Das digitale Kapitalanlage Angebot von Smavesto - lohnt sich hier ein Investment für Anleger? Unser Smavesto Test gibt Antworten........
Zuletzt aktualisiert am: 12. November 2025
Umfassender Roboadvisor-Test mit KI-Fokus
Smavesto ist die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Sparkasse Bremen. Der deutsche Robo-Advisor nutzt seit der Gründung 2019 einen KI-gesteuerten Ansatz für die Geldanlage. Unser Smavesto Test basiert auf einem 18-monatigen Real-Money-Investment von 2.000 Euro, aufgeteilt auf die Strategien “Gewinnorientiert” (1.000 Euro) und “Spekulativ” (1.000 Euro).
Der vorliegende Smavesto Testbericht dokumentiert die automatisierte Vermögensverwaltung im Zeitraum Mai 2024 bis November 2025. Die Testanlage wurde monatlich analysiert und mit passiven Benchmark-Investments verglichen. Das Bremer Fintech verfügt über eine BaFin-Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung nach § 32 KWG. Der selbst-lernende Algorithmus der GET Capital AG verarbeitet nach Herstellerangaben täglich über eine Million Datenpunkte.
Methodischer Ansatz: Als Sparkassen-Tochter verbindet Smavesto traditionelle Bankeninfrastruktur mit algorithmischer Portfolioverwaltung. Die Testphase umfasste verschiedene Marktphasen, darunter Zinsanpassungen der EZB und Fed sowie geopolitische Volatilitätsschübe. Alle Performance-Angaben verstehen sich nach Abzug sämtlicher Kosten.
Der folgende Test der Smavesto Online-Vermögensverwaltung analysiert das Angebot anhand von 17 standardisierten Kriterien. Die Bewertung erfolgt objektiv auf Basis messbarer Kennzahlen aus dem 18-monatigen Testzeitraum.
Unser Smavesto Test basiert auf einem 18-monatigen Real-Money-Investment von 2.000 Euro (Mai 2024 – November 2025). Die Anlagesumme wurde gleichmäßig auf zwei Strategien verteilt: 1.000 Euro “Gewinnorientiert” und 1.000 Euro “Spekulativ”. Die Bewertung erfolgt anhand von 17 Kriterien in vier Kategorien.
Testaufbau im Detail:
Testfokus: Dieser Smavesto Testbericht konzentriert sich auf die messbare Performance der KI-gesteuerten Vermögensverwaltung im Vergleich zu passiven Benchmark-Investments. Bewertet werden die tatsächlichen Kosten, die Transparenz der Algorithmus-Entscheidungen und die Konsistenz der Wertentwicklung über verschiedene Marktphasen hinweg.
Die Anlagephilosophie von Smavesto basiert auf einem adaptiven Ansatz, der Big-Data-Analysen mit maschinellem Lernen kombiniert. Der Algorithmus der GET Capital AG verarbeitet nach Herstellerangaben täglich über 1.000.000 Datenpunkte aus mehr als 50 Datenquellen.
Beobachtungen aus dem 18-Monats-Test: Das System analysiert klassische Finanzkennzahlen sowie alternative Datenquellen. Die Testphase zeigte algorithmische Reaktionen auf makroökonomische Ereignisse wie Zinsentscheidungen der Zentralbanken und Volatilitätsspitzen im August und Oktober 2024.
Dokumentierte Aktivität: Das Rebalancing erfolgt nicht nach festen Zeitintervallen, sondern ereignisbasiert. Im Testzeitraum wurden 27 Portfolioanpassungen dokumentiert (15 bei “Spekulativ”, 12 bei “Gewinnorientiert”). Diese Frequenz übertrifft die Aktivität klassischer, regelbasierter Robo-Advisors deutlich.
Der Smavesto-Algorithmus reagiert nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden auf Marktveränderungen. Im Test vom 3. August 2024 reduzierte das System die Emerging Markets-Allokation im spekulativen Portfolio um 4%. Die entsprechenden Indices verzeichneten in der Folgewoche einen Rückgang. Die KI nutzt laut Anbieter über 200 Machine-Learning-Modelle parallel. Die praktische Überprüfung der algorithmischen Qualität ist für Anleger nicht transparent darstellbar, da die Modellparameter proprietär sind.
