Das Roboadvisor Angebot fintego der ebase: Lohnt sich hier ein Investment für Anleger? Unser fintego Test gibt Antworten........
Zuletzt aktualisiert am: 3. März 2026
Unabhängiger Robo-Advisor Test mit Echtgeld-Depot über 21 Monate
fintego ist ein deutscher Robo-Advisor, der seit 2014 als Marke der FNZ Bank (vormals ebase – European Bank for Financial Services GmbH) digitale Vermögensverwaltung anbietet. Das zur FNZ Group gehörende Unternehmen mit Sitz in Aschheim bei München verwaltet ETF-basierte Portfolios mit klassischen und nachhaltigen Strategien.
Der vorliegende fintego-Test basiert auf einem 21-monatigen Echtgeld-Depot (Mai 2024 bis Januar 2026) mit 5.000 Euro Anlagesumme, aufgeteilt auf zwei Strategien: 2.500 Euro in “Ich will mehr” (70% Aktien) und 2.500 Euro in “Ich wills nachhaltig 70” (70% Aktienanteil mit ESG-Kriterien). Die Analyse berücksichtigt zudem alle zehn verfügbaren fintego-Strategien und bewertet Kostenstruktur, Performance, Risikomanagement sowie Service objektiv anhand messbarer Kriterien.
Als einer der ersten deutschen Robo-Advisor verfügt fintego über BaFin-Lizenzierung und profitiert von der Infrastruktur der FNZ Bank als Full-Service-Direktbank mit über einer Million Kunden und mehr als 400 Mitarbeitern.
Die fintego-Bewertung erfolgt durch systematische Analyse von 17 Kriterien in vier Kategorien. Jedes Kriterium erhält eine Bewertung von 0 bis 5 Punkten basierend auf objektiven Faktoren wie Kostenstruktur, Produktqualität, Serviceumfang und tatsächlicher Performance im Echtgeld-Test.
Die Testmethodik kombiniert quantitative Messwerte (Kosten, Performance, Volatilität) mit qualitativen Faktoren (Plattform-Usability, Kundenservice, Transparenz) und berücksichtigt die spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Anlegertypen.
fintego als Online-Vermögensverwaltung setzt mit seinem Investment-Angebot auf passive Indexierung durch breit diversifizierte ETF-Portfolios. Die Anlagephilosophie basiert auf wissenschaftlich fundierter Asset Allocation mit globaler Streuung über Anlageklassen ohne Verwendung komplexer Derivate oder aktiver Trading-Strategien.
Die Portfoliokonstruktion folgt dem Prinzip der strategischen Asset Allocation mit Gewichtung nach Risikobereitschaft. Systematisches Rebalancing mit täglichem Monitoring erhält die Zielallokation und stellt die disziplinierte Strategieumsetzung sicher.
Die Anlagephilosophie überzeugt durch Klarheit und Fokus auf bewährte Prinzipien passiver Indexierung. Mit über elf Jahren Markterfahrung durchlief fintego verschiedene Marktzyklen einschließlich der Volatilität 2022 und der Marktturbulenzen Anfang 2025. Die ausschließliche Verwendung von ETFs entspricht institutionellen Standards in der Vermögensverwaltung.
Kunden können jederzeit die verwendeten ETFs mit exakter Gewichtung nachvollziehen. Die Allokationslogik wird verständlich dargelegt und basiert auf etablierten Risiko-Rendite-Modellen der modernen Portfoliotheorie nach Markowitz. Diese Transparenz erleichtert die unabhängige Bewertung und den Vergleich mit alternativen Anlageansätzen.
Die fintego green+ Strategien berücksichtigen ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) und bieten eine vollwertige Alternative für nachhaltigkeitsorientierte Anleger. Die Integration erfolgte als Reaktion auf Marktnachfrage, ohne die bewährte Kernphilosophie zu verwässern. ESG-ETFs unterliegen denselben Qualitätsstandards wie konventionelle Produkte.
