Der Robo-Advisor von Scalable Capital: Lohnenswertes Investment Angebot oder nicht? Unser Scalable Test gibt Antworten........
Zuletzt aktualisiert am: 13. Januar 2026
Unabhängiger Scalable Capital Testbericht mit Live-Depot-Analyse: Kosten, Performance und Strategiebewertung im Praxistest
Scalable Capital ist der größte deutsche Anbieter für digitale Vermögensverwaltung mit über 30 Milliarden Euro verwaltetem Anlagevermögen (Stand Januar 2026) und mehr als einer Million Kunden. Das 2014 von Erik Podzuweit (zum Interview) und Florian Prucker gegründete Münchner Fintech bietet eine automatisierte ETF-basierte Vermögensverwaltung mit wissenschaftlich fundiertem Risikomanagement. Seit September 2025 verfügt das Unternehmen über eine EZB-Vollbanklizenz und operiert als Scalable Capital Bank.
Das Angebot umfasst zwei Produktlinien: Scalable Wealth für vollautomatisierte Vermögensverwaltung und Scalable Broker für eigenständigen Wertpapierhandel. Die Anlagestrategien reichen vom breit diversifizierten Weltportfolio über nachhaltige ESG-Portfolios und Gold-Varianten bis zu thematischen Select-Strategien mit variablen Aktienquoten zwischen 30 und 100 Prozent.
Dieser Scalable Capital Test basiert auf einem Live-Depot mit 4.000 Euro Investitionssumme über 14 Monate (November 2024 bis Januar 2026) in den Strategien Weltportfolio Klassisch 80 und Weltportfolio ESG 80. Zusätzlich analysiert der Test die Performance-Daten sämtlicher Weltportfolio Klassisch + Gold Strategien (Aktienquoten 30-90%) über einen 14-Monats-Zeitraum. Die Analyse bewertet Kosten, Performance, Strategiequalität und Service anhand messbarer Kriterien und vergleicht die Ergebnisse mit Wettbewerbern wie Quirion, Growney und Whitebox.
Der Scalable Capital Test erfolgt nach standardisierter Methodik mit 17 Einzelkriterien in vier Hauptkategorien. Die Bewertung basiert auf quantifizierbaren Faktoren wie Gebührenstruktur, nachgewiesener Performance, Strategiediversifikation und dokumentierter Servicequalität auf einer Skala von 0 bis 5 Punkten.
Scalable Capital Wealth setzt auf passives ETF-Investment mit globaler Diversifikation. Anleger wählen zwischen klassischen Weltportfolios, nachhaltigen ESG-Strategien und thematischen Select-Ansätzen. Die Aktienquote lässt sich in 10-Prozent-Schritten zwischen 30 und 100 Prozent konfigurieren, wobei das Portfolio über 7.800 Unternehmen weltweit abdeckt – zusätzlich zu Anleihen und Rohstoffen.
Die technologiebasierte Portfolioverwaltung überwacht Zielgewichtungen kontinuierlich und führt automatische Rebalancing-Maßnahmen bei signifikanten Abweichungen durch. Eine jährliche Steueroptimierung durch strategische Verlustrealisierung kann die Steuerlast um bis zu 560 Euro reduzieren.
Investiert in 7.800 Unternehmen weltweit – deutlich mehr als MSCI World (1.500 Titel) oder FTSE All-World (3.700 Positionen). Die Portfoliozusammensetzung umfasst Aktien (30-100% je nach Risikoprofil), Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Rohstoffe. Die erweiterte Marktabdeckung resultiert aus systematischer Einbeziehung von Small Caps und Emerging Markets mit bis zu 99% der globalen Marktkapitalisierung.
Nutzt ausschließlich SRI-ETFs (Socially Responsible Investing) mit Ausschlusskriterien für kontroverse Waffen, Tabakindustrie und Verstöße gegen UN Global Compact. Best-in-Class-Filterung selektiert Unternehmen mit MSCI ESG-Rating von mindestens AA. Die nachhaltige Ausrichtung führt zu einer Reduktion des ursprünglichen Anlageuniversums um circa 80% gegenüber Standard-Indizes.
