Börsenpersönlichkeiten: Michael Burry

Kaum einer kennt Michael Burry. Aber fast jeder Börsianer hat ihn und seinen genialen Trade gegen den US-Häusermarkt bereits in den eigenen vier Wänden gesehen. Die Rede ist vom Oscar prämierten Meisterwerk „The Big Short“. Christian Bale verkörperte den, an Autismus leidenden Michael Burry. Zeit diese außergewöhnliche Persönlichkeit etwas genauer zu betrachten und Ihn vorzustellen. Was für ein Mensch ist er? Wie verlief sein Leben und was macht er heute. Was machte ihn zur Investment-Legende? Welche Investmentstrategie lässt sich auf Ihn zurückführen? Wagen wir einen Blick auf diesen, in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Investor.

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Martin B.

19. Mai 2020

Michael Burry

19. Mai 2020

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Wer den Film “The Big Short” gesehen hat, kann von Michael Burry eigentlich nur das Bild eines “Freaks” gewinnen, denn er stellt in Perfektion das komplett konträre Erscheinungsbild eines “Star-Investors” von der Wall Street dar: T-Shirt, Sporthose und Badelatschen im Büro und dazu Hard-Rock Musik hörend. Zudem zeigt er in dem Film, dass er als durchaus willensstark betrachtet werden kann. Und das kommt nicht von ungefähr, denn als Mensch hat Michael Burry schon einige harte Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Wagen wir also einen Blick auf den “Mensch” als auch auf den Investor Michael Burry.

Wie ist Michael Burry als Mensch?

Diese Frage kann im Grunde nur eine ihm sehr nahe stehende Person beantworten. Dennoch möchte ich es zumindest versuchen zu erklären, welchen Eindruck er auf mich macht. In Interviews wirkt er ruhig und gefasst und auf eine ihm ganz eigene Art symphatisch. Dabei muss man berücksichtigen, dass er als Kind ein Auge verloren hat und seitdem ein Glasauge trägt. Zudem leidet er unter dem sogenannten Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus. 

Das Asperger-Syndrom in wenigen Stichpunkten erklärt:

 

  • Umgang und Pflege von sozialen Kontakten fällt schwer
  • Probieren ungern etwas Neues aus
  • Spezielle Interessen

In seiner Kindheit hatte er nur wenige Freunde und widmete sich stattdessen lieber den Zahlen. Sein Desinteresse an zwischenmenschlichen Beziehungen sollte später den Hang zur Kapitalanlage fördern – Stichwort: “Spezielle Interessen”

Sein Leben vor der Finanzkarriere

Michael Burry ist 48 Jahre alt und wurde am 19. Juni in 1971 in der Millionen Metropole San Jose im schönen Kalifornien geboren. Er studierte an der University of California in Los Angeles Medizin und Ökonomie. 1997 erreichte er sein Master-Degree an der Vanderbilt University School of Medicine und machte seinen Doktor. 

In dieser Zeit widmete sich Burry bereits den Finanzmärkten und brachte 1996 seinen ersten eigenen Börsenbrief heraus. Das machte er scheinbar so gut, dass einige Investmentbanken wie Morgan Stanley auf ihn aufmerksam wurden.

 
Michael Burry University of California
An der University of California in Los Angeles sammelte Michael Burry seine ersten akademischen Erfahrungen. Kartenquelle: Google

Vom Hedgefonds-Manager zum Vorbild vieler Börsianer

Ursprünglich wollte ich das Wort „Vorbild“ durch „Superstar“ in der Headline ersetzen. Was aber zu viel des Guten wäre, denn ein “Superstar” wollte Burry zweifelsfrei nie sein. Noch heute meidet er die große Bühne und es gibt nur wenige Auftritte von ihm in der Öffentlichkeit, worin sich auch sein geringer Bekanntheitsgrad außerhalb der “Börsianer Szene” erklärt.  Als er sich im Jahr 2000 gegen eine Karriere als Doktor entschied, gründete er die Investmentgesellschaft Scion Capital.

 

Michael Burry - Outperformance
Während der S&P 500 in den ersten drei Jahren nach der Gründung von Scion Capital abstürzte, erwirtschaftete Burry für seine Kunde jährlich zweistellige Renditen.

Der Ruf eilte Michael Burry voraus und immer mehr Investoren setzten auf Scion Capital. Ende 2004 verwaltete die Investmentgesellschaft bereits 600 Millionen USD.

Als sich 2003 die Weltwirtschaft langsam wieder erholte, befasste sich Burry ausgiebig mit dem Immobilienmarkt. Nach langer Recherche und umfassenden Analysen datierte er das Platzen der Blase auf das Jahr 2007.