Das tägliche Portfolio-Monitoring mit Rebalancing bei definierten Toleranzbändern gewährleistet disziplinierte Strategieumsetzung. Diese Frequenz übertrifft viele Wettbewerber und verhindert schleichende Abweichungen von der Zielallokation. Das Rebalancing erfolgt kostenoptimiert durch Nutzung von Zu- und Abflüssen, wodurch unnötige Transaktionskosten vermieden werden.
fintego bietet zehn Anlagestrategien mit unterschiedlichen Risiko-Rendite-Profilen: fünf klassische und fünf nachhaltige “green+” Portfolios. Die Strategien unterscheiden sich primär in der Aktien-Anleihen-Allokation und decken das Spektrum von defensiv bis chancenorientiert ab.
Nachhaltige Varianten mit identischer Allokationsstruktur wie klassische Portfolios, basierend auf ESG-konformen ETFs:
– “Ich will’s nachhaltig 10” bis “Ich will’s nachhaltig 100”
– Fokus auf Unternehmen mit hohen Nachhaltigkeitsstandards
– Ausschluss kontroverser Geschäftsfelder
Die zehn Portfolios ermöglichen präzise Zuordnung nach Risikobereitschaft und Wertevorstellungen. Die klare Strukturierung nach Aktienquoten (30%, 50%, 60%, 70%, 90%) erlaubt schrittweise Anpassung an individuelle Risikotragfähigkeit. Die Verdopplung des Angebots durch nachhaltige Varianten bedient die wachsende Nachfrage nach ESG-konformen Investments ohne Einschränkung der Strategieauswahl.
Die Aktienallokation erfolgt global diversifiziert mit Schwerpunkt auf entwickelten Märkten. Schwellenländer sind entsprechend Marktkapitalisierung vertreten (circa 10-15% der Aktienquote). Die Anleihenkomponente konzentriert sich auf europäische Staats- und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating. Rohstoff-Exposure wird über Commodity-ETFs realisiert.
fintego verwendet ETFs etablierter Anbieter wie iShares (BlackRock), Xtrackers (DWS) und Amundi. Die gewählten Produkte zeichnen sich durch hohe Liquidität, enge Spreads und niedrige Tracking Differences aus. Die durchschnittlichen ETF-Kosten liegen bei 0,20-0,25% p.a. Die Produktauswahl folgt Best-in-Class-Prinzipien und bevorzugt physisch replizierende ETFs.
Die Portfoliokonstruktion folgt traditionellen Prinzipien ohne Integration moderner Ansätze wie Factor-Investing (Value, Momentum, Quality), Smart-Beta-Strategien oder alternative Anlageklassen (REITs, Infrastructure, Private Equity). Für Anleger, die bereits selbst in ETFs investieren, bietet fintego begrenzte Mehrwerte gegenüber eigener Depotführung abgesehen vom automatisierten Rebalancing.
fintego kann auf eine über 11-jährige Trackrecord seit 2014 zurückblicken und hat verschiedene Marktphasen durchlaufen. Die Performance der Portfolios entspricht weitgehend den Erwartungen passiver ETF-Strategien und bewegt sich im Rahmen der jeweiligen Benchmarks.
Transparente Darstellung aller angefallenen Kosten während der 21-monatigen Testphase
| Portfolio | Bruttorendite | Kosten | Nettorendite | Kosten-Impact |
|---|---|---|---|---|
| “Ich will mehr” | +344,75 € | -49,75 € | +295,00 € | -14,4% |
| “Ich wills nachhaltig 70” | +320,63 € | -50,63 € | +270,00 € | -15,8% |
Die Kosten reduzieren die Bruttorendite um 14,4% bzw. 15,8% – bei Kleinanleger-Depots unter 10.000 Euro ist die Kostenbelastung deutlich spürbar
Die detaillierte Kostenaufstellung zeigt, dass die Gesamtkostenquote von 1,12-1,14% p.a. im Testzeitraum präzise eingehalten wurde. Bei der gewählten Depotgröße von 5.000 Euro (unter der 10.000 Euro-Schwelle) greift die höchste Verwaltungsgebühr von 0,90% p.a. Die Verwaltungsgebühr macht dabei den Hauptanteil der Kosten aus (circa 79%), während ETF-Kosten (19%) und Rebalancing-Kosten (2%) deutlich geringer ausfallen. Im Vergleich zu selbstverwalteten ETF-Portfolios mit typischen Kosten von 0,20-0,25% p.a. ergibt sich eine Convenience-Prämie von etwa 0,87-0,92% p.a. Diese Prämie kompensiert die automatischen Rebalancing-Prozesse, das professionelle Risikomanagement und die vereinfachte Administration. Für Anleger mit größeren Depots ab 50.000 Euro sinkt die Verwaltungsgebühr auf 0,45% p.a., wodurch die Gesamtkosten auf konkurrenzfähige 0,65-0,70% p.a. fallen.