Thematische Ansätze für spezifische Anlageschwerpunkte: ZinsInvest als Tagesgeld-Alternative mit Unternehmensanleihen, Value & Dividende nach Value-Investing-Prinzipien, Klimaschutz gemäß Pariser Klimaabkommen, Megatrends mit 100% Aktienquote in Zukunftstechnologien (KI, Biotechnologie, Robotics), Allwetter-Portfolio nach Ray Dalio mit konstanter 40% Aktienquote.
Schwellenwertbasiertes Rebalancing stellt die Zielallokation automatisch wieder her, wenn Abweichungen definierte Grenzen überschreiten. Jährliche Steueroptimierung durch Tax-Loss-Harvesting nutzt den Freistellungsauftrag optimal aus. US-domizilierte ETFs reduzieren Quellensteuer auf Dividenden von 30% auf 0%, was die Nettorendite erhöht.
Der 14-Monats-Test mit 4.000 Euro Kapital (je 2.000 Euro in Weltportfolio Klassisch 80 und Weltportfolio ESG 80) zeigt eine durchschnittliche Rendite von 11,5% nach Kosten. Die ESG-Strategie erzielte mit 13,5% eine deutlich höhere Performance als die klassische Variante mit 9,5%, was primär auf die unterschiedliche Sektorgewichtung und geringere Anleihenbeimischung zurückzuführen ist.
Die Gold-Varianten zeigen über den 14-Monats-Zeitraum (November 2024 – Januar 2026) eine konsistente Performance-Steigerung mit höheren Aktienquoten. Die Goldbeimischung (5-10% je nach Portfolio) stabilisierte die Portfolios in volatilen Marktphasen und führte zu solider Outperformance gegenüber klassischen Varianten ohne Gold.
Beide Strategien mit 80% Aktienquote erreichten 13,5% Jahresrendite nach Kosten und übertreffen den MSCI World (+7,2%) um 6,3 Prozentpunkte. Die Performance liegt deutlich über Wettbewerber-Durchschnittswerten und zeigt: Weder nachhaltige ESG-Portfolios noch Goldbeimischung führen zu Renditeeinbußen. Im Gegenteil – die fokussierte ETF-Auswahl bei ESG und die Stabilisierungswirkung von Gold führten im Testzeitraum zu überdurchschnittlichen Ergebnissen.
Die klassische Strategie ohne Gold oder ESG-Filter erzielte 9,5% nach Kosten und positioniert sich im Wettbewerbsmittelfeld. Whitebox führt mit etwa 10,2%, gefolgt von Smavesto (8,5%) und Growney (8,3%). Der 4-Prozentpunkte-Unterschied zu Klassisch + Gold 80 (13,5%) zeigt die Relevanz der Portfolio-Zusammenstellung und Rebalancing-Strategie. Die klassische Variante bleibt eine solide, aber nicht herausragende Option.
Während der Pandemie 2020 zeigten sich algorithmische Defizite: Verspätete Risikoreduzierung und unzureichende Partizipation an der Markterholung führten zu Verlusten zwischen -3,85% (defensiv) und -10,08% (offensiv). Konkurrent froots erreichte im gleichen Jahr +4,2%. Diese historischen Daten relativieren die aktuell positive Performance und zeigen Schwächen in hochvolatilen Marktphasen.
Der 4-Prozentpunkte-Unterschied zwischen ESG 80 (+13,5%) und Klassisch 80 (+9,5%) im Testzeitraum zeigt die Relevanz der ETF-Auswahl. SRI-ETFs mit Best-in-Class-Filterung führten zu höherer USA-Tech-Gewichtung, während die klassische Variante breiter diversifiziert. Langfristig (5+ Jahre) gleichen sich solche Unterschiede tendenziell an.
Die Strategie Weltportfolio ESG + Gold führte im November 2025 das 5-Jahres-Ranking mit 28 beobachteten Live-Strategien von 15 Anbietern an. Die Kombination aus SRI-ETFs und physischem Gold (5-10% Portfolioanteil) erwies sich als stabilisierender Faktor in volatilen Marktphasen. Die klassische Variante Weltportfolio Klassisch + Gold zeigt vergleichbare Ergebnisse: Mit 80% Aktienquote erreichten beide Gold-Strategien 13,5% in 14 Monaten.
Das Weltportfolio Klassisch investiert in 7.800 Unternehmen weltweit und übertrifft damit MSCI World (1.500 Titel) und FTSE All-World (3.700 Titel) deutlich. Die erweiterte Marktabdeckung bis zu 99% der globalen Marktkapitalisierung resultiert aus systematischer Integration von Small Caps und Schwellenländern. Aktienquote zwischen 30-100%, ergänzt durch Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Rohstoffe.