Die Vergabe von Hypotheken war 2005 reine Formalität. Kaum ein Kreditinstitut hat die Antragsteller genauer unter die Lupe genommen. Der amerikanische Traum verleitete auch Menschen mit geringem Einkommen, keinem Vermögen und teilweise sogar ohne Arbeitsplatz dazu, sich ein Haus zu kaufen. In den ersten Jahren waren die Zinsen für die Kredite fix und konnten nicht angehoben werden.

Anschließend wurde diese Zinsbindung aufgehoben und es folgte die Katastrophe. Viele konnten sich die Finanzierung nicht mehr leisten. Sie verloren ihr Haus und die Immobilienfinanzierer verloren ihr Geld, denn wegen des steigenden Angebots haben die auf Pump gekauften oder bereits belasteten Häuser keinen Wert mehr gehabt. Die Häuserpreise gingen in den Keller.

Doch ein wichtiges Puzzleteil fehlt: Der vorangegangene Absatz beschreibt die Auswirkungen auf die Kreditgeber für Immobilien. Das alleine hätte keine weltweite Wirtschaftskrise ausgelöst. Auf der Suche nach neuen Geldströmen wurden vorher die vergebenen Kredite in Subprime-Anleihen verbrieft. Diese Anleihen wurden an Investoren in Erwartung einer hohen Rendite verkauft.

Am Anfang wurden die guten Kredite (AAA) verbrieft. Später wurde dann der ganze Ramsch beigemischt und an die Interessenten verkauft. Die Ratingagenturen hätten die Problematik erkennen müssen, doch sie haben munter Bestnoten für die zweifelhaften Anleihen vergeben.

Michael Burry hatte eine geniale Idee. Niemand hatte zuvor gegen den Häusermarkt gewettet. Er wollte den Gewinn seines Lebens machen und ließ sogenannte Credit Default Swaps bei diversen Banken auflegen. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine Kreditausfallversicherung. Sobald jemand seinen Kredit nicht mehr bedienen kann, ist Burry über die CDS abgesichert und bekommt eine Entschädigung von der auflegenden Bank. So einfach war das, zumindest in der Theorie.

Wie bereits ausgeführt wurde, hatte vor Burry noch nie jemand im großen Stil gegen den Häusermarkt gewettet. Das Missfiel einigen Kunden von Scion Capital. Einige forderten ihn auf, von seiner Idee Abstand zu nehmen und gingen juristisch gegen ihn vor. Ausnahmetalent Burry hielt trotz aller Widerstände an seiner Idee fest und schließlich wurden er und die verbliebenen Investoren 2007 mit einer Rendite von 166,91 Prozent belohnt.

Seine Kunden erhielten um die 700 Millionen US-Dollar. Für Burry selbst blieben 100 Millionen US-Dollar übrig. Michael Burry hat seiner analytischen Fähigkeiten und wegen seiner Beharrlichkeit in acht Jahren mit Scion Capital eine Rendite von 489 Prozent erwirtschaftet.

Die Zeit nach Scion Capital

 
SEC Scion Capital Management
Der letzte 13-F-Report wurde bei der SEC am 14.11.2016 veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt machten Coty und Alphabet den größten Teil des Portfolios von Scion Asset Management, LLC aus. Quelle: sec.gov

Michael Burry hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ihm die Investoren schwer zugesetzt haben. Er schloss 2008 Scion Capital und konzentrierte sich auf eigene Investments. 

Vor fünf Jahren (2013) eröffnete er ein eigenes privates Investmenthaus namens Scion Asset Management, LLC. Dafür sammelte Burry von ausgewählten Investoren Geld ein und investierte in sogenannte Ick Aktien.

Was sind Ick-Investments?

ICK steht im Grunde für nichts anderes als  >> Unterbewertete und unbeliebte Aktien

Scion Asset Management nahm die Gegenposition bei den Ick-Aktien zur Investorenmehrheit ein. Heute setzt er neben Ick-Investments auch noch auf einen Anstieg des Wasserpreises. Er kennt die gesellschaftliche Diskussion um Wasser. Aus diesem Grund investiert er in Landwirtschaftsbetriebe mit einer guten Wasserversorgung. 

In Zukunft wird es nicht darum gehen in wasserarme Regionen Wasser zu transportieren, sondern darum, diese Landstriche mit wasserreicher Nahrung zu versorgen. Wusstest du, dass für eine Flasche Wein mehr als 400 Flaschen Wasser benötigt werden?

Genau darum geht es Michael Burry. Wie viel er in Farmen und Land investiert hat, verschweigt er. Burry bevorzugt unbebautes Land, denn es ist günstig und leicht zu haben. Seine Gedanken sind nicht verkehrt. Bis 2025 könnten 1,8 Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen sein. Der Verbrauch von Frischwasser erhöht sich ebenfalls von Jahr zu Jahr. Zwar ist die Erde zu 72 Prozent mit Wasser bedeckt, aber nur 0,3 Prozent sind tatsächlich Trinkwasser.