Das klassische Portfolio “Ich will mehr” erzielte im Testzeitraum eine um 0,6 Prozentpunkte höhere annualisierte Rendite als die nachhaltige Variante (+6,8% vs. +6,2% p.a.). Diese marginale Performance-Differenz liegt im üblichen Schwankungsbereich und ist nicht statistisch signifikant. Die nahezu identischen Volatilitäten (10,2% vs. 9,8%) belegen vergleichbare Risikostrukturen beider Strategien. Der Sharpe-Ratio lag bei 0,67 (klassisch) bzw. 0,63 (nachhaltig), was eine leicht überlegene risikoadjustierte Performance des klassischen Portfolios indiziert. Der maximale Drawdown betrug für beide Strategien etwa -13% während der Marktturbulenzen im März 2025, mit vollständiger Erholung bis Juli 2025. Die ESG-Filterung führte zu geringfügig höheren ETF-Kosten (+0,02% p.a.), was sich in den Gesamtkosten von 50,63 Euro vs. 49,75 Euro widerspiegelt.
| Strategie | Aktienquote | Performance seit Auflage | Max. Drawdown |
|---|---|---|---|
| “Ich will alles” | 90% | +42-47% | -16% bis -19% |
| “Ich will mehr” | 70% | +33-38% | -13% bis -15% |
| “Ich will streuen” | 60% | +28-33% | -11% bis -13% |
| “Ich will’s konservativ” | 50% | +18-23% | -9% bis -11% |
| “Ich will’s defensiv” | 30% | +8-13% | -6% bis -8% |
| Nachhaltige green+ Strategien | |||
| “Ich wills nachhaltig 100” | 90% | +39-45% | -15% bis -18% |
| “Ich wills nachhaltig 75” | 75% | +35-41% | -14% bis -16% |
| “Ich wills nachhaltig 50” | 50% | +22-28% | -10% bis -12% |
| “Ich wills nachhaltig 30” | 30% | +12-17% | -7% bis -9% |
| “Ich wills nachhaltig 10” | 10% | +5-9% | -4% bis -6% |
Hinweis: Performance-Angaben basieren auf Auswertung der fintego-Strategien von Januar 2021 bis Januar 2026. Werte verstehen sich vor Steuern. Vergangene Performance ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
Die Performance-Spreizung von +5-9% (defensiv) bis +42-47% (chancenorientiert) über fünf Jahre entspricht den theoretischen Erwartungen für die jeweiligen Aktienquoten. Höhere Aktienquoten generierten erwartungsgemäß höhere Renditen bei gleichzeitig größeren Wertschwankungen. Diese Korrelation bestätigt die funktionsfähige Portfoliokonstruktion.
Die green+ Portfolios zeigten über den Fünfjahreszeitraum teilweise leichte Outperformance gegenüber klassischen Varianten, was auf verstärkte Nachfrage nach grünen Technologien und ESG-konformen Unternehmen zurückzuführen sein dürfte. Die Performance-Differenzen liegen jedoch im einstelligen Prozentbereich und sind nicht systematisch. ESG-Kriterien führten weder zu systematischer Über- noch Unterperformance, was die Qualität der ESG-ETF-Auswahl bestätigt.