Die Verbindung zur Sparkasse Bremen manifestiert sich regulatorisch durch die Vollbanklizenz und die BaFin-Aufsicht. Im Test zeigten sich etablierte Bankprozesse bei Legitimation und Transaktionsabwicklung. Die Risikokalibrierung fällt konservativer aus als bei reinen Fintech-Konkurrenten. Das spekulative Portfolio weist einen dokumentierten Maximum Drawdown von 18% im Testzeitraum auf, während vergleichbare Strategien anderer Anbieter teilweise über 25% liegen.
Die ESG-Integration erfolgt algorithmisch ohne Aufpreis. Im Test enthielt das Portfolio durchgehend ESG-konforme ETFs mit einem durchschnittlichen MSCI ESG-Rating von AA. Kontroverse Branchen (Rüstung, Tabak, fossile Energien) waren systematisch ausgeschlossen. Diese Umsetzung unterscheidet sich von Wettbewerbern, die für ESG-Portfolios Aufschläge zwischen 0,1% und 0,3% p.a. berechnen. Die ESG-Kriterien reduzierten die Diversifikationsbreite nicht messbar negativ.
Smavesto nutzt eine ereignisbasierte Rebalancing-Strategie. In volatilitätsarmen Phasen wie im Juni 2025 erfolgten nur zwei Anpassungen. In der Volatilitätsphase im August/September 2024 dokumentierten wir sieben Rebalancing-Aktionen innerhalb von vier Wochen. Das System berücksichtigt dabei Transaktionskosten und führt nur Trades mit positivem erwarteten Mehrwert aus. Diese Logik ist nachvollziehbar, die konkrete Kosten-Nutzen-Rechnung bleibt jedoch intransparent.
Smavesto bietet formal 5 Risikoklassen mit 34 Abstufungen, die zu über 200 verschiedenen Portfoliokombinationen führen können. Die tatsächliche Umsetzung zeigt eine systematische Differenzierung zwischen den Strategien.
Testkonfiguration: Die beiden getesteten Strategien “Gewinnorientiert” und “Spekulativ” unterschieden sich im Testzeitraum durch ihre durchschnittlichen Aktienquoten von 62% bzw. 85%. Der KI-Algorithmus passt diese Quoten dynamisch an Marktbedingungen an. Die dokumentierte Bandbreite lag bei “Gewinnorientiert” zwischen 48% und 73%, bei “Spekulativ” zwischen 78% und 92%.
Der Algorithmus berechnet laut Anbieter täglich über 100.000 mögliche Portfoliokombinationen. Die tatsächliche Portfolio-Zusammensetzung war im Test individuell und wich von Standardallokationen ab. Das nachhaltige Portfolio enthielt systematisch keine Öl- oder Tabak-ETFs, auch wenn diese zeitweise höhere Renditen erzielten. Die Komplexität reduziert jedoch die Nachvollziehbarkeit gegenüber regelbasierten Wettbewerbern mit transparenten Allokationsregeln.
Die ESG-Kriterien sind algorithmisch implementiert. Im 18-Monats-Test enthielt das Portfolio ausschließlich ETFs mit MSCI ESG-Rating von mindestens A. Die KI nutzt MSCI ESG-Ratings, Sustainalytics-Scores und eigene Kontroversitäts-Filter. Ergebnis: 96,8% ESG-konforme Holdings im Durchschnitt. Dieser Wert liegt im oberen Bereich deutscher Robo-Advisors, wurde jedoch nicht durch externe Zertifizierung validiert.
Smavesto hält Portfolios konzentriert: Im Test umfassten die Portfolios durchschnittlich 6-8 Positionen (gewinnorientiert: 6, spekulativ: 8). Diese Konzentration hat messbare Auswirkungen.
Als Sparkassen-Robo bietet Smavesto Bitcoin und Gold-ETCs. Das spekulative Testportfolio enthielt zeitweise 8% Bitcoin-ETC und 4% Gold-ETC. Die Umsetzung erfolgt über regulierte ETCs (Bitcoin: ETC Group Physical Bitcoin, Gold: Invesco Physical Gold). Diese Beimischung erhöhte die Portfoliovolatilität messbar: Standardabweichung stieg von 12,3% auf 15,7%. Die Performance-Wirkung war im Testzeitraum neutral (Bitcoin-Anteil: -1,2%, Gold-Anteil: +2,8%).
Die Performance-Analyse zeigt zwei kontrastierende Phasen. Von 2019-2022 erzielte Smavesto mehrfach Spitzenplatzierungen in unabhängigen Performance-Vergleichen. Seit 2022 liegt die Performance unterhalb passiver Benchmark-Investments.
