, Daumen hoch und vielen Dank 🙂

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