French-Fama 3 Faktoren Modell

Roboter erklärt das French-Fama-3-Faktoren-Modell an einem Board mit grafischer Darstellung von Marktrendite, Größeneffekt und Bewertungsprämien
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Markus G

Zuletzt aktualisiert am: 29. Dezember 2025

Inhaltsverzeichnis

 

🏆 Nobelpreis-gekrönte Finanztheorie

French-Fama Modell

Der ultimative Ratgeber für das legendäre 3-Faktoren-Modell zur Erklärung von Aktienrenditen

📊 Verstehen Sie wissenschaftlich fundierte Renditeprognosen

Was ist das French-Fama 3-Faktoren-Modell?

Das French-Fama-Drei-Faktoren-Modell erklärt, warum manche Aktien langfristig besser abschneiden als andere. Die beiden Ökonomen Eugene Fama (Nobelpreisträger 2013) und Kenneth French fanden heraus, dass drei Faktoren die Rendite von Aktien bestimmen: (1) das allgemeine Marktrisiko, (2) die Unternehmensgröße (kleine Unternehmen erzielen tendenziell höhere Renditen als große), und (3) der Buchwert im Verhältnis zum Marktwert (unterbewertete “Value”-Aktien schneiden besser ab als überbewertete “Growth”-Aktien). Dieses Modell ist heute eine der wichtigsten Grundlagen für Anlagestrategien weltweit und erklärt bis zu 95% der Renditeunterschiede zwischen verschiedenen Aktienportfolios. Viele ETFs und Investmentfonds nutzen diese Erkenntnisse für ihre Anlagestrategie.

Die wissenschaftliche Grundlage des Modells

Die Grundlage für das Drei-Faktoren-Modell schuf eine bahnbrechende Studie, die Fama und French 1992 im renommierten “Journal of Finance” veröffentlichten[1]. Die beiden Forscher untersuchten alle US-Aktien über einen Zeitraum von fast 30 Jahren (1963-1990) und kamen zu einem überraschenden Ergebnis: Das traditionelle Risikomaß “Beta” allein kann nicht erklären, warum manche Aktien besser laufen als andere. Stattdessen entdeckten sie zwei weitere wichtige Faktoren, die viel besser vorhersagen, welche Aktien erfolgreich sein werden.

Erstens: Kleine Unternehmen (Small Caps) erzielten im Schnitt 3,2% mehr Rendite pro Jahr als große Unternehmen (Large Caps).

Zweitens: Sogenannte Value-Aktien – also Unternehmen mit niedrigen Börsenbewertungen im Verhältnis zu ihrem tatsächlichen Buchwert – brachten sogar 6% mehr Rendite pro Jahr als teure Wachstumsaktien (Growth-Aktien).

Diese Entdeckung revolutionierte die Finanzwelt, denn sie zeigte: Es gibt klare, messbare Muster an der Börse, die man für Anlageentscheidungen nutzen kann.

Ein Jahr später, 1993, entwickelten die beiden Forscher aus diesen Erkenntnissen ihr berühmtes Drei-Faktoren-Modell und publizierten es im “Journal of Financial Economics”[2]. Die Idee war simpel: Man braucht drei Bausteine, um zu verstehen, welche Rendite eine Aktie wahrscheinlich bringen wird. Erstens das allgemeine Marktrisiko (steigen die Börsen insgesamt?), zweitens die Unternehmensgröße (ist es ein kleines oder großes Unternehmen?) und drittens das Bewertungsniveau (ist die Aktie günstig oder teuer bewertet?). Das Geniale daran: Mit diesen drei simplen Faktoren konnte das Modell 93% der Renditeunterschiede zwischen verschiedenen Aktienportfolios erklären – deutlich mehr als das alte Modell mit nur 70%.

Das bedeutet konkret: Wenn man weiß, wie eine Aktie bei diesen drei Faktoren einzuordnen ist, kann man ihre wahrscheinliche Rendite sehr genau vorhersagen. Diese Ergebnisse wurden in den folgenden Jahren weltweit in Dutzenden von Studien bestätigt – das Modell funktioniert nicht nur in den USA, sondern auch in Europa, Asien und allen anderen entwickelten Märkten.

Aber warum funktioniert das Modell überhaupt? Warum schneiden kleine Unternehmen und Value-Aktien besser ab? Die Erklärung ist unter Wissenschaftlern umstritten[1][2].