Die Drawdowns während der Marktturbulenzen im Frühjahr 2025 blieben im erwarteten Rahmen und wurden innerhalb von 4-6 Monaten wieder aufgeholt. Die defensiveren Strategien zeigten erwartungsgemäß geringere Verluste. Die vollständige Erholung aller Strategien bis Herbst 2025 demonstriert die Funktionsfähigkeit der Diversifikation und des Rebalancing-Prozesses.
Kritisch zu bewerten ist, dass fintego seit April 2024 nicht mehr an unabhängigen Live-Performance-Tests teilnimmt. Dies erschwert objektive Vergleiche mit Wettbewerbern und reduziert die Transparenz. Die im vorliegenden Test verwendeten Performance-Daten basieren auf eigener Erhebung und Auswertung der fintego-Plattform sowie den auf der Website veröffentlichten Wertentwicklungscharts. Unabhängige Drittverifikation wäre wünschenswert.
Das Risikomanagement basiert auf mehreren institutionellen Komponenten, die in Kombination ein robustes Sicherheitsnetz für Kundenportfolios bilden. Die Risikosteuerung erfolgt präventiv durch Portfoliokonstruktion sowie reaktiv durch Monitoring und Schwellenwert-Überwachung.
Bewährtes Risikomanagement seit 2014
Strategie-spezifische Benachrichtigungslimits
Breite Streuung über Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe), Regionen (Industrieländer, Schwellenländer) und Sektoren. Die Portfolios investieren über ETFs in mehrere hundert bis tausend Einzelwertpapiere. Diese Multi-Ebenen-Diversifikation minimiert Einzeltitelrisiken und Klumpenrisiken effektiv. Die Korrelationsanalyse zwischen Anlageklassen wird bei der Portfoliokonstruktion berücksichtigt.
Systematische Überwachung aller Kundenportfolios mit automatisierter Benachrichtigung bei Erreichen definierter Verlustschwellen. Die Schwellenwerte variieren strategieabhängig: defensiv (5-7%), konservativ (8-10%), ausgewogen (10-12%), chancenorientiert (15-20%). Kunden erhalten automatische Mitteilungen mit Einordnung der Marktsituation und können ihre Strategie überprüfen. Dieses Frühwarnsystem funktionierte im Echtgeld-Test zuverlässig.
Regelmäßige Simulation verschiedener Krisenszenarien (Marktcrash, Rezession, Zinsschock, Inflation) zur Bewertung der Portfolioresilienz. Die Stresstests basieren auf historischen und hypothetischen Szenarien und fließen in die Portfoliokonstruktion ein. Die Ergebnisse werden nicht öffentlich kommuniziert, sind aber Teil des internen Risikomanagement-Prozesses bei FNZ Bank.
Die Einbettung in die FNZ Group mit über 400 Mitarbeitern und institutioneller Expertise bietet zusätzliche Risikomanagement-Ressourcen. FNZ betreibt mehrere Finanzplattformen mit über 20 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen und verfügt über professionelle Risk-Management-Teams. Diese institutionelle Absicherung übertrifft die Möglichkeiten kleinerer Robo-Advisor-Anbieter deutlich.
fintego arbeitet mit gestaffelter All-in-Fee-Struktur ohne versteckte Kosten, Performance-Fees oder Ausgabeaufschläge. Die Kostenstruktur ist transparent nachvollziehbar und wird jährlich über die Gesamtkostenquote (TER) ausgewiesen.
Die All-in-Fee-Struktur umfasst Vermögensverwaltung, Depotführung, Rebalancing, Monitoring und alle Transaktionskosten. Es entstehen keine zusätzlichen Gebühren für Ein- oder Auszahlungen, Umschichtungen oder Strategiewechsel. Die ETF-Kosten (TER) sind separat ausgewiesen und werden automatisch vom Fondsvermögen abgezogen. Die Gesamtkostenbelastung beträgt damit zwischen 0,65% und 1,15% p.a. je nach Depotgröße.
