Triodos Impact Portfolio Manager - ein neues nachhaltiges Investment-Angebot, dass sich vor allem durch die Nutzung alternativer Investments vom Mitbewerb unterscheidet. Warum beispielsweise in Mikrofinanz-Fonds investiert wird, ist nur eine der Fragen, die wir im Rahmen unseres Triodos Interview an Markus Klusemann gestellt haben.
02. Oktober 2021 | Markus G.
Interview mit Markus Klusemann, Leiter Privatkunden der Triodos Bank N.V
Im Jahr 2025 steht die Triodos Bank als authentisches Original in einer Finanzwelt voller Nachhaltigkeits-Newcomer da. Während andere Institute mühsam versuchen, sich ein grünes Image zu erarbeiten, blickt die niederländische Nachhaltigkeitsbank auf über vier Jahrzehnte konsequenter Impact-Orientierung zurück. Mit dem Triodos Impact Portfolio Manager wagte das Unternehmen den längst überfälligen Schritt in die digitale Vermögensverwaltung – und setzt dabei bewusst neue Maßstäbe.
Das Timing war durchaus mutig: Erst im Oktober 2020 gestartet, betrat Triodos einen bereits von über 50 Anbietern umkämpften deutschen Robo-Advisory-Markt. Doch anstatt auf Masse zu setzen, konzentrierte sich das Unternehmen auf eine klare Nische: “dunkelgrüne” Artikel-9-Fonds nach EU-Offenlegungsverordnung, kombiniert mit Mikrofinanz-Investment und detailliertem Impact-Reporting. Eine Strategie, die bewusst auf Qualität statt Quantität setzt.
Mit einer Mindestanlage von 10.000 Euro positioniert sich Triodos im Premium-Segment und spricht gezielt anspruchsvolle Anleger an, die echten Impact statt oberflächlicher ESG-Kriterien suchen. Markus Klusemann erklärt im Gespräch, warum authentisches Impact-Investing mehr ist als Marketing, wie sich “dunkelgrüne” Fonds von der Konkurrenz unterscheiden und weshalb die EU-Offenlegungsverordnung zwar gut gemeint, aber noch längst nicht perfekt umgesetzt ist. Ein Interview über nachhaltiges Investieren jenseits des Greenwashing-Verdachts.
Markus Klusemann ist Leiter des Privatkundengeschäfts der Triodos Bank N.V. Deutschland. Zuvor besetzte der gelernte Bankkaufmann und Diplom-Kaufmann mehrere Jahre unterschiedliche Funktionen, zuletzt als Head of Insurance / Public Finance, bei der Landesbank Hessen Thüringen. Zudem war Markus Klusemann im Laufe seiner beruflichen Laufbahn als Consultant Finance & Performance Management bei der Accenture GmbH sowie als Referent Corporate Finance für die ERGO Versicherungsgruppe AG tätig.
Herr Klusemann, Ihr Angebot einer Online-Vermögensverwaltung ist erst kürzlich gestartet und dürfte demnach noch nicht allzu vielen Menschen mit einem Interesse an Geldanlagen bekannt sein. Stellen sie uns und unseren Lesern ihr Angebot kurz vor.
Der Triodos Impact Portfolio Manager ist eine nachhaltige digitale Vermögensverwaltung: Mit Impact-Fonds und Mikrofinanzfonds. Ein solches Angebot in der Kombination gab es in Deutschland so noch nicht. Neben dem Grad der Nachhaltigkeit setzt unser Angebot auch mit Blick auf das Reporting und die Transparenz ein Statement und neue Maßstäbe.
In der dazugehörenden App können Anleger:innen nicht nur ihre Rendite, sondern mit einem einzigartigen Impact-Reporting auch die sozial-ökologische Wirkung ihrer Investitionen immer im Blick behalten. Alle Aktien- und Anleihen-Fonds im Portfolio sind top Nachhaltigkeitsfonds, bieten detaillierte und transparente Impact Reportings und sind ausgewiesen nach Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung SFDR.
Kurz: Unsere Fonds und die unserer Partner haben es nicht nötig, Greenwashing zu betreiben, weil sie von Natur aus dunkelgrün sind.
Sie sind mit ihrem Angebot erst kürzlich und damit eigentlich relativ spät am deutschen Robo-Advisor Markt gestartet. Was hat sie letztendlich dazu bewegt das Angebot einer nachhaltig investierenden Online-Vermögensverwaltung zu starten und warum erst jetzt?
Wir bieten bereits seit einigen Jahren Impact-Fonds über einen Execution-only-Ansatz an. Die Nachfrage danach ist stetig gestiegen. Gleichzeitig haben wir wahrgenommen, dass viele Kundinnen und Kunden sich darüber hinaus eine nachhaltige und glaubwürdige Vermögensverwaltung durch uns gewünscht haben. Der Zeitpunkt dafür war reif, zumal wir mit dem Triodos Impact Portfolio Manager ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland haben.