Fama und French selbst argumentieren mit dem Risiko-Rendite-Prinzip: Kleine Unternehmen sind schwieriger zu handeln (man findet nicht so leicht Käufer und Verkäufer), sie haben weniger Analysten, die über sie berichten, und können schneller in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Dafür verlangen Anleger eine höhere Rendite – eine Art Risikoaufschlag.

Ähnlich bei Value-Aktien: Diese Unternehmen haben oft Probleme – niedrige Gewinne, hohe Schulden, schlechte Nachrichten. Das macht sie riskanter, und das Risiko wird durch höhere Renditen kompensiert. Andere Forscher glauben dagegen an eine psychologische Erklärung: Anleger machen systematisch Fehler. Sie verlieben sich in trendige Wachstumsaktien und bezahlen zu viel dafür. Gleichzeitig ignorieren sie solide, aber langweilige Value-Unternehmen und bewerten diese zu niedrig. Mit der Zeit erkennt der Markt diese Fehler und korrigiert sie – was zu den höheren Renditen der Value-Aktien führt. Welche Erklärung stimmt? Vermutlich spielen beide Faktoren – Risiko und Psychologie – eine Rolle.

2015 – mehr als 20 Jahre nach dem ursprünglichen Modell – erweiterten Fama und French ihre Theorie auf fünf Faktoren[3]. Zu den ursprünglichen drei Faktoren fügten sie zwei neue hinzu: die Profitabilität (profitable Unternehmen mit hohen Gewinnen schneiden besser ab als unprofitable) und das Investitionsverhalten (Unternehmen, die vorsichtig investieren, erzielen bessere Renditen als solche, die aggressiv expandieren und ihre Bilanz stark aufblähen). Mit diesen fünf Faktoren lassen sich Aktienrenditen noch präziser vorhersagen – das Modell erklärt nun 95% der Renditeunterschiede. Interessant ist: Durch die neuen Faktoren wird der ursprüngliche Value-Faktor teilweise weniger wichtig – ein Zeichen dafür, dass sich unser Verständnis der Märkte weiterentwickelt. Nicht alle Experten sind mit der Auswahl der fünf Faktoren einverstanden. Kritiker bemängeln, dass wichtige Phänomene fehlen – zum Beispiel der “Momentum-Effekt”, bei dem Aktien, die in den letzten Monaten gestiegen sind, tendenziell weiter steigen[4]. Die wissenschaftliche Debatte geht also weiter, aber die Grunderkenntnisse des Fama-French-Modells gelten nach wie vor als gesichert.

Warum das für Anleger wichtig ist

Im Grunde steht am Anfang eines jeden geplanten Vermögensaufbaus die folgende Frage:

“Wie erzielt man an der Börse die höchsten Gewinne und das möglichst langfristig und vor allem stabil?”

Eine Frage, die Investoren auf der ganzen Welt umtreibt, deren Antwort bislang aber nur sehr wenige gefunden zu haben scheinen. Die beiden US-amerikanischen Ökonomen Eugene Fama – der 2013 sogar mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geehrt wurde – und Kenneth French sind mit ihrem berühmt gewordenen sogenannten Dreifaktorenmodell der Lösung offensichtlich auf die Schliche gekommen[1].

Das Grundlegendste lässt sich in nur wenigen Sätzen zusammenfassen: Heute gilt es als eines der zentralsten Gedankengebäude der modernen Finanzwissenschaft zur Erklärung von Aktienrenditen. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse lässt sich begründen, weshalb Strategien mit einem klaren Fokus auf Small und Mid Caps sowie der Anwendung des Value-Prinzips an der Börse überdurchschnittliche Profite versprechen[2].

Inzwischen existieren sogar einige ETFs, die das generierte Wissen im Rahmen ihrer Anlagepolitik umsetzen.

Die Entwicklung: Vom CAPM zum Drei-Faktoren-Modell

Der Ausgangspunkt: Das Capital Asset Pricing Model (CAPM)

Das Dreifaktorenmodell ist natürlich nicht vom Himmel gefallen, im Gegenteil. Es stellt vielmehr eine Weiterentwicklung des zuvor bestandenen CAPM (Capital Asset Pricing Model) dar. Letzteres wiederum soll die Preisbildung auf den Kapitalmärkten in Abhängigkeit vom Risiko erklären und baut auf der von Harry Markowitz veröffentlichten Portfoliotheorie auf.

