Scalable Capital Interview

Im Gespräch mit Erik Podzuweit/ CEO Scalable Capital

Scalable Capital - das FinTech ist mit mehr als 2 Milliarden Euro verwalteter Kundengelder Deutschlands größter Robo Advisor. So etwas macht neugierig, also Zeit unsererseits für eine Interview-Anfrage. Herausgekommen? Ein sehr interessantes Gespräch mit dem Gründer Erik Podzuweit über den Grund des Erfolges, Kritik von Anlegern und der Zusammenarbeit mit Oskar - dem Geldanlage Angebot für Kinder. Das Scalable Capital Interview

03. April 2019 | Oliver S

10 Fragen an Scalable Capital

Interview mit Erik Podzuweit, Gründer von Scalable Capital


Im Jahr 2025 steht Scalable Capital unangefochten als Deutschlands größter digitaler Vermögensverwalter da. Mit über einer Milliarde Euro verwalteten Vermögens und spektakulären Partnerschaften mit BlackRock, ING und Siemens hat das Münchener FinTech die deutsche Robo-Advisory-Landschaft geprägt wie kein anderes Unternehmen. Doch mit dem Erfolg kam auch die Kritik – Performance-Diskussionen, Fragen zu Handelsaktivitäten und die Herausforderung, in einem zunehmend umkämpften Markt die Führungsposition zu behaupten.

Was als wissenschaftliches Risikomanagement-Konzept mit Monte-Carlo-Simulationen begann, entwickelte sich zu einem umfassenden Ökosystem aus B2C- und B2B-Lösungen. Scalable Capital steht heute vor der Herausforderung, sowohl als Technologieanbieter für Großbanken als auch als direkter Robo-Advisor für Privatanleger zu überzeugen – während gleichzeitig neue Player mit aggressiven Strategien und niedrigeren Kosten den Markt erobern wollen.

Im offenen Gespräch mit Erik Podzuweit, einem der vier Gründer von Scalable Capital, diskutieren wir die kontroversen Performance-Kritiken, die Zukunft des algorithmischen Risikomanagements und die ambitionierten Expansionspläne des Marktführers in einem sich wandelnden FinTech-Umfeld.


Zur Person

Erik Podzuweit studierte Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Kiel und Warwick und lehrte als Tutor im Bereich Statistik und Ökonometrie. Vor der Gründung von Scalable Capital war er als Co-CEO für das Deutschlandgeschäft von Westwing Home & Living verantwortlich. Zuvor arbeitete Erik Podzuweit 7 Jahre als Executive Director bei Goldman Sachs in London und Frankfurt und verfügt über langjährige Erfahrung im Finanzbereich und im Aufbau digitaler Geschäftsmodelle.


1
Erfolg und Alleinstellungsmerkmale von Scalable Capital

Herr Podzuweit, ihr Unternehmen Scalable Capital zählt heute zu den bekanntesten deutschen Robo-Advisor Anbietern am Markt. Würden Sie den Lesern bitte in wenigen Sätzen skizzieren, worauf Sie den Erfolg von Scalable zurückführen und wo ihre „echten” Alleinstellungsmerkmale sind? Gerade auch im Bezug zu den mittlerweile doch recht zahlreichen Mitbewerbern?

Wir bieten unseren Kunden ein global diversifiziertes, automatisch verwaltetes und auf die persönliche Risikoneigung zugeschnittenes ETF-Portfolio. Unser Anlagemodell beruht auf fortgeschrittenen Analyse-Tools und Monte-Carlo-Simulationen, mit denen wir das Risiko berechnen und jedes einzelne Kundenportfolio optimieren. Damit unterscheiden wir uns von zahlreichen, rein statischen Anlagemodellen. Noch dazu werden Steuerfreibeträge am Jahresende automatisch ausgenutzt.

Als wir 2015 gestartet sind, waren fast alle unserer Mitbewerber als Finanzanlage-Vermittler zugelassen. Für eine echte Vermögensverwaltung, die treuhänderisch für den Kunden agiert, fehlte ihnen jedoch die Erlaubnis nach §32 Kreditwesengesetz – und die hatten wir. Diese Dienstleistung hat uns gleich zu Beginn von anderen Robo-Advisorn unterschieden.

Wir haben uns zunächst vor allem auf quantitativ orientierte und technik-affine Anleger konzentriert. Zwei Drittel unser Kunden sind Wirtschaftswissenschaftler, Banker, Ingenieure oder Informatiker. Die überzeugt unser wissenschaftlicher Risikomanagement-Ansatz für die Portfoliosteuerung. Dazu kommt die passende Symbiose aus Wissenschaft und Praxis: Drei unserer vier Gründer haben vorher bei Goldman Sachs gearbeitet, das Know-How für die Portfoliosteuerung stammt von promovierten Finanzwissenschaftlern der LMU München.