Wir freuen uns wirklich sehr nach einer intensiven und sehr spannenden Projektphase nun unseren Impact Portfolio Manager präsentieren zu können. Wir sind überwältigt von den vielen positiven Reaktionen und dem großen Interesse von Medien, Interessent:innen und Kund:innen. Das bestärkt uns in unserer Entscheidung und lässt uns zuversichtlich nach vorne blicken.
Schaut man sich ihre Mitbewerber an, hier vor allem My-SI, Inyova, Vividam und GLS OnlineInvest, die sich alle das Thema des Impact Investing auf die Fahne geschrieben haben, dürfte sich so manch ein Anleger durchaus die Frage stellen, was sie von den anderen Angeboten im Detail unterscheidet und warum er sich ausgerechnet für sie entscheiden sollte?
Wir bieten die erste digitale Vermögensverwaltung in Deutschland an, die einen Mikrofinanzfonds integriert und komplett auf Fonds basiert, die nach Artikel 9-Regulierung der EU-Transparenzverordnung ausgewiesen sind. Vereinfacht ausgedrückt fallen Produkte, die sich nicht explizit „nachhaltig” nennen, unter Artikel 6 der Verordnung. Wenn Fonds ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen, also eine Art Nachhaltigkeit light, erfüllen sie die Kriterien nach Artikel 8.
Artikel 9 klassifiziert Produkte, die ein konkretes Nachhaltigkeitsziel verfolgen. Nur Impact-Investments nach Artikel 9 streben eine nachweisliche positive Wirkung an, etwa auf die Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs), und berichten darüber.
Wir sprechen Anleger:innen an, die auf der Suche nach gesellschaftlicher positiver Wirkung, also nach Impact-Investing sind. Auf diesem Gebiet sind wir als Europas führende Nachhaltigkeitsbank spezialisiert. Seit 1980 machen wir nichts anderes. Aus diesen Gründen sind wir der festen Überzeugung, dass unser Impact Portfolio Manager eine echte dunkelgrüne Alternative zu bestehenden Angeboten darstellt.
Umfragen zeigen, dass gerade junge Menschen und junge Familien mit Kindern sich gegenüber nachhaltigen Geldanlage-Angeboten sehr offen zeigen. Die meisten ihrer Mitbewerber sprechen diese Zielgruppen insbesondere mit niedrigen Mindestanlage-Summen an. Sie hingegen setzen die Mindestanlage-Summe bei stattlichen 10.000 € an. Warum eine solch hohe Summe? Welche Zielgruppen wollen sie ansprechen?
Wir haben bereits seit einigen Jahren neun Impact-Fonds sowohl von Triodos Investment Management als auch von drei weiteren tief nachhaltigen Fondsgesellschaften im Angebot. Unter den Angeboten finden sich auch drei Multi-Asset Angebote für kleinste Investitionen. Wir erweitern nun unser bereits bestehendes Angebot um unsere neue digitale Impact-Vermögensverwaltung.
Bei unseren Überlegungen war es uns wichtig, allen Kund:innen, die nachhaltig investieren möchten, ein sehr gutes Angebot unterbreiten zu können und gleichzeitig das Impact Portfolio mit Blick auf die Kosten und Komplexität auch für höhere Volumina interessant zu gestalten. Wir haben hier ebenfalls die Integration des Invest in Visions Mikrofinanzfonds ermöglicht. In dieser Kombination macht aus unserer Sicht die Investition in unsere Vermögensverwaltung erst ab einem vergleichsweise höheren Mindestinvestment Sinn.
Wir sind ja ganz frisch erst im Oktober gestartet und haben natürlich das Ziel, das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Hier lernen wir täglich von unseren Kund:innen dazu. Und natürlich denken wir auch über Möglichkeiten nach, unser Angebot breiter aufzustellen, um so beispielsweise das Impact Portfolio auch für Minderjährige anzubieten.
Was uns noch nicht so ganz erschließt, ist die notwendige Eröffnung eines Tagesgeld-Kontos unter dem Stichwort „Prüfung politisch exponierte Person etc.”. Das eine Ident-Prüfung und so weiter gesetzlich gefordert ist, ist allgemein bekannt. Aber wieso in Verbindung mit der Eröffnung eines Tagesgeld-Kontos? Mögen sie das bitte detaillierter erläutern?
Die gleichzeitige Eröffnung eines kostenlosen Tagesgeldkontos ist aus regulatorischen Gründen erforderlich. Für die gesetzlich notwendigen Prüfungen (bspw. Prüfung politisch exponierte Person oder Embargoprüfungen) benötigen wir ein Konto in unserem Haus. Wir sind zwar der Vermögensverwalter, das Depot wird allerdings bei unserem Partner Baader Bank geführt.