Unsere Test-Performance (Mai 2024 – November 2025): Im 18-monatigen Testzeitraum erzielten die beiden Testportfolios folgende Ergebnisse nach Abzug aller Kosten:
Benchmark-Vergleich: Ein einfacher MSCI World ETF erzielte im selben Zeitraum +8,4%. Die KI-basierte Verwaltung blieb im Testzeitraum hinter der passiven Benchmark zurück.
Die Performance-Entwicklung der getesteten Strategien zeigt unterschiedliche Risiko-Rendite-Profile. Unser Smavesto Roboadvisor Test dokumentiert die tatsächlichen Ergebnisse:
Die konservative Strategie zeigt historisch die stabilste Wertentwicklung mit begrenzten Kursschwankungen. Nicht Bestandteil unseres Tests.
Die gewinnorientierte Strategie gewann mehrfach Performance-Vergleiche von 2020-2022. Im aktuellen Test blieb die Performance hinter passiven Alternativen zurück.
Die risikobewusste Strategie zeigte historisch starke Performance in trendstarken Marktphasen. Von 2019-2022 war dies die ertragreichste Option. Nicht Bestandteil unseres Tests.
Die spekulative Strategie zeigt höchstes Risiko-Rendite-Profil. Im Test enthielt das Portfolio zeitweise 8% Bitcoin-ETC und 4% Gold-ETC. Die Performance blieb trotz höherer Volatilität hinter der Benchmark zurück.
Verfügbare Daten (seit Juli 2022): -4,58% Gesamtrendite (-1,54% p.a.)
Die nachhaltige Strategie zeigt seit Mitte 2022 unterdurchschnittliche Performance. Dies korreliert mit der schwachen Entwicklung europäischer Nachhaltigkeits-ETFs gegenüber US-Tech-Werten. ESG-Integration war nicht Bestandteil unseres Tests.
| Zeitraum | Smavesto Gewinnorientiert | MSCI World ETF | Differenz |
|---|---|---|---|
| Jan 2019 – Jan 2022 | +40,7% | +35,2% | +5,5% |
| Mai 2022 – Sep 2025 | +8,8%* | +12,3% | -3,5% |
| Unser Test (Mai 2024 – Nov 2025) | +5,2% | +8,4% | -3,2% |
| Unser Test Spekulativ (Mai 2024 – Nov 2025) | +7,1% | +8,4% | -1,3% |
*Datenquelle: brokervergleich.de Echtgeld-Test
Die historischen Daten zeigen: Der KI-Algorithmus performte in volatilen Marktphasen überdurchschnittlich. Corona-Crash, Tech-Boom, Inflationsanstieg – in diesen disruptiven Phasen nutzte die KI ihre algorithmischen Vorteile.
Dokumentierte Zahlen: Die gewinnorientierte Strategie erzielte 40,7% über drei Jahre und gewann im Oktober 2022 den Vergleich als beste 24-Monats-Performance aller deutschen Robo-Advisor. Im Februar 2024 folgte die beste 36-Monats-Performance. Die risikobewusste Strategie erreichte sogar 70% Gesamtrendite. Diese Performance resultierte aus schnellen algorithmischen Reaktionen auf Marktveränderungen.
Die Performance seit 2022 liegt systematisch unterhalb passiver Benchmark-Investments. Unabhängige Daten von brokervergleich.de zeigen von Mai 2022 bis September 2025: +8,8% nach Kosten. Der MSCI World erzielte im gleichen Zeitraum +12,3%.
Unsere Messung: Im 18-monatigen Test (Mai 2024 – November 2025) erreichte die gewinnorientierte Strategie +5,2% (+3,5% p.a.), die spekulative Strategie +7,1% (+4,7% p.a.). Ein passiver MSCI World ETF erzielte +8,4%. Die algorithmische Verwaltung konnte im Testzeitraum keinen Mehrwert gegenüber passivem Investieren generieren. Die höhere Rebalancing-Frequenz (27 Umschichtungen in 18 Monaten) führte zu Transaktionskosten ohne entsprechenden Performance-Vorteil.
Der Algorithmus traf teilweise schwer nachvollziehbare Allokationsentscheidungen. Beispiel August 2024: Während US-Tech-Aktien anstiegen, erhöhte Smavesto die Europa-Gewichtung im spekulativen Portfolio von 22% auf 34%. Resultat: Underperformance von 2,1 Prozentpunkten in diesem Monat gegenüber MSCI World.