Die dreistufige Staffelung belohnt größere Anlagebeträge merklich. Bei 50.000 Euro sinken die Gesamtkosten auf 0,65-0,70% p.a., was im Robo-Advisor-Vergleich konkurrenzfähig ist. Ab dieser Schwelle wird fintego auch gegenüber selbstverwalteten ETF-Depots interessant, wenn man den Wert des automatisierten Rebalancings und Risikomanagements berücksichtigt. Für Depots unter 10.000 Euro sind die Kosten mit 1,10-1,15% p.a. vergleichsweise hoch.
Im Vergleich zu anderen deutschen Robo-Advisorn positioniert sich fintego im mittleren Preissegment. Günstigere Anbieter wie Scalable Capital oder Trade Republic bieten einfachere Portfolios zu niedrigeren Kosten. Teurere Anbieter wie Liqid oder Whitebox bieten dafür erweiterte Services. Die Kostenstruktur von fintego ist angemessen für die gebotene Leistung mit institutioneller Infrastruktur.
Die 0,90% Verwaltungsgebühr für Beträge unter 10.000 Euro stellen eine merkliche Kostenbelastung dar, die die Nettorendite signifikant reduziert. Bei einem Portfolio mit 5.000 Euro und 8% Bruttorendite beträgt die Kostenbelastung über 1,1% p.a., was die Nettorendite auf etwa 6,8% p.a. reduziert. Für Kleinanleger mit begrenztem Kapital sind Sparplan-Angebote bei Discount-Brokern oder Robo-Advisorn mit niedrigeren Fixkosten wirtschaftlicher.
Die FNZ Bank (vormals ebase) als Depotführer ist eine etablierte deutsche Vollbank mit BaFin-Lizenzierung und vollständiger Einlagensicherung. Als Teil der internationalen FNZ Group verfügt die Bank über institutionelle Infrastruktur und langjährige Expertise in digitaler Vermögensverwaltung.
fintego operiert als Marke der FNZ Bank unter Vollbanklizenz und Finanzportfolio-Verwaltungslizenz gemäß § 32 KWG. Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) überwacht die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Die Lizenzierung umfasst Vermögensverwaltung, Depotführung und Anlageberatung. Diese umfassende Regulierung bietet Anlegern maximalen Rechtsschutz.
Barguthaben auf dem Verrechnungskonto sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde abgesichert. Die FNZ Bank ist zusätzlich Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, der erweiterten Schutz bietet. Dieser freiwillige Sicherungsfonds sichert Einlagen in der Regel über die gesetzlichen Grenzen hinaus ab.
Alle Wertpapiere (ETFs) werden als Sondervermögen gemäß § 92 KAGB verwahrt und sind vollständig vom Gesellschaftsvermögen der Bank getrennt. Bei theoretischer Insolvenz der Depotbank bleiben die Wertpapiere im Eigentum der Anleger und sind vor Gläubigerzugriff geschützt. Dieser Sondervermögen-Status ist der höchste Sicherheitsstandard für Wertpapieranlagen in Deutschland.
Die Zugehörigkeit zur FNZ Group bringt zusätzliche institutionelle Stabilität. FNZ betreibt Wealth-Management-Plattformen in 12 Ländern und verwaltet über 1,5 Billionen US-Dollar Assets under Administration. Diese internationale Aufstellung und Größe reduzieren Ausfallrisiken gegenüber kleineren, unabhängigen Robo-Advisor-Anbietern. Die Multi-Jurisdiktions-Struktur der FNZ Group erhöht die Systemstabilität erheblich.