Daher realisieren wir die gesetzlich notwendigen Prüfungen über das ‚Beipacken’ eines kostenlosen Triodos Tagesgeldkontos.
Sie nutzen als ein wesentliches Argument für ihre nachhaltige Online-Vermögensverwaltung die Bereitstellung eines sogenannten Impact Reports. Weitergehende Hinweise darauf, was dieser Report an detaillierten Informationen für den Anleger enthält finden sich auf ihrer Webseite jedoch nicht. Klären sie uns auf, wie sie den erzielten Impact hinsichtlich der getätigten Investmentfonds belegen? Welchen Wert hat dieser Report für den Anleger?
Die persönlichen Impact Reports sind ein wichtiger Baustein unserer Vermögensverwaltung. Sie haben unterschiedliche Ebenen: Jede Kundin und jeder Kunde können erstens den ökologischen Fußabdruck ihres Investments nachvollziehen. Dabei werden CO2-Fußabdruck, Müllaufkommen und Wasserverbrauch, drei für die ökologische Nachhaltigkeit zentrale Parameter im Vergleich mit Benchmarks dargestellt. Darüber hinaus zeigen wir auch, wie viele Kleinkredite durch ihr Investment in den Mikrofinanzfonds möglich gemacht werden konnten.
Zweitens haben wir sieben ganz klare Impact Themen definiert: Erneuerbare Ressourcen, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft, nachhaltige Mobilität und Infrastruktur, Inklusion und Stärkung der Zivilgesellschaft, nachhaltige Innovationen sowie Gesundheit und Lebensqualität. Für alle Kund:innen ist in der App nachvollziehbar, auf welche Themen wie beigetragen wurde.
Drittens sind die Wirkungsziele eng mit den SDGs verknüpft. Wir können zeigen, welche UN-Nachhaltigkeitsziele mit dem Portfolio unterstützt werden. Viertens ist für uns der Einfluss, den wir als Investor auf Unternehmen ausüben können, sehr wichtig. In einem Engagement-Bericht zeigen wir, was wir bei welchem Unternehmen durch Gespräche und Abstimmungen erreichen konnten.
Sie nutzen Mikrofinanz-Fonds und argumentieren hier, dass hierdurch ein direkter sozialer Effekt möglich ist. Das klingt gut, aber das Risiko bei diesen Fonds ist doch auch, dass insbesondere durch Zins- und Tilgungsausfälle, gerade aufgrund der globalen Corona-Krise Liquiditätsprobleme nicht unrealistisch sind. Wie antworten sie hier einem Anleger mit entsprechender „Sorge” um sein Investment?
Sie haben Recht. Natürlich ist auch die Investition in einen Mikrofinanzfonds, wie jede Anlage im Wertpapierbereich, mit Risiken verbunden. Daher ist es uns wichtig eine breite Streuung innerhalb des Impact Portfolios sicherzustellen und dies möglichst individuell nach den entsprechenden Erfahrungen und dem Risikoappetit unserer Kund:innen. So sind die Alternativen Investments, unter die auch der Mikrofinanzfonds fällt, je nach gewählter Anlagestrategie unserer Kund:innen mit maximal 25% vertreten.
Zudem haben wir auch bei der Auswahl unseres Partners höchste Maßstäbe angesetzt. So feiert der IIV Mikrofinanzfonds von Invest in Vision in diesen Tagen sein 10-jähriges Jubiläum, was für einschlägige Markterfahrungen spricht. Er wurde darüber hinaus kürzlich als bester Rentenfonds im Rahmen der Fondsboutiquen Awards ausgezeichnet. Der Fonds glänzt mit einer Kreditausfallquote von weniger als 2%, hat über die vergangenen 5 Jahre eine Volatilität von nur etwa 1,5% und ist mit einem Engagement in 33 Ländern breit diversifiziert.
Kommen wir zu einem Thema, was zweifelsohne die Investment-Szene beeinflusst und zukünftig weiter beeinflussen wird – die Offenlegungsverordnung. Wie stehen sie als Nachhaltigkeitsbank zu dieser Verordnung und wie bewerten sie Stand heute die geforderte Umsetzung? Vielen Finanz-Experten loben die Verordnung an sich, kritisieren aber die aus ihrer Sicht unklaren Vorgaben zur Umsetzung.
Die Offenlegungsverordnung (SFDR) ist ein erster Schritt auf einem langen Weg zu einer europäischen Finanzindustrie, die zum Erreichen von Nachhaltigkeitszielen beiträgt. Wirklich bewerten kann man die Offenlegungsverordnung Stand heute noch nicht – dafür ist vieles noch im Unklaren.