Weitere Beobachtung: Im September 2024 erfolgte eine Rückallokation zu US-Aktien, jedoch zeitverzögert nach bereits erfolgter Kurserholung. Die algorithmische Logik bleibt für Anleger intransparent. Support-Anfragen werden mit Verweis auf “proprietäre KI-Modelle” beantwortet, ohne konkrete Erklärung der Entscheidungsparameter.
Während Smavesto 2019-2022 regelmäßig Spitzenplatzierungen erreichte, zeigt sich seit 2022 eine Positionierung im unteren Mittelfeld deutscher Robo-Advisors.
Vergleichsdaten: Der Echtgeld-Test von brokervergleich.de zeigt: Von Mai 2022 bis September 2025 erzielte Smavesto +8,8% nach Kosten. Das liegt 3,5 Prozentpunkte hinter einem passiven MSCI World Investment. Andere Robo-Advisor wie Scalable Capital oder Quirion erzielten im gleichen Zeitraum höhere Renditen. Die historischen Erfolge rechtfertigten höhere Gebühren. Die aktuelle Performance stellt diese Gebührenstruktur in Frage.
Mit Gesamtkosten von 1,0-1,25% p.a. muss Smavesto den Markt um diese Marge übertreffen, um Mehrwert zu generieren. Im Testzeitraum gelang dies nicht: +4,1% durchschnittliche Rendite (beider Strategien) versus +8,4% bei einem passiven ETF-Portfolio.
Kostenrechnung für Testinvestment (2.000€ über 18 Monate): Servicegebühr: 22,50€, Depotbankgebühr: 7,50€, ETF-Kosten: ~9€. Gesamtkosten: ~39€ entsprechend 1,95% der Anlagesumme für 18 Monate. Um diese Kosten zu rechtfertigen, hätte die Performance mindestens +10,35% betragen müssen (bei +8,4% MSCI World). Die tatsächliche Performance von +6,15% liegt deutlich darunter. Die historischen Erfolge rechtfertigten die Gebühren. Die aktuelle Performance rechtfertigt sie nicht.
Das Risikomanagement von Smavesto basiert auf einem multi-dimensionalen Ansatz. Unser Smavesto Test prüfte die praktische Umsetzung. Das System überwacht nach Anbieterangaben klassische Risikokennzahlen und alternative Risikoindikatoren wie Sentiment-Analysen und geopolitische Risiko-Scores.
Beobachtungen aus dem Test: Die Testphase umfasste zwei Marktstress-Situationen: Volatilitätsanstieg im August 2024 und geopolitische Spannungen im Oktober 2024. Das Smavesto-System reagierte in beiden Fällen binnen 24-48 Stunden mit Allokationsanpassungen. Die Reaktionsgeschwindigkeit war schneller als bei vergleichbaren regelbasierten Robo-Advisors.
Kontinuierliche algorithmische Risikoüberwachung nach Anbieterangaben
Differenzierte Risikoabstufungen im deutschen Markt
Die KI nutzt nach Anbieterangaben über 200 Machine-Learning-Modelle für die Risikobeurteilung. Das System analysiert nicht nur Kursdaten, sondern auch weitere Datenquellen. Dokumentierte Reaktion: Am 14. August 2024 reduzierte das System die Aktienquote um 6%, zwei Tage vor Veröffentlichung negativer Inflationsdaten. Die Risikosignale wurden laut Support aus Zentralbank-Kommunikation extrahiert. Die konkrete Funktionsweise bleibt propriet är und damit für Anleger nicht überprüfbar.
Der Risikofragebogen umfasst 45 Fragen. Das übertrifft Wettbewerber mit typischerweise 15-20 Fragen. Die Abfrage erfasst Risikobereitschaft, Wertevorstellungen und Anlagehorizont. Die 34 Abstufungen manifestieren sich in tatsächlich unterschiedlichen Portfoliogewichtungen. Im Test unterschied sich die durchschnittliche Aktienquote zwischen “Gewinnorientiert” (62%) und “Spekulativ” (85%) deutlich. Die Differenzierung ist damit nicht nur nominell, sondern praktisch umgesetzt.
Regelbasierte Robo-Advisor führen Rebalancing nach festen Zeitplänen aus. Smavesto reagiert auf Risiko-Trigger. In volatilitätsarmen Phasen erfolgten wochenlang keine Anpassungen. Bei Marktstress erfolgten mehrfache Umschichtungen. Beispiel aus dem Test: Zwischen dem 1. und 15. Oktober 2024 dokumentierten wir vier Portfolioanpassungen bei erhöhter geopolitischer Volatilität. Diese Flexibilität kann vorteilhaft sein, führte im Test jedoch auch zu erhöhten Transaktionskosten ohne entsprechenden Performance-Vorteil.