Die Gold-Variante des klassischen Weltportfolios ergänzt das diversifizierte ETF-Portfolio um physisches Gold (5-10% je nach Aktienquote) als Inflationsschutz und Portfoliostabilisator. Der Live-Test über 14 Monate zeigt: Gold-Strategien erreichen deutlich höhere Renditen als Varianten ohne Gold. Klassisch + Gold 80 erzielte 13,5% und positioniert sich damit auf Augenhöhe mit ESG 80 (ebenfalls 13,5%).
Die ESG-Variante nutzt ausschließlich SRI-ETFs (Socially Responsible Investing) mit rigorosen Ausschlusskriterien. Unternehmen aus umstrittenen Waffen, Tabak oder mit UN Global Compact-Verstößen werden systematisch ausgeklammert. Best-in-Class-Ansatz reduziert Anlageuniversum um circa 80% gegenüber Standard-Indizes. Der Live-Test zeigt: ESG 80 erreichte 13,5% in 14 Monaten und übertraf damit sowohl die klassische Variante als auch die MSCI World Benchmark.
Die Allwetter-Strategie nach Ray Dalio-Konzept erreichte wiederholt Spitzenplatzierungen in Performance-Rankings deutscher Robo-Advisors. Konstante Aktienquote von 40%, ergänzt durch 40% Anleihen und 20% Rohstoffe, zielt auf schwankungsarmes Wachstum in unterschiedlichen Wirtschaftszyklen. Besonders geeignet für risikobewusste Anleger mit Fokus auf Kapitalerhalt.
Die Megatrends-Strategie investiert mit 100% Aktienquote in Zukunftstechnologien: Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Robotics, Blockchain, Big Data, erneuerbare Energien und Cyber Security. Höchstes Renditepotenzial bei entsprechend höherem Risiko durch Konzentration auf wachstumsstarke, aber volatile Sektoren.
Im Dezember 2024 eingeführt, kombiniert die Value & Dividende-Strategie unterbewertete Aktien (Value-Faktor) mit dividendenstarken Titeln. Erweiterung von ursprünglich 3 auf 8 ETFs mit Abdeckung von USA, Europa, Emerging Markets, Japan und Pazifikraum. Fokus auf profitable Unternehmen mit stabilen Dividendenausschüttungen und niedrigen Bewertungskennzahlen.
Als beliebteste Select-Strategie positioniert sich ZinsInvest als Alternative zu Tagesgeldkonten durch Investment in Unternehmensanleihen und Geldmarkt-ETFs. Niedrigere Volatilität als Aktienstrategien bei höherer Renditeerwartung als klassisches Tagesgeld (aktuell 2-3% p.a.). Geeignet für kurzfristige Liquiditätsreserven oder konservative Anleger.
Die Klimaschutz-Strategie investiert ausschließlich in Unternehmen, die aktiv zur CO₂-Reduktion beitragen oder klimafreundliche Technologien entwickeln. Ausrichtung an Zielen des Pariser Klimaabkommens ermöglicht weltweite Diversifikation bei gleichzeitigem Fokus auf Klimaschutz. Aktienquote zwischen 60-100% wählbar.
Das BIP Global-Portfolio gewichtet Länder nach tatsächlicher Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt) statt nach Börsenkapitalisierung. Dieser Ansatz reduziert USA-Übergewichtung traditioneller Indizes (MSCI World: 70% USA) und erhöht Exposition gegenüber aufstrebenden Volkswirtschaften mit starkem BIP-Wachstum.
Trotz einzelner Spitzenleistungen (Weltportfolio ESG + Gold führend über 5 Jahre, Allwetter beste 1-Jahres-Performance) zeigt der Gesamtvergleich gemischte Ergebnisse. Der Live-Test mit Klassisch 80 (+9,5%) und ESG 80 (+13,5%) positioniert Scalable Capital im Mittelfeld bis oberen Bereich. Whitebox erreichte etwa 10,2%, Smavesto 8,5%, Growney 8,3% über vergleichbare Zeiträume. Die Strategievielfalt ist branchenführend, konsistente Outperformance über alle Strategien hinweg jedoch nicht gegeben.