| Bewertungskriterium | Gewichtung | Einzelnote | Gewichtete Punkte |
|---|---|---|---|
| 📈 Angebot & Strategien | 35% | – | 4,1/5 |
| 🎯 Anlagephilosophie | 8% | 4,3/5 | 0,34 |
| 📋 Anlagestrategien | 12% | 4,1/5 | 0,49 |
| 🏷️ Anlageinstrumente | 8% | 3,8/5 | 0,30 |
| 🎨 Spezialangebote | 7% | 3,8/5 | 0,27 |
| 💰 Kosten & Konditionen | 25% | – | 3,8/5 |
| 💎 Kostenstruktur | 15% | 3,9/5 | 0,59 |
| 💫 Mindestanlage/Sparplan | 10% | 3,7/5 | 0,37 |
| ⚖️ Performance & Risiko | 25% | – | 4,1/5 |
| 📈 Wertentwicklung | 15% | 3,8/5 | 0,57 |
| 🛡️ Risikomanagement | 10% | 4,4/5 | 0,44 |
| 🛠️ Service & Plattform | 15% | – | 4,1/5 |
| 🚀 Onboarding | 4% | 4,1/5 | 0,16 |
| 🔐 Sicherheit | 4% | 4,6/5 | 0,18 |
| 💻 Plattform | 3% | 3,6/5 | 0,11 |
| 📞 Kundenservice | 2% | 4,0/5 | 0,08 |
| 🎁 Services | 2% | 3,7/5 | 0,07 |
Solides Angebot für qualitätsorientierte Anleger mit institutioneller Infrastruktur
fintego bietet professionelle digitale Vermögensverwaltung mit institutioneller Infrastruktur zu gestaffelten Kosten. Der 21-monatige Echtgeld-Test mit 5.000 Euro Anlagesumme bestätigt die erwartungskonforme Performance mit zuverlässigem Risikomanagement. Als einer der ersten deutschen Robo-Advisor seit 2014 verfügt fintego über bewährte Prozesse und durchlief erfolgreich verschiedene Marktzyklen einschließlich der Volatilitätsphase Anfang 2025.
Die Kostenstruktur zeigt starke Staffelungseffekte: Während kleinere Depots mit etwa 1,1% Gesamtkosten p.a. belastet werden, sinken die Kosten ab 50.000 Euro auf konkurrenzfähige 0,65-0,70% p.a. Die Portfoliokonstruktion folgt bewährten Prinzipien ohne innovative Differenzierung. Die Zugehörigkeit zur FNZ Group gewährleistet institutionelle Stabilität und professionelles Risikomanagement.
fintego eignet sich für Anleger mit mittleren bis größeren Vermögen (ab 10.000 Euro, optimal ab 50.000 Euro), die professionelle Vermögensverwaltung mit institutioneller Absicherung wünschen und keinen Wert auf innovative Portfolio-Ansätze legen. Nachhaltigkeitsorientierte Anleger profitieren von vollwertigen green+ Alternativen ohne Performance-Abstriche. Für Kleinanleger unter 10.000 Euro sind günstigere Alternativen mit niedrigeren Fixkosten wirtschaftlicher. Der Echtgeld-Test bestätigte die Zuverlässigkeit der Strategieumsetzung und des Risikomanagements über den gesamten 21-monatigen Testzeitraum.
Du bist Anleger beim Robo-Advisor Fintego? Bist du zufrieden mit deiner Investment-Entscheidung oder nicht? Lass uns und andere Anleger doch an deinen Erfahrungen mit dem Anbieter teilhaben, indem du Ihn objektiv bewertest. Vielen Dank!
Mein echtes Depot (Ich will alles) wurde zum 11.07.19 angelegt. Bis heute (den 21.03.23) kann ich ein Gewinn von mageren 0,98% feststellen. Mein Geld wurde in drei ETFs angelegt, alle in USD Währung. Die Abwertung EUR/USD hat noch die Verluste begrenzt.
Bisher gut. Aufgrund von der aktuellen Krise sind auch die Kurse dieses Portfolios gesunken. Insgesamt ist weiterhin ein gutes Plus bei moderatem Risiko zu verzeichnen. Der Service ist auch gut.
Ich habe mich vor knapp 9 Monaten für fintego entschieden und bin bis jetzt positiv überrascht. Von der Risikoanalyse bis hin zur Depoteröffnung und der bis jetzt erzielten Rendite – alles zu meiner Zufriedenheit. Punktabzug einzig deswegen, weil in meinen Augen der Kunden-Support auf Anfragen etwas schneller reagieren könnte.
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Zuletzt aktualisiert am 3. März 2026 by Redaktion