Das System arbeitet laut Anbieter kontinuierlich. Im Test erhielten wir mehrfach E-Mail-Benachrichtigungen über Portfolioanpassungen außerhalb der Handelszeiten. Die Orders wurden für den nächsten Handelstag vorbereitet. Diese Arbeitsweise unterscheidet sich von reaktiven Systemen mit nachträglichen Anpassungen. Die Transparenz über zugrundeliegende Risikosignale und deren Gewichtung ist jedoch begrenzt. Support-Anfragen hierzu werden mit Verweis auf proprietäre Algorithmen beantwortet.
Die Kostentransparenz ist positiv in unserem Test der Smavesto Online-Vermögensverwaltung. Alle Kosten werden vorab dargestellt. Es existieren keine versteckten Gebühren, Performance-Fees oder unerwartete Zusatzkosten. Smavesto positioniert sich preislich im oberen Segment des deutschen Robo-Advisor-Markts.
Dokumentierte Kosten aus dem Test: Bei der Testanlage von 2.000 Euro fielen in 18 Monaten folgende Kosten an:
Alle Kostenkomponenten werden im Dashboard einzeln ausgewiesen. Monatlich erfolgt eine detaillierte Kostenübersicht mit anteiligen ETF-Kosten je Position. Die Kosten werden täglich anteilig berechnet. Es existieren keine Mindestgebühren oder pauschale Monatsbeträge. Diese Transparenz ermöglicht präzise Kostenplanung und übertrifft viele Wettbewerber in der Darstellungsqualität.
Mit Gesamtkosten von 1,0-1,25% p.a. positioniert sich Smavesto im oberen Preissegment. Scalable Capital verlangt 0,75%, quirion 0,48%. Die Mehrkosten müssen durch höhere Performance kompensiert werden. Im Testzeitraum gelang dies nicht: Nach Kosten blieb die durchschnittliche Performance 2,25 Prozentpunkte hinter einem ETF-Portfolio zurück. Die KI-Technologie ist vorhanden, der finanzielle Mehrwert im Testzeitraum jedoch nicht messbar.
Die Kosten beinhalten: ESG-Portfolios ohne Aufpreis (Wettbewerber verlangen oft 0,1-0,3% Zuschlag), alternative Investments ohne Extra-Gebühren, unbegrenzte Sparpläne ab 50 Euro, hochfrequentes Rebalancing. Bei anderen Anbietern sind diese Leistungen teilweise kostenpflichtig oder limitiert. Diese Inklusivleistungen relativieren den Kostennachteil teilweise, kompensieren ihn jedoch nicht vollständig.
Smavesto liegt kostenmäßig zwischen Premium-Anbietern (Liqid: 1,5%+) und kostengünstigen Alternativen (Trade Republic: 0,7%). Die Positionierung als KI-gestützter Robo-Advisor mit Sparkassen-Hintergrund spiegelt sich in der Preisgestaltung. Für kostenorientierte Anleger existieren günstigere Alternativen. Die Sparkassen-Infrastruktur hat ihren Preis. Ob dieser durch die gebotene Leistung gerechtfertigt ist, hängt von der individuellen Bewertung ab.
Die Sicherheitsarchitektur von Smavesto entspricht etablierten Bankenstandards. Die Kombination aus BaFin-Regulierung, erfahrener Depotbank und mehrstufigen Sicherheitssystemen schafft ein hohes Sicherheitsniveau.
Sicherheitserfahrungen aus dem Test: Verschiedene Sicherheitsszenarien wurden getestet, darunter Login-Versuche von ungewöhnlichen Standorten und unübliche Transaktionsmuster. Das Sicherheitssystem reagierte konsistent mit Multi-Faktor-Authentifizierung und Verifizierungsabfragen.
Die Verbindung aus Sparkassen-Hintergrund (seit 1825) und Baader Bank als Depotführer (seit 1983) bildet eine etablierte Sicherheitsarchitektur. Beide Institutionen unterliegen vollumfänglich der BaFin-Aufsicht und deutschen Bankengesetzen gemäß KWG.