Scalable Capital differenziert zwischen drei Strategiekategorien: Wealth Global mit klassischen und nachhaltigen Weltportfolios, Wealth Select für thematisch fokussierte Investments sowie individuell konfigurierbaren Aktienquoten zwischen 30 und 100 Prozent zur Risikosteuerung. Insgesamt stehen über 20 verschiedene Strategien zur Verfügung.
Mit 7.800 Unternehmen übertrifft Scalable Capital Standard-ETFs deutlich: MSCI World bildet 1.500 Titel ab, FTSE All-World 3.700 Positionen. Die Integration von Small Caps und Emerging Markets erreicht bis zu 99% der weltweiten investierbaren Marktkapitalisierung. Diese erweiterte Abdeckung reduziert Klumpenrisiken und erhöht geografische sowie sektorale Streuung.
Nachhaltige Anlageoptionen durch SRI-ETFs mit Best-in-Class-Selektion und strikten Negativkriterien. Der Live-Test zeigt: ESG 80 erreichte 13,5% in 14 Monaten und übertraf damit klassische Variante (+9,5%) sowie MSCI World (+7,2%). ESG-Portfolios führen nicht zu Renditeeinbußen – im Gegenteil, die fokussierte ETF-Auswahl kann temporär zu Mehrrenditen führen.
Select-Strategien decken aktuelle Anlagetrends ab: ZinsInvest für Zinsanleger, Value & Dividende für wertorientierte Investoren, Megatrends für technologieaffine Anleger, Allwetter für risikobewusste Kapitalgeber. Die Strategievielfalt ermöglicht präzise Ausrichtung auf individuelle Anlageziele und Marktansichten.
Aktienquoten zwischen 30 und 100 Prozent in 10-Prozent-Stufen ermöglichen Feinabstimmung des Portfoliorisikos. Schwellenwertbasiertes Rebalancing stellt Zielallokation automatisch wieder her. Die Granularität übertrifft viele Wettbewerber, die oft nur 3-5 Risikoklassen anbieten.
Seit Januar 2026 operiert Scalable Capital vollständig als eigene Bank mit EZB-Lizenz (erhalten September 2025). Die Migration von der Baader Bank zur Scalable Capital Bank ist abgeschlossen. Alle Kunden nutzen nun die neue, stabile Infrastruktur. Die technischen Probleme der Übergangsphase sind behoben.
Scalable Capital nutzt ein volumenbasiert gestaffeltes Gebührenmodell mit Rabatten ab 100.000 Euro Anlagesumme. Die All-in-Gebühr umfasst Portfolioverwaltung, Transaktionskosten, Depotführung und Rebalancing. Zusätzlich profitieren Kunden von 2% Verzinsung auf nicht investierte Guthaben.
Mindestanlage von 20 Euro (Einmalanlage und Sparplan) ermöglicht breiten Zugang. Vergleich: Quirion 0€ bis 10.000€, Growney 500€/25€, Whitebox 25€. Die 2% Verzinsung auf Guthaben bis 500.000€ (PRIME+) bzw. 100.000€ (FREE) übertrifft aktuelle Tagesgeld-Zinsen und erhöht die Nettorendite.
Scalable Capital 0,75% p.a. (bis 100.000€) liegt über Quirion (0,48%), aber im Bereich von Growney (0,69%). Whitebox bietet 0,39-0,75% je nach Anlagesumme. Bei Großvolumina ab 500.000€ sinkt die Gebühr auf konkurrenzfähige 0,49% p.a. ETF-interne Kosten zusätzlich: Klassisch 0,12%, ESG 0,19%, Megatrends 0,43% p.a.
Die All-in-Gebühr umfasst Portfolioverwaltung, Transaktionskosten, Depotführung, Rebalancing und Steueroptimierung. Keine Erfolgsgebühren, keine versteckten Kosten, keine Ausgabeaufschläge. Monatliche Abrechnung erfolgt tagesgenau anteilig. ETF-Kosten sind in den TER-Kennzahlen der eingesetzten ETFs transparent ausgewiesen.
Jährliche Steueroptimierung durch Tax-Loss-Harvesting nutzt Verluste steuermindernd aus. Potenzielle Ersparnis bis 560€ jährlich durch optimale Freistellungsauftrags-Nutzung. US-domizilierte ETFs (synthetische Replikation) reduzieren Quellensteuer auf US-Dividenden von 30% auf 0%, was die Nettorendite bei US-Aktien um bis zu 0,3 Prozentpunkte p.a. erhöht.