Das CAPM hat für die moderne Finanzwissenschaft eine nach wie vor nicht zu unterschätzende Bedeutung. Ganz allgemein misst es die Rendite eines beliebigen Wertpapiers anhand dreier unterschiedlicher Parameter:

  1. Der Marktpreis des Risikos beziehungsweise die Risikoprämie
  2. Der Zinssatz für risikofreie Anlagen
  3. Der Beta-Faktor als Maßzahl der Abhängigkeit eines Wertpapiers vom Marktrisiko

Die Popularität des CAPM lässt sich zu großen Teilen auf dessen simple Anwendung zurückführen. Erstmals konnten börsengehandelte Titel mit einem marktorientierten und konstanten Modell bewertet werden. Die Informationen hierzu ließen sich einfach finden. Benötigt wurden lediglich der risikofreie Zins in Form des Tagesgeldzinssatzes oder des kurzfristigen Interbankzinssatzes, die durchschnittliche Aktienrendite sowie die Schwankungsbreite der jeweiligen Aktie in Relation zur Schwankungsbreite des Gesamtmarktes. Mit diesen Daten im Gepäck war es nun gut möglich, die zu erwartenden Renditen unterschiedlichster Wertpapiere vorherzusagen. Ein echter Fortschritt der Finanztheorie also, der zudem nicht einmal hoch komplexe Berechnungen verlangte.

Die Schwächen des CAPM

Die Wissenschaft lebt in erster Linie davon, dass sie durch kritisches Reflektieren stetig nach vorne gebracht wird. So dauerte es nicht lange, bis auch das CAPM auf den Prüfstand gestellt wurde und im Zuge dessen einige Schwächen aufwies[1]. Unter anderem fiel auf, dass dieses Modell die Renditen von risikobehafteten Wertpapieren in der Praxis oftmals eben nicht zutreffend einschätzte.

Mehrere Studien belegten außerdem eine tendenzielle Überschätzung der Profite bei besonders riskanten Wertpapieren und zugleich eine signifikante Unterschätzung der Renditen bei weniger volatilen Titeln. Überdies entpuppte sich der Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite im Allgemeinen als weniger stark als ursprünglich angenommen.

Damit war klar, dass es einer umfassenden Überarbeitung und Re-Evaluierung der reinen Theorie bedurfte – der Geburtsstunde des Fama-French-Dreifaktorenmodells quasi[1]. Gleichzeitig sollte ein weitverbreitetes Missverständnis ausgeräumt werden: Die Grundaussagen des CAPM wurden durch die zusätzlichen Untersuchungen nicht per sé widerlegt oder infrage gestellt. Vielmehr war davon auszugehen, dass noch weitere Faktoren zur Erklärung existieren mussten.

Die Lösung: Das Drei-Faktoren-Modell

Eugene Fama und Kenneth French nahmen sich der Sache Anfang der 1990er Jahre also an[1][2]. Sie führten neben dem Marktrisiko zwei zusätzliche Variablen ein, die die Frage überdurchschnittlicher Aktienrenditen an der Börse klären sollten. Dabei handelte es sich um die Marktkapitalisierung auf der einen Seite sowie das Verhältnis von Buchwert und Marktwert auf der anderen Seite.

Das 3-Faktoren Modell – benannt nach den beiden Wissenschaftlern Kenneth French und Eugene Fama

Das 3 Faktoren Modell nach French-Fama

Das 3-Faktoren Modell – benannt nach den beiden Wissenschaftlern Kenneth French und Eugene Fama

Die beiden Wissenschaftler der Universität Chicago wiesen nach, dass ihr Dreifaktorenmodell insgesamt zuverlässigere Schätzergebnisse lieferte als das rein Marktrisiko-orientierte CAPM[2].

Hauptergebnis: Sogenannte Small oder Mid Caps bieten bessere Rendite-Perspektiven als Large Caps. Unternehmen, deren Marktwert nur geringfügig über dem Buchwert liegt (Value- oder Substanztitel) performen besser als teure Wachstumsaktien.

Aber wie lässt sich das überhaupt begründen? Ein Erklärungsversuch besteht darin, dass Investoren bei niedrigeren Markt-Kapitalisierungen höheren Transaktionskosten und vermehrten Liquiditätsrisiken ausgesetzt sind. Hierfür verlangen sie im Gegenzug – rein wirtschaftlich zudem völlig verständlich – eine zusätzliche Risikoprämie.