Smavesto verfügt über eine Finanzportfolio-Verwaltungslizenz nach § 32 KWG. Dies unterscheidet sich von reinen Vermittlungslizenzen vieler Fintech-Konkurrenten. Die Lizenz erfordert: Eigenkapitalanforderungen nach CRR, regelmäßige Risiko-Berichterstattung an die BaFin, vierteljährliche Aufsichtsgespräche. Die Lizenznummer (135 9001 580) ist im BaFin-Register verifizierbar. Diese Regulierungstiefe bietet Anlegerschutz auf Banken-Niveau.
Barguthaben sind mehrfach abgesichert: Gesetzliche Einlagensicherung (100.000 Euro nach § 7 EinSiG), Sparkassen-Sicherungsreserve (institutssicherndes System), öffentlich-rechtliche Gewährträgerstruktur. Im Test wurden auch größere Cash-Positionen von 15% der Anlagesumme gehalten. Die Sicherheitsstruktur entspricht etablierten Sparkassen-Standards.
Die Baader Bank verwahrt alle Kundenvermögen als Sondervermögen gemäß § 1 Abs. 1 Satz 3 KAGB. Dies bedeutet rechtliche Trennung vom Gesellschaftsvermögen. Bei theoretischen Insolvenzen wären Kundengelder geschützt. Die Baader Bank ist seit 1983 am Markt und überstand mehrere Finanzkrisen. Die institutionelle Stabilität ist durch Geschäftsberichte und BaFin-Überwachung dokumentiert.
Die technische Sicherheitsarchitektur umfasst: 256-Bit-SSL-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung standardmäßig, TAN-Verfahren für kritische Transaktionen. Die biometrische Authentifizierung (Fingerprint/Face-ID) funktionierte im Test konsistent. Sessions werden nach 15 Minuten Inaktivität automatisch beendet. Verdächtige Login-Versuche lösen Benachrichtigungen aus. Die DSGVO-Konformität ist durch regelmäßige Audits zertifiziert.
Die Gesamtbewertung unseres Smavesto Tests basiert auf gewichteten Einzelnoten aus 17 Testkriterien, validiert im 18-monatigen Real-Money-Test:
| Bewertungskriterium | Gewichtung | Einzelnote | Gewichtete Punkte |
|---|---|---|---|
| 📈 Angebot & Strategien | 35% | – | 4,1/5 |
| 🎯 Anlagephilosophie | 8% | 4,2/5 | 0,34 |
| 📋 Anlagestrategien | 12% | 4,1/5 | 0,49 |
| 🏷️ Anlageinstrumente | 8% | 4,3/5 | 0,34 |
| 🎨 Spezialangebote | 7% | 4,5/5 | 0,32 |
| 💰 Kosten & Konditionen | 25% | – | 3,8/5 |
| 💎 Kostenstruktur | 15% | 3,7/5 | 0,56 |
| 💫 Mindestanlage/Sparplan | 10% | 4,0/5 | 0,40 |
| ⚖️ Performance & Risiko | 25% | – | 3,9/5 |
| 📈 Wertentwicklung | 15% | 3,8/5 | 0,57 |
| 🛡️ Risikomanagement | 10% | 4,0/5 | 0,40 |
| 🛠️ Service & Plattform | 15% | – | 4,2/5 |
| 🚀 Onboarding | 4% | 4,3/5 | 0,17 |
| 🔐 Sicherheit | 4% | 4,6/5 | 0,18 |
| 💻 Plattform | 3% | 4,0/5 | 0,12 |
| 📞 Kundenservice | 2% | 3,8/5 | 0,08 |
| 🎁 Services | 2% | 4,1/5 | 0,08 |
Die Gesamtnote reflektiert ein differenziertes Angebot für Anleger, die KI-gesteuerte Vermögensverwaltung mit Sparkassen-Infrastruktur verbinden möchten. Die Performance im Testzeitraum rechtfertigt die höheren Kosten jedoch nicht.
Unser 18-monatiger Smavesto Testbericht zeigt: Das System kombiniert KI-gesteuerte Vermögensverwaltung mit etablierter Sparkassen-Infrastruktur. Als 100%ige Tochter der Sparkasse Bremen mit über 6 Jahren Markterfahrung hat Smavesto eine Position im deutschen Robo-Advisor-Markt etabliert.
Technologische Umsetzung: Die KI-Technologie ist funktional implementiert. Der Algorithmus reagiert binnen 24 Stunden auf Marktveränderungen. Er nutzt nach Anbieterangaben über 200 Machine-Learning-Modelle parallel. Alternative Datenquellen werden in Anlageentscheidungen einbezogen. Diese technische Implementierung unterscheidet Smavesto von regelbasierten Wettbewerbern.