Ein erster Effekt ist allerdings erstaunlich: Die EU-Offenlegungsverordnung hat offenbar dazu geführt, dass bislang konventionelle Fonds plötzlich als Nachhaltigkeitsfonds gemäß Artikel 8 ausgewiesen sind. Fondsgesellschaften haben die EU-Vorgaben genutzt, um bisher konventionelle Produkte auf nachhaltige Anlagestrategien umzustellen – ohne, dass dabei erkennbar ist, dass sich die Inhalte wesentlich geändert haben. Hier liegt Greenwashing nahe und dies kann die Glaubwürdigkeit von nachhaltigen Investments beschädigen.
Wichtig ist in unseren Augen, dass der Fokus nicht auf Kategorien und Labeling liegen sollte, sondern auf Impact-Lösungen. Damit meine ich, dass Geld tatsächlich in die Lösung von nachhaltigen Problemen investiert wird und nicht nur bestimmte ESG-Aspekte berücksichtigt.
Kommen wir zu einem anderen Punkt und zwar jenem, wo sie sich und ihr Angebot in den nächsten Jahren sehen? Immerhin ist der Markt mit etwas über 50 Robo-Advisorn durchaus „eng” besetzt. Viele Experten erwarten, dass alsbald eine Bereinigung des Marktes erfolgen wird. Was bedarf es ihrer Meinung nach, um dauerhaft in diesem Markt bestehen zu können?
Wir sind überzeugt ein attraktives und in seiner Nachhaltigkeit in Deutschland einzigartiges Angebot zu haben. Die Nachfrage nach nachhaltiger Geldanlage wächst rasant. Wir positionieren uns im „dunkelgrünen” Bereich, indem der Wettbewerb noch nicht so hoch ist. Zur Verdeutlichung: Unsere Fonds weisen Artikel 9-Standard aus. Unter den nachhaltigen Fonds (Artikel 8 und 9) verstehen sich nicht einmal 3 % als Artikel-9-Fonds.
Ein weiteres großes Asset ist unsere Glaubwürdigkeit und langjährige Erfahrung im Bereich Nachhaltigkeit. Während viele Mitbewerber das Thema Impact Investing erst in den letzten Jahren für sich entdeckt haben, ist dies Ausgangspunkt und Quelle unseres Handelns und Wirkens seit 1980. Vielleicht vertrauen uns deshalb europaweit über 720.000 Menschen.
Für ein dunkelgrünes Original wird es auch in einem engen Markt von Robo-Advisorn einen wesentlichen Platz geben. Jedoch ruhen wir uns nicht auf dem Erreichten aus. Unser Anspruch und unsere Verantwortung ist es, uns stets weiterzuentwickeln auch weiterhin Vorreiter im Bereich Sustainable Finance zu sein.
Zu guter Letzt und wie immer an dieser Stelle: Was wollten sie schon immer zum Thema Geldanlage und / oder Robo-Advisor loswerden, sind aber noch nie mit einer entsprechenden Frage „konfrontiert” worden?
Was ich loswerden will: Mir ist es ein Anliegen noch einmal deutlich zu machen, wie entscheidend der Umgang mit unserem Geld für das Gelingen der so notwendigen Transformation in eine nachhaltige Gesellschaft ist: Christiana Figueres, ehemalige UN-Klimachefin und treibende Kraft des Pariser Klimaabkommens hat es auf den Punkt gebracht. Ihr Statement: „Wie die Menschheit ihr Geld in den kommenden fünf Jahren investiert, wird das Leben auf unserer Erde in den kommenden 300 Jahren bestimmen”.
Wenn wir uns vor Augen führen, dass beispielsweise gemäß der Studie ‚Banking on climate chaos’ von Banktrack aus diesem Jahr, die 60 weltgrößten Privatbanken die fossile Industrie in den 5 Jahren nach Verabschiedung des Pariser Klimaabkommens mit insgesamt rund USD 3,8 Billionen finanziert haben, wird die Dimension deutlich.
Jede:r einzelne Anleger:in hat es in der Hand, mit seiner/ihrer Geldanlage einen entscheidenden Unterschied zu machen. So kann das Geld für positive, dauerhafte Veränderung eingesetzt werden und als Katalysator wirken in der Transition zu einer Gesellschaft, in der Wirtschaft, Menschen und Umwelt in Balance sind.
Herr Klusemann, wir danken Ihnen vielmals für das ausführliche und sehr aufschlussreiche Interview!
Interview geführt im Rahmen der Serie „10 Fragen an…” zur digitalen Vermögensverwaltung in Deutschland. Alle Angaben entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt des Interviews und ohne Gewähr.
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Zuletzt aktualisiert am 8. August 2025 by Redaktion