Nach Abschluss der Bankmigration hat sich die Servicequalität merklich verbessert. Trustpilot-Rating: 3,8 von 5 Sternen basierend auf über 4.600 Bewertungen (Januar 2026). Telefonischer Support ist nun zuverlässiger erreichbar, E-Mail-Antworten erfolgen innerhalb von 2-5 Werktagen. Die technischen Probleme der Übergangsphase sind weitgehend behoben.
Die Scalable Capital App bietet umfassendes Dashboard mit Performance-Analysen, Transaktionshistorie und Portfoliozusammensetzung. Die Integration von Wealth-Vermögensverwaltung und Broker-Handel in einer Anwendung ist funktional gelungen. Web-Interface ebenfalls verfügbar. Der Live-Test über 14 Monate zeigt: App-Stabilität nach Migration deutlich verbessert, Ladezeiten optimiert, technische Störungen selten.
Der telefonische Support hat sich nach Personalaufstockung verbessert: Wartezeiten liegen meist unter 10 Minuten, Erreichbarkeit deutlich besser als während der Migrationsphase. E-Mail-Anfragen werden in der Regel innerhalb von 2-5 Werktagen beantwortet. Die massiven Servicemängel von 2025 sind behoben, wenngleich in Spitzenzeiten noch gelegentliche Verzögerungen auftreten können.
Die Depotbank-Migration zur Scalable Capital Bank ist abgeschlossen. Die technischen Probleme der Übergangsphase (fehlende Einstandskurse, verzögerte Order-Ausführungen, mehrtägige Bearbeitungszeiten) sind behoben. Depotübertragungen funktionieren nun zuverlässig mit normalen Bearbeitungszeiten von 2-3 Wochen. Die neue Infrastruktur läuft stabil.
Als Scalable Capital Bank bietet der Anbieter nun vollständige Banking-Services: 2% Verzinsung auf Guthaben, eigene Depotführung, geplante Kreditprodukte. Die Integration von Vermögensverwaltung, Broker und Banking in einer Plattform ist zukunftsweisend, befindet sich jedoch noch im Ausbau. Self-Service-Funktionen wurden erweitert.
Der Scalable Capital Test mit 4.000 Euro Investitionssumme über 14 Monate zeigt differenzierte Ergebnisse über verschiedene Strategien hinweg: ESG 80 und Klassisch + Gold 80 erreichten jeweils 13,5% Rendite nach Kosten und übertrafen den MSCI World (+7,2%) um 6,3 Prozentpunkte. Die klassische Variante ohne Gold erzielte 9,5% und positioniert sich im Wettbewerbsmittelfeld. Analyse zusätzlicher Gold-Strategien zeigt: Klassisch + Gold-Portfolios erreichten zwischen 9,0% (30% Aktien) und 13,5% (80% Aktien) – durchweg über ihren jeweiligen Benchmarks. Als Volumensführer mit über 30 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen bietet Scalable Capital die größte Strategieauswahl am deutschen Markt. Die Service-Situation hat sich nach Abschluss der Bankmigration zur eigenen Scalable Capital Bank deutlich verbessert. Die Performance variiert erheblich zwischen Strategien – während ESG + Gold-Portfolios mehrjährige Spitzenplätze erreichen, zeigten sich in der Corona-Krise 2020 algorithmische Schwächen.
Scalable Capital eignet sich für Anleger, die Strategievielfalt und niedrige Einstiegshürden priorisieren. Die ESG-Strategien und Gold-Varianten überzeugten im Test mit überdurchschnittlicher Performance: ESG 80 erreichte 13,5%, Klassisch + Gold 80 ebenfalls 13,5%, während selbst konservative Gold-Portfolios (30% Aktien) mit 9,0% ihre Benchmark (+2,5%) um 6,5 Prozentpunkte übertrafen. Klassische Portfolios ohne ESG oder Gold erreichen solide Mittelfeld-Ergebnisse (9,5%). Die abgeschlossene Bankmigration zur Scalable Capital Bank hat die technische Stabilität und Servicequalität deutlich verbessert. Für primär renditeorientierte Anleger mit hohen Service-Erwartungen stellen aktuell Whitebox (10,2%) oder Growney (8,3%) Alternativen dar – wobei Scalable Capital bei 80%-Aktienquote mit ESG oder Gold diese übertrifft. Bei Anlagesummen über 500.000 Euro verbessert sich die Kosten-Nutzen-Relation durch reduzierte Gebühren (0,49% p.a.). Die Vollbank-Integration bietet Zukunftspotenzial für integrierte Finanzdienstleistungen.