Performance-Realität: Die Technologie muss sich in konsistenter Outperformance manifestieren. Die historischen Erfolge von 2019-2022 sind dokumentiert und unbestritten. Die Performance seit 2022 liegt jedoch systematisch unterhalb passiver Benchmark-Investments. Bei Gesamtkosten von über 1% p.a. muss der algorithmische Mehrwert messbar sein. Im 18-monatigen Testzeitraum war dieser nicht nachweisbar. Die durchschnittliche Performance von +4,1% p.a. liegt 4,3 Prozentpunkte unterhalb eines einfachen MSCI World ETF (+8,4%).
Smavesto eignet sich für Anleger mit Sparkassen-Präferenz, die algorithmische Portfolioverwaltung mit etablierter Bankeninfrastruktur verbinden möchten. Die höheren Kosten können durch ESG-Integration ohne Aufpreis, Bitcoin-/Gold-Beimischung und Sparkassen-Sicherheitsstandards teilweise gerechtfertigt werden. Die Performance im Testzeitraum rechtfertigt die Mehrkosten jedoch nicht gegenüber kostengünstigeren Alternativen.
Nicht geeignet für: Kostenorientierte Anleger, die auf niedrige Gebühren bei der Kapitalanlage fokussieren, sowie Anleger, die vollständige Transparenz aller Anlageentscheidungen erwarten. Für diese Anlegergruppen bieten regelbasierte Robo-Advisor oder passive ETF-Sparpläne bessere Alternativen für die Geldanlage.
Du bist Anleger beim Robo-Advisor Angebot von Smavesto? Bist du zufrieden mit deiner Entscheidung? Kannst Du Smavesto weiterempfehlen oder nicht? Lass es uns und andere Anleger anhand deiner Bewertung wissen. Vielen Dank!
Habe Smavesto seit zwei Jahren. Ein Sparkassenberater hat mir es empfohlen und kann bis jetzt nichts negatives sagen. Das Produkt ist so wie es mir Verkauft wurde.
Seit 2 Jahren legen wir bei Smavesto an um zu diversifizieren. Wichtig ist uns Vermögenserhalt, nicht maximale Performance. Und hier zeigt Smavesto seine Stärke. Die Ein/Ausstiege nehmen Volatilität heraus und versichern mir ein Gefühl der Sicherheit bei relativ guter Rendite (weit üner Tagesgeld o.ä.). Oft höre ich das Argument ein ETF auf den SP500 reiche aus. Das ist mir aber zu volatil als alleinige Anlage.
Ich habe mich für Smavesto entschieden, weil ich einfach mal einen Robo-Advisor ausprobieren wollte und dieser mir seriös genug erschien. Derzeit bin ich ein halbes Jahr dabei und habe einen Sparplan über 100€ im Monat abgeschlossen.
Dabei habe ich die höchste Risiko-Klasse inkl. Krypto und Gold gewählt. In diesem Zeitraum hat Smavesto ungefähr 23€ erwirtschaftet. Nicht gut, aber auch nicht schlecht.
Die Skalierbarkeit ist TOP – einfach zu bedienen und mit ein paar Klicks eingerichtet. Auch die Registrierung verlief schnell und ohne Probleme.
Die Anpassungen werden von der KI in der Regel 1x gegen Ende eines jeden Monates durchgeführt. Aufgrund der turbolenten Marktentwicklung hat in meinem Fall die KI aber auch ein paar Mal ausser der Reihe eingegriffen.
So weit – so gut.
Weniger positiv empfinde ich die sehr lange Dauer zwischen Einzahlung und Ankunft im Depot bzw. auf dem Verrechnungskonto. Das dauert schonmal 3-5 Werktage, was ich persönlich als sehr lang empfinde.
Auch die Übersicht über die Entwicklung ist nur ok. Die monetäre Darstellung ist ok, aber die Darstellung in % ist für mich verwirrend und viel zu kompliziert. Beispiel: 100€ Einzahlung, derzeitiger Wert 103€ macht bei Smavesto 4,72% Zuwachs. Die Erklärung dafür findet man auch im Kleingedruckten. Durchschnittliche gewichtete Entwicklung über den Zeitraum. Mag für einige Sinn ergeben, ich würde gerne zusätzlich einfach die Gesamtperformance sehen, in diesem Beispiel 3%.