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Führungsposition als digitaler Vermögensverwalter

In dem Erklärvideo, das interessierte Anleger auf Ihrer Webseite betrachten können, sprechen Sie davon, dass Scalable Deutschlands führender digitaler Vermögensverwalter ist. Woran genau messen Sie diesen Titel, auf welcher Grundlage also ist Scalable Capital ihrer Auffassung nach in Deutschland der führende von mittlerweile über 30 Robo-Advisorn? Allein auf „Assets under Management” bezogen? Oder sehen Sie sich selbst als auch technologisch führend?

In Bezug auf Assets under Management sind wir Deutschlands führender digitaler Vermögensverwalter. Wir verwalten Gelder in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Stand heute kommt der nächstgrößte Robo-Advisor auf etwa 300 Millionen bis 400 Millionen Euro.

Wir gehören aber auch technologisch zu den führenden Anbietern. Über unsere Technologie-Plattform wickeln wir nicht nur das Geschäft von mehr als 30.000 Privatkunden ab. Wir überzeugen auch andere Unternehmen, die sie als White-Label-Lösung nutzen. Dazu gehört zum Beispiel die spanische Santander, Europas zweitgrößte Bank nach Kundenzahl, für deren Tochter Openbank wir die technologische Infrastruktur liefern.

Rund 40 unserer Mitarbeiter sind Programmierer, IT-Spezialisten und promovierte Mathematiker. Sie entwickeln unsere Plattform stetig weiter.

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Performance-Kritik und Anlegerzufriedenheit

Stichwort Rendite der Scalable Portfolios: Der Echtgeldtest von Brokervergleich als auch die Auswertungen von Biallo zeigen, dass Scalable bei den erzielten Renditen unter allen betrachteten Robo-Advisorn eher am Ende steht. In zahlreichen Finanz-Blogs als auch Foren berichten Anleger von Scalable, dass sie mit der Performance des eigenen Portfolios unzufrieden sind. Was entgegnen Sie einem Anleger, der nach 24 Monaten Scalable Investment enttäuscht auf die bisher erzielte Performance reagiert?

Wir nutzen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, um langfristig verbesserte Rendite-Risiko-Profile zu erzielen. Vor allem wollen wir Maximalverluste, so genannte Maximum Drawdowns, wie während größerer Kapitalmarktkrisen reduzieren. Das hat 2016 sehr gut funktioniert. Die Aktienmärkte gingen im Maximum rund 20 Prozent zurück, während wir nur einen maximalen Rückgang von 5,5 Prozent verzeichneten.

Es kann in einzelnen Jahren zu Underperformance kommen. Langfristig glauben wir aber fest an unsere Strategie. Wir setzen auf Erkenntnisse wie das Vola-Clustering – ein Phänomen, für das Robert Engle 2003 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt. Wenn Märkte überdurchschnittlich risikoreich sind, liegt die Wahrscheinlichkeit bei messbar über 50 Prozent, dass sie in der näheren Zukunft risikoreich bleiben.

Alle Kosten der Vermögensverwaltung und Depotführung, also auch alle Handelskosten, sind in der Pauschale von 0,75 Prozent pro Jahr enthalten, egal ob wir viel oder wenig handeln.

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ETF-Fokus und hybride Beratungsansätze

Scalable Capital hat sich bewusst dafür entschieden, seine Strategien ausschließlich mit ETFs umzusetzen. Damit laufen Sie ein wenig gegen den aktuellen Trend, denn neu auf den Markt tretende Robo-Advisors bieten zunehmend auch Aktien Investments, aktiv gemanagte Fonds etc. an. Werden sie in Zukunft neben ETF Portfolios ihre Angebot auch auf andere Anlageklassen ausweiten? Und wie stehen sie der Entwicklung hin zu „hybriden Robo-Advisor Angeboten” gegenüber?

Der Trend geht ganz klar weiter in Richtung ETFs. Die Zahlen der Fondsindustrie sprechen da eine sehr klare Sprache. Auch viele große, institutionelle Investoren steigen auf ETFs um. Dagegen sind aktive Fonds auf dem Rückzug. Für uns ist vollkommen klar, dass wir ETFs treu bleiben. Denn neben einer ausgewogenen Portfoliozusammenstellung sind möglichst geringe Kosten das A und O bei einer Geldanlage.

Die durchschnittliche Total Expense Ratio der von uns eingesetzten ETFs liegt bei unter 20 Basispunkten.