Ein weiteres Resultat ist im Bereich der Value-Aktien anzusiedeln. Da Börsen nach Aussage von Fama und French oftmals zu Übertreibungen neigen, nehmen Fehleinschätzungen der Anleger und Anlegerinnen zu. Somit sind wachstumsstarke Titel nicht selten überbewertet, wachstumsschwache hingegen unterbewertet. Im Zeitverlauf kommt es wiederum zur Korrektur dieser Annahmen, was Value-Aktien teils eine Überrendite beschert.

Eine dritte Argumentationslinie führt eine andere Erläuterung an. Sie sieht bei schwach bewerteten Titeln eine potenziell höhere Konkursgefahr und deshalb eine einhergehende zusätzliche Risikoprämie für die Investoren.

Damit wurde das CAPM in den vergangenen Jahrzehnten um zwei wichtige Variablen ergänzt. Dennoch ist auch das daraus entstandene Dreifaktorenmodell als solches kein starres. Es wird ebenfalls immer weiterentwickelt und um diverse Ansätze ergänzt, die ihrerseits logischerweise sowohl Vor- als auch Nachteilen unterliegen.

Häufig wird inzwischen beispielsweise der Momentum-Effekt als zusätzlicher Faktor herangezogen, um Überrenditen bei Aktien zu erklären[4]. Gemeint ist dabei vor allem, dass die Gewinner- und Verliereraktien des Vorjahres auch die Out- beziehungsweise Underperformer des Folgejahres stellen werden.

In der Praxis ist diese Herangehensweise jedoch umstritten, zumal es keine wirkliche wissenschaftliche Basis für dieses Phänomen gibt.

Wichtig zu erwähnen ist, dass das Marktrisiko, die Marktkapitalisierung wie auch das Buchwert-Marktwert-Verhältnis unverändert das Grundgerüst des berühmten Dreifaktorenmodells nach Fama und French bilden[1][2].

Die Weiterentwicklung zum Fünf-Faktorenmodell

In den letzten Jahren haben Eugene Fama und Kenneth French ihre ursprüngliche Theorie um zwei weitere Aspekte ergänzt[3]. Hierbei handelt es sich zum einen um die Ertragskraft (eine hohe operative Ertragskraft ist förderlich für eine bessere Performance), zum anderen um einen sogenannten Investitionsfaktor (unterdurchschnittliche Renditen tauchen vor allem bei Unternehmen mit stark wachsenden Bilanzsummen auf). Beide Punkte könnte man auch als Qualitätsfaktoren charakterisieren.

Fama-French Fünf-Faktorenmodell zur Erklärung von Aktienrenditen

Fama-French Fünf-Faktorenmodell zur Erklärung von Aktienrenditen

Darstellung des Fama-French Fünf-Faktorenmodells mit ursprünglichen und neuen Faktoren zur besseren Erklärung von Aktienrenditen.

Die Weiterentwicklung stieß aber nicht überall auf Verständnis. So hätten einige Experten etwa andere Faktoren gerne integriert gesehen. In diesem Zusammenhang fällt beispielsweise immer wieder der Name des Momentums. Dieses sei vor allem in akademischen Kreisen seit Jahren auf breiter Basis akzeptiert.

Auch der Low-Volatility-Factor hat keine Beachtung gefunden, was jedoch einen eher praktischen Grund hat. Er wäre nämlich nicht ohne Weiteres mit dem Marktrisikofaktor aus dem Dreifaktorenmodell vereinbar gewesen.

Durch die Einführung des Fünffaktorenmodells könnten sich Fama und French in gewisser Weise von ihrem bislang unerschütterlichen Glauben an effiziente Märkte distanziert haben.

Ein abschließendes Fazit

Unbestritten – die Erkenntnisse der beiden US-amerikanischen Professoren Eugene Fama und Kenneth French stellten die weite Welt der Wirtschaftswissenschaften mit einem Mal auf den Kopf. Auch heute noch ist die wissenschaftliche Leistung geachtet, hat das Dreifaktorenmodell doch nach wie vor große Relevanz[1][2]. Die fundamentale Erkenntnis, dass nicht nur das allgemeine Marktrisiko, sondern auch die Unternehmensgröße und das Verhältnis von Buchwert zu Marktwert die Aktienrenditen bestimmen, revolutionierte das Verständnis der Finanzmärkte. Das 1992 und 1993 entwickelte Modell zeigte, dass kleine Unternehmen und sogenannte Value-Aktien langfristig höhere Renditen erzielen – eine Erkenntnis, die sich weltweit in zahllosen Studien bestätigte und heute als eine der wichtigsten Grundlagen für Anlagestrategien gilt.