Du nutzt das digitale Kapitalanlage-Angebot von Scalable Capital? Bist du mit der bisherigen Entwicklung deines Investments zufrieden oder nicht? Lass uns und andere Anleger doch an deinen Erfahrungen mit dem Robo-Advisor Angebot von Scalable teilhaben, indem du es offen und ehrlich bewertest. Vielen Dank!
Habe via ING-DiBa 2021 bei Scalable etwas Vermögen zwecks mittelfristiger Aufbaustrategie angelegt. Wegen der negativen Performance und Trägheit des Systems habe ich wieder einen Teil abgezogen und in selbstgewählte ETFs gesteckt. Während das restliche Vermögen bei Scalable immer noch im Minus liegt bei rund 90% Aktienquote, sind meine lediglich 4 ETFs in der selben Zeit um 9, 12, 16 und 23% angewachsen.
Gut, ich bin durchaus erfahren, aber ich habe natürlich einem Spezialisten deutlich mehr zugetraut.
Fazit: außer Spesen nichts gewesen nach nun fast 3 Jahren. Werde das Depot nun auflösen und wieder selbst bestimmen.
Prädikat: nicht empfehlenswert
Die Performance ist einfach nicht gut. Da versenke ich lieber selber mein Geld. Dann weiss ich wenigstens an wem es gelegen hat.
Das ganze Gerede mit der mathematischen Herangehensweise und Umschichtung je nach Risiko, hört sich ja gut an, funktioniert nur leider überhaupt nicht. Gut diversifizierte ETF kaufen mit Sparplan und mindestens zehn Jahre laufen lassen, bringt sicherlich für die meisten privaten Anleger mehr!
Im Juni 2021 Strategie ESG 60 gewählt und bis dato etwas über 3 % Rendite nach Kosten erzielt. Das ist in meinen Augen einfach zu wenig für einen Anbieter, der sich damit rühmt nach wissenschaftlichem Ansatz zu arbeiten und so weiter. Was überzeugt ist die Aufmachung der Webseite, die Depotdarstellung im Dashboard und das Marketing. Der Support ist zwar gut erreichbar, hat aber, was Kompetenz angeht, Einiges aufzuholen. Empfehlen würde ich Scalable nicht.
Ich habe Mitte 2018 auf den Robo-Advisor von Scalable Capital gesetzt. Ab Mitte 2019 tauchte Scalable Capital auf diversen Kanälen mit sehr guten Lockangeboten auf, um frisches Anlegerkapital einzusammeln. Für mich ein Grund auszusteigen. Wenn das Produkt gut ist, muss ich nicht Geld an Neukunden verschenken.
Die Performance war unterdurchschnittlich, der tatsächliche Verkaufszeitpunkt intransparent. Man konnte, zumindest im Oktober 2019, den Tag der Ausführung nicht selbst bestimmen.
Kann mich hier dem Testergebnis als auch den anderen Bewertungen dahingehend anschließen, als das Scalable absolut nicht zu empfehlen ist. Nach 4 Jahren eine Performance von etwas über 2,6 % zu “liefern”, ist für einen Anbieter, der sich damit rühmt nach wissenschaftlichen Methoden zu “arbeiten”, ein Armutszeugnis. Wenn man, dann diese 2,6 % mal mit der Inflation glatt zieht, kommt unterm Strich also null raus. Absolut enttäuschend und somit eine Warnung an andere Anleger: Sucht euch einen anderen Robo-Advisor, aber keinesfalls Scalable!