Was die hybride Vermögensverwaltung angeht, sind wir eigentlich ein hybrider Anbieter seit Anfang an. Unsere Anlagestrategie ist vollständig regelgebunden und wird weiterhin auf einem Algorithmus basieren. Bei der Betreuung unserer Kunden setzen wir aber stark auf persönlichen Service. Neben einem hauseigenen Service-Team verfügen wir über ein zusätzliches Betreuungsteam mit mobilem Office in vier deutschen Großstädten.

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Künstliche Intelligenz und Outperformance

Eine eher hypothetische Frage: Glauben Sie, dass es durch den Einsatz von Artificial Intelligence, Big Data etc. den Robo-Advisorn der Zukunft möglich sein wird, ein echte Outperformance gegenüber den gewählten Benchmarks zu erreichen? Bis dato zeigen AI geführte ETFs wie der AI Powered Equity ETF (AIEQ) keine sonderliche Outperformance. Wie ist ihre Auffassung?

Die Anlagestrategien auf Basis quantitativer Modelle und Big Data werden schon jetzt erfolgreich eingesetzt. Ein Beispiel ist die Anlagestrategie von Renaissance Technologies. Allerdings gelingt echte Outperformance nur in einem abgesteckten Rahmen – so ist Renaissance nicht für externe Anleger offen.

Sobald eine Strategie am Finanzmarkt breit angewendet wird, nivelliert sie sich oft schnell, weil ihre Rückkopplungen sofort in die Preise einfließen. Dadurch werden die Chancen auf große Outperformance mit der Zeit weg-arbitriert.

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OSKAR und Alleinstellungsmerkmale

Seit kurzer Zeit ist mit OSKAR ein neues digitales Kapitalanlage-Angebot am Markt, der auf der Scalable Plattform basiert. Zudem sind Sie für den gesamten Investmentprozess von OSKAR verantwortlich. Was sind aus Ihrer Sicht echte Alleinstellungsmerkmale von OSKAR, die sonst kein anderer digitaler Vermögensverwalter vorweisen kann?

Haben Sie schon mal versucht, ein Kinderdepot bei einer Bank aufzumachen? Da müssen sie physisch neben den Antragsunterlagen Kopien oder Originale der Geburts- oder Abstammungsurkunden verschicken. Das kostet viel Mühe und Zeit.

Bei OSKAR ist das anders. OSKAR ist das erste vollständig digitale Depot für Kinder. Die Depoteröffnung funktioniert komplett papierlos und ohne Unterschrift. Außerdem bietet OSKAR eine echte, digitale Vermögensverwaltung – und nicht nur einen Fondssparplan.

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Risikomanagement-Technologie im Detail

Sie grenzen sich bewusst von aktiven Vermögensverwaltern ab und nehmen keine Portfolioumschichtungen auf Basis von Meinungen vor. Stattdessen nutzen Sie eine Risikomanagement-Technologie. Können Sie den Lesern bitte näher erläutern, wie diese Technologie genau arbeitet und zu welchem messbaren Ergebnis sie führt?

Um die Risikokategorie des Kunden jeweils einzuhalten, wird jedes einzelne Portfolio automatisch überwacht und hinsichtlich seines Risikopotenzials analysiert. Konkret werden unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation und der gegenwärtigen Portfoliozusammensetzung anhand von Monte-Carlo-Simulationen jeweils tausende von plausiblen Szenarien für die Wertentwicklung für das nächste Jahr generiert.

Sobald die Risikoprojektion eine drohende Überschreitung des Verlustrisikos anzeigt, wird automatisch eine risikomindernde Portfolioumschichtung vorgenommen. Es werden also zum Beispiel Aktien-ETFs reduziert und der Anteil von Anleihen-ETFs erhöht. Das funktioniert natürlich auch umgekehrt. Wenn das ermittelte Anlagerisiko unter dem festgelegten Verlustrisiko liegt, wird in risikoreichere Papiere umgeschichtet.

Unser Risikomanagement ist darauf ausgelegt, Phasen mit erhöhtem Überschussrisiko zu erkennen und die Portfolios entsprechend umzuschichten. Das steigert langfristig die Rendite. Wir verweisen dazu gerne auf eine Yale-Studie, die zu dem Schluss kam: ‚Portfolios, die weniger Risiken eingehen, wenn Volatilitäten hoch sind, erzielen bessere risikoadjustierte Renditen.’

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Kostenvergleich mit klassischer Bankberatung

Sie führen auf Ihrer Webseite einen Kostenvergleich durch und geben ein Beispiel, dass bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro die Ersparnis für den Anleger über 20 Jahre hinweg bei knapp 6.000 Euro liegt. Dabei setzen Sie Kosten der klassischen Bankberatung von 19,08 Euro pro Monat an. Woher stammt diese Zahl und ist es aus Ihrer Sicht richtig, einen digitalen Vermögensverwalter mit einer klassischen Bankberatung zu vergleichen?