Gleichwohl es sich in erster Linie um eine Theorie handelt, werden die Grundsätze zusehends auch in diversen Anlagephilosophien eingebettet und umgesetzt. Große Vermögensverwalter weltweit nutzen die Erkenntnisse des Fama-French-Modells für ihre Strategien. Die praktische Bedeutung zeigt sich besonders deutlich bei Investmentfonds und ETFs, die gezielt auf kleine Unternehmen und Value-Aktien setzen[3]. Durch die Weiterentwicklung zum Fünf-Faktoren-Modell mit den zusätzlichen Aspekten Profitabilität und Investitionsverhalten wurde das Modell noch präziser, auch wenn nicht alle Experten mit der Auswahl der neuen Faktoren einverstanden sind. Die Debatte über weitere relevante Faktoren wie den Momentum-Effekt zeigt, dass die Forschung in diesem Bereich dynamisch weitergeht[4].

Die Anerkennung durch den Nobelpreis 2013 unterstreicht die Bedeutung dieser Forschung für die gesamte Finanzwelt. Fama und French haben nicht nur erklärt, warum bestimmte Aktien besser abschneiden als andere, sondern auch eine praktische Anleitung für Anleger geschaffen. Ihre Arbeit zeigt, dass langfristiger Anlageerfolg nicht auf Glück oder Zufall beruhen muss, sondern auf wissenschaftlich fundierten Prinzipien basieren kann. Auch wenn das Modell weiterhin diskutiert und verfeinert wird, bleibt es ein Meilenstein der modernen Finanzwissenschaft[1][2][3].

Praktische Anwendung: Davon wiederum können selbst Kleinanleger profitieren, indem sie sich zum Beispiel für den Kauf eines kostengünstigen ETFs entscheiden, die nach der theoretischen Grundlage des Fama-French-Dreifaktorenmodells investieren[4].

📚 Quellenverzeichnis

Dieser wissenschaftliche Ratgeber basiert auf den grundlegenden peer-reviewed Forschungsarbeiten von Eugene Fama und Kenneth French zur Multi-Faktor-Asset-Pricing-Theorie. Alle Quellenangaben wurden mit Stand Q4 2025 verifiziert.

[1] Fama, Eugene F.; French, Kenneth R. (1992): “The Cross-Section of Expected Stock Returns”, Journal of Finance, Vol. 47, No. 2, S. 427-465
https://doi.org/10.1111/j.1540-6261.1992.tb04398.x

[2] Fama, Eugene F.; French, Kenneth R. (1993): “Common Risk Factors in the Returns on Stocks and Bonds”, Journal of Financial Economics, Vol. 33, No. 1, S. 3-56
https://doi.org/10.1016/0304-405X(93)90023-5

[3] Fama, Eugene F.; French, Kenneth R. (2015): “A Five-Factor Asset Pricing Model”, Journal of Financial Economics, Vol. 116, No. 1, S. 1-22
https://doi.org/10.1016/j.jfineco.2014.10.010

[4] Carhart, Mark M. (1997): “On Persistence in Mutual Fund Performance”, Journal of Finance, Vol. 52, No. 1, S. 57-82
https://doi.org/10.1111/j.1540-6261.1997.tb03808.x

Transparenzhinweis

Alle Quellenangaben wurden mit Stand Q4 2025 überprüft und verweisen auf die grundlegenden peer-reviewed wissenschaftlichen Publikationen von Eugene Fama und Kenneth French in führenden Finance Journals. Die dargestellten theoretischen Konzepte und empirischen Befunde repräsentieren den aktuellen Stand der Finanzforschung zur Erklärung von Aktienrenditen durch systematische Faktoren.

Dieser wissenschaftliche Ratgeber dient ausschließlich der Information und Bildung über das Fama-French-Drei-Faktoren-Modell. Die Ausführungen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

 

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Markus G

Markus ist der “Kopf” des Teams. Ideengeber, Vermarkter, Redakteur und irgendwie an allem auf diesem Portal beteiligt. Ohne ihn würde es dieses Portal so nicht geben. Eine Idee – entstanden aus dem persönlichen Interesse an FinTech und nun langjähriger Erfahrungen in der Finanz-Szene. Zudem ist Markus Kolumnist auf zahlreichen Online-Plattformen – im englischsprachigen Raum unter anderem aufTalkmarkets, aber auch auf im deutschsprachigen Raum u. a. auf Focus.de
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