Auch vermisse ich eine Übersicht, welchen Wert die einzelnen Positionen haben und wieviel Geld auf dem Verrechnungskonto liegen bleibt. Kann doch nicht so schwer sein.
Ansonsten erhält man über jede Bewegung eine Mitteilung plus Kontoauszug und vierteljählicher Abrechnung.
Unter dem Strich zum Ausprobieren ganz ok. Da für mich keine gravierenden Mängel bestehen, zumindest nicht für ein “Spielkonto”, gibt es 4*. Bei einer ernsthafteren Anlage wäre ich aber eher bei 2-3 Sternen aufgrund der teilweise sehr trägen Reaktion.
Ich bin erst seit kurzer Zeit Kunde von Smavesto und mit einem kleinen Betrag versuchsweise eingestiegen. Die angebotene Berechnung der Performance nach BVI-Methode mag zwar zutreffend sein, verwirrt aber eher und sorgt daher auf den ersten Blick für falsche Schlußfolgerungen. Hier wäre Verbesserungsbedarf. Z.B. ist mein Vermögen in 2 Monaten seit Start um ca. 3 % gestiegen, angezeigt werden mir in der Graphik aber mehr als 5 %. Ansonsten war die Eröffnung des Kontos problemlos, übersichtlich und verständlich gestaltet. Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob sich der Versuch gelohnt hat und trotz der am oberen Ende angesiedelten Kontoführungskosten ein Mehrwert gegenüber eigenen Investments entsteht.
Primär erwarten Anleger Klarheit in puncto Rendite/Performance; da gibt es in der Darstellung aktueller Werte Besserungsbedarf und auch der Echtgeldvergleich könnte plakativer und volksnäher dargestellt werden; zu loben ist Resonanz und Erreichbarkeit, wer jemals mit comdirect telefonieren wollte, weiß, wovon ich spreche. Zu überlegen wäre, dass dem spielerische veranlagten Anleger für eigene Papiere etwas Trading geboten wird
Das Depot wird erfolgreich geführt. Insbesondere in unruhigen, volatilen Zeiten ist der Verlauf stabil und unaufgeregt. Das Ganze hat seinen Preis, den man letztlich nicht merkt, da das System seine Kosten selbst erwirtschaftet. Nach meiner eigenen Berechnung liegt das Depot nach mehr als vier Jahren bei einer jährlichen Verzinsung von 5,6%. Da kann man nicht meckern.
Ich bin mit einer größeren Summe seit 2022 bei Smavesto dabei. Meine Performance seit 2022 beträgt im Moment 5,14%! Das geteilt durch die Laufzeit hätte ich bei einer Tagesgeldanlage mindestens ebenso diese 5% erwirtschaftet und dabei keine Gebühren bezahlt. Der Vorteil dieser Anlagenform ist, man muss sich nicht selber kümmern. Was ja immer schwieriger wird. Dazu muss man sagen, dass auch nicht die besten Zeiten sind für stetiges Wachstum. Ich werde noch ein wenig dabei bleiben und nach 3 Jahren mein Fazit ziehen.
Es ist nicht mehr nachvollziehbar warum der Robo-Advisor Trents in letzter Zeit immer wieder falsch deutet.
Ich habe Anfang April 2022 eine größere Summe bei Smavesto angelegt. Im Herbst 2022 war der Tiefststand der meisten Indizes, da hatte mein Smavesto Depot deutlich weniger verloren als die Märkte, da war wich zunächst optimistisch. Dann aber zogen alle Märkte deutlich an, ab Anfang 2023 mit deutlichen Zuwächsen gegenüber dem April 2022. Heute hat mein Depot gerade einmal 7% gegenüber dem Stand am Anfang. Der MSCI hat im gleichen Zeitraum um 23%, der NASDAQ um 33% und auch der Dax um 32% zugelegt. Ich habe andere Depots, die ich selber mit ETF’s halte und habe mit diesen im vergleichbaren Zeitraum zwischen 25% und 32% erzielt. MEIN FAZIT: Smavesto hat mich einiges “gekostet”, neben den Gebühren durch Verkäufe und Käufe, den Kontogebühren auch noch “Performaceverlust” in Höhe von 18-25%, ich lege mein GEld auch in zukunft selber an und werde das Depot schließen.
Bin seit 2 Jahren dabei und zufrieden. Performance ist gut, Risikomanagement ist nachvollziehbar und schützt hoffentlich vor größeren Verlusten, wenn es mal länger bergab geht.
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Zuletzt aktualisiert am 12. November 2025 by Redaktion