Wir denken, dass der Vergleich mit der Bankberatung gerechtfertigt ist. Sie ist für die meisten Anleger in Deutschland ja die Alternative. In unserem Fall gehen wir vom Durchschnitt der laufenden Kosten aller auf Euro lautender Mischfonds aus. Das Total Expense Ratio beträgt jährlich 1,73 Prozent. Hinzu kommt der Ausgabeaufschlag, der mit 2,25 Prozent auf vier Jahre angesetzt wird.

Als Datenbasis haben wir unter anderem auf FWW Research Services und Morningstar zurückgegriffen. Performance-Gebühren oder Transaktionskosten fallen in dieser Berechnung sogar nicht an. Wir glauben, dass wir die Beratungskosten noch sehr konservativ kalkuliert haben, denn nicht selten werden Ausgabeaufschläge von 5 Prozent berechnet.

Der Service eines digitalen oder klassischen Vermögensverwalters steht dem einer Bankberatung aus unserer Sicht in nichts nach. Im Gegenteil – die Vermögensverwaltung ist nach unserer Meinung ein höherwertiger Service.

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Testberichte und kontinuierliche Verbesserung

In einer Studie von FondsConsult wurden 25 Robo-Advisor im Hinblick auf Merkmale wie Kosten, Rendite und Transparenz unter die Lupe genommen. Im Gesamtergebnis schnitten zwei Ihrer Mitbewerber mit der Gesamtnote „sehr gut” ab und Scalable erhielt die Gesamtbewertung „gut”. Welchen Wert haben aus ihrer Sicht solche Testberichte? Nehmen Sie solche Studien zum Anlass, über mögliche Optimierungen nachzudenken?

Der Blick von außen hilft immer weiter. Deshalb haben wir den Markt und die Tests im Blick und arbeiten stets daran, unser Angebot zu verbessern. In Summe sind wir stolz auf die Testergebnisse seit unserem Start 2016. Unter anderem landeten wir bei Öko-Test gleich mit zwei unserer Strategien unter den Top Fünf.

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Zukunftspläne und Geschäftsmodell-Entwicklung

Zum Abschluss eine Frage zur Zukunft: Da Scalable Capital nach Ihrer Aussage Deutschlands führender digitaler Vermögensverwalter ist, welche Ziele haben Sie für die Zukunft? Sicherlich soll der Marktanteil weiter ausgebaut werden, mit welchen Maßnahmen möchten Sie dies erreichen? Wird sich das Geschäftsmodell von Scalable in den kommenden fünf bis zehn Jahren verändern?

Wir verfolgen seit Anfang einen hybriden Ansatz und haben jetzt noch eine Eins-zu-eins-Betreuung seit November 2018 im Angebot. Investoren mit einem Anlagevermögen ab 100.000 Euro bieten wir eine persönliche Betreuung an. Dazu kommen unsere Betreuer in regelmäßigen Abständen in diverse deutsche Metropolen.

Wir wollen weiter wachsen, in weitere europäische Märkte gehen und neben dem Geschäft mit Privatkunden auch weitere Firmenkunden für uns gewinnen. Und wir wollen Privatanlegern weiterhin den besten Service und die besten Tools bieten, um fürs Alter vorzusorgen.

Unsere App haben wir kürzlich überarbeitet. Sie wird schon bald weitere Analysefunktionen erhalten. Unser Altersvorsorge-Rechner „Time Machine” bietet Transparenz zur voraussichtlichen Finanzsituation im Alter. Wir haben auch darüber hinaus einiges geplant, aber wollen nicht alles verraten. Ein bisschen Spannung muss sein.


Zu guter Letzt

Herr Podzuweit, vielen Dank für das ausführliche und aufschlussreiche Interview!

Interview geführt im Rahmen der Serie „10 Fragen an…” zur digitalen Vermögensverwaltung in Deutschland. Alle Angaben entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt des Interviews und ohne Gewähr.

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Oliver S.

Oliver ist der Journalist im Team. Ausgebildeter Banker (Hypo Vereinsbank), hat hohes Maß an spezifischem Finanzwissen und ist einer der bekanntesten Schreiberlinge in der Finanz-Szene. Oliver hat so unter anderem auch für die Huffington Post geschrieben. Zudem war er auch als Redakteur für FTD.de (ex Financial Times Deutschland) tätig. Also eine echte Bereicherung für das Team. Kümmert sich hier um alles, was mit dem Thema Finanzwissen, Interviews und News zu tun hat. Oliver ist verheiratet, hat Kinder und lebt in Nordrhein-Westfalen.
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