Absolut nicht zu empfehlen! Nach 4 Jahren mit massivem Verlust mein Depot aufgelöst. Kann mich den anderen Meinungen hier nur anschließen. Selbst 1 Stern ist noch zu gut bewertet
Dieser sehr gute Test bestätigt völlig, meine eigenen Erfahrungen. Ich war von Juni 2017 bis Juli 2020 leider Kunde dieses völlig unfähigen Roboadvisors. Die Rendite war bis zur Corona-Krise an den Börsen eigentlich immer schon unterdurchschnittlich. In der Krise kam dann nur noch die Vernichtung der Kundengelder durch den Verkauf des Aktienanteils zu Tiefststand und dem sehr späten Rückkauf zu viel höheren Kursen. Dieses Muster hatte sich eigentlich auch schon früher gezeigt, aber mit deutlich kleineren Verlusten. Ich bin dann im Juli 2020 vollständig ausgestiegen mit 5-stelligen Verlusten auf das Anlagekapital. Zusammen mit meinen anderen Anlagen konnte ich den Verlust bist Ende 2020 längst wieder ausgleichen. Heute bin ich in einem deutlichen Gewinn, von dem man bei Scalable nicht einmal hätte träumen können. Ich bin Scalable für ihr Totalversagen mittlerweile sogar ein wenig dankbar. Sie waren so schlecht, dass ich aussteigen musste und damit meine Anlage neu ausrichten musste. Dies hat und wird mir noch viele Gewinne bringen, die ich bei einem Verbleib bei Scalable nie gehabt hätte. Ich verbuche heute Scalable unter Lehrgeld.
Nach meinem Eindruck interessiert Scalable heute sowieso nur noch der Neo Broker und vielleicht noch Roboadvisor Neukunden. Die armen Bestandskunden, die den Ausstieg im Rahmen des schnellen Anstiegs der Börsen in 2020 verpasst haben dürfte aus Sicht von Scalable nur noch uninteressanter Ballast sein. Scalable hat sich niemals für ihre extremen Anlagefehler bei ihren Kunden entschuldigt oder wenigsten Gebühren erlassen.
Der Breach fee Kundendaten war dann noch die Krönung von allem.
Den Test des Roboadvisor-Portals hebt sich erfreulich von sonstigen Pseudo-Tests vieler anderer angeblichen Anleger-Plattformen ab, die eigentlich nur Werbung betreiben und fast ausnahmslos die Performance der „Robos“ außer acht lassen.
Wir können das Gesamturteil nur unterstreichen. Unser zweijähriges Musterdepot im Rahmen eines Azubi-Projektes über anfänglich 10.000 Euro kommt zu dem gleichen Ergebnis. Wir sind jetzt gerade mit 2,9% wieder in der Gewinnzone, hatten seit 3/2020 aber durchgehend Verluste und zwar ziemlich hohe. Und ein banaler ETF auf den MSCI World hätte in diesen zwei Jahren einen Gewinn von 40% erbracht.
Besonders desillusionierend bei unserem Experiment waren drei Beobachtungen:
– Das am Angstindikator VIX ausgerichtete Rechenmodell von Scalable ist nicht gut. Es reagiert viel zu langsam. Es verkauft zu spät und kauft zu spät.
– Die „Risikobegrenzung“ besteht im Kern darin, dass der „Robo“ nach (!!!) Überschreiten der festgelegten Schwankungsbreite (bei uns 20%) massiv Aktien verkauft und in Renten umschichtet. Damit verkauft er die Aktien aber stets zu Niedrigstkursen und muss sie dann später zu weit höheren Kursen wieder zurückkaufen.
– Der „Robo“ kauft und verkauft ununterbrochen dieselben 15 ETFs. Das sind nicht die besten Werte, sondern diejenigen, die das Scalable-Management vorher ausgesucht hat. Da Scalable von normalen Indizes wie dem MSCI World oder dem DAX und US-Werten nur wenig hält, hat man überwiegend absolut exotische Faktor-ETFs im Depot. Auch der Anteil der Immobilien-Aktien erscheint uns unverhältnismäßig hoch.
So ist es vermutlich nicht verwunderlich, dass der „Robo“ von Scalable seit Jahren renditemäßig deutlich schlechter abschneidet als alle anderen Robo-Advisor in Deutschland.
Alle Beobachtungen und Schlussfolgerungen sind nachzulesen in unserem „Robo-Tagebuch“: https://ils2014.jimdofree.com/robo/
Ausstieg nach 3 Jahren mit lächerlichen 0,67% Rendite… Lächerlich! Besser eigenes Portfolio zusammen stellen oder anderen Anbieter suchen. Nur das Marketing ist wirklich gut
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Zuletzt aktualisiert am 13. Januar 2026 by Redaktion