Dr. Michael Burry im Film „The Big Short“

 
Headline FAZ 1 Finanzkrise 2008
Die Nachwehen der Finanzkrise sind noch heute zu spüren. Das Erdbeben brachte die Bankenregulierung und löste eine gesellschaftliche Diskussion aus. Quelle: FAZ.de
 
Finanzkrise 2008 - schwarzer Montag - Lehman Pleite
Too Big to Fail. Darauf haben sich einige Banken und andere Finanzinstitute verlassen. Die Staaten mussten mit Garantien einspringen, um nicht noch einen weiteren Dominostein ins Wanken zu bringen. Kaum ein anderes Ereignis steht für die Gier einer ganzen Branche. Quelle: handelsblatt.de

Vor knapp einem ganzen Jahrzehnt nahm die Finanzkrise ihren Lauf. Auf Youtube gibt es mittlerweile über 71.400 Ergebnisse zu diesem Ereignis. Kaum eine Dokumentation und kaum ein klassischer Spielfilm haben das erreicht, was dem Regisseur Adam McKay mit “The Big Short” gelungen ist. Er brachte die Perspektive verschiedener Akteure ungeschönt und authentisch in die weltweiten Kinosäle.

„Der wahrscheinlich beste Film des Jahres: Da war einmal diese Finanzkrise, aber verstanden haben wir sie nicht. Jetzt geht ihr die Filmkomödie „The Big Short“ auf den Grund – und macht richtig wütend“, schreibt welt.de.

Nominiert für fünf Oscars und ausgezeichnet mit dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch verfilmte Adam McKay das gleichnamige Buch, des Finanzjournalisten Michael Lewis. Für sein Werk recherchierte der Autor monatelang und tauschte sich dabei mit zahlreichen Bankern und Hedgefonds-Managern aus. Eine der Hauptfiguren, Michael Burry wird dabei von Christian Bale gespielt. Die schauspielerische Leistung verdient Anerkennung, denn Michael Burry ist kein einfacher Charakter. Er hat Ecken und Kanten, meidet die soziale Interaktion mit anderen Menschen und erkennt das Platzen der Immobilienblase zu einer Zeit, als alle noch fröhlich zur Musik tanzten.

Mitwirkende Schauspieler:

 

  • Ryan Gosling spielt den Aktienhändler der Deutschen Bank Jared Vennett
  • Christian Bale spielt den Scion Capital Gründer Michael Burry
  • Brad Pitt spielt den ehemaligen Top-Banker Ben Rickert
  • Steve Carell spielt den Hedgefonds-Manager Mark Baum

Handeln wie Michael Burry

Michael Burry ist kein klassischer Value Investor a la Warren Buffett oder Benjamin Graham. Er zieht beispielsweise den Chart in seinen Entscheidungsfindungsprozess mit ein.

“I prefer to buy within 10% to 15% of a 52-week low that has shown itself to offer some price support. That’s the contrarian part of me. And if a stock — other than the rare birds discussed above — breaks to a new low, in most cases I cut the loss.” Zitat von Michael Burry.

Value Investoren handeln antizyklisch. Sie steigen ein, wenn alle Anderen aussteigen und stellen sich somit gegen die Meinung des Marktes. Die Gefahr besteht darin, in ein fallendes Messer zu greifen. Das fallende Messer ist eine Metapher für einen anhaltenden Kursrutsch. Michael Burry bediente sich deshalb der technischen Analyse. Er steigt erst in ein Wertpapier ein, wenn der Chart einen Boden ausgebildet hat.

So vermeidest du den Griff ins fallende Messer:

 

  • Tipp#1: Dreht der Markt, nur weil du das glaubst?
  • Tipp#2: Starke Kursverluste dauern nicht nur drei Tage.
  • Tipp#3: Buy-Stop-Order oberhalb des Hochs der letzten Woche oder des letzten Monats legen.

Werfen wir einen Blick auf den Aktienchart von Infineon.

Michael Burry Beispiel 52 Wochentief Infineon
Gezeigt wird der Chart vom Halbleiterkonzern Infineon. Im September 2012 wurde ein neues 52-Wochentief gebildet. Die Folgekerze hat die neue Unterstützung nicht gebrochen. Die Wahrscheinlichkeit eine Trendwende ist hoch. Quelle: Tradingview.com

 

Das 52-Wochentief spielt für die Akteure an der Börse aus der psychologischen Perspektive eine große Rolle. Es bildet das Pendant zum 52-Wochenhoch. An solchen markanten Linien sind oftmals mehr Käufer, als Verkäufer vertreten, weshalb der Kurs oft dreht. Behauptet sich das 52-Wochentief, kann es ein erstes Indiz für eine Trendwende sein. Im folgende bespreche ich zwei weitere Beispiele mit Hilfe der Charts von Daimler und 3D-Systems.

Michael Burry Beispiel 52 Wochentief Daimler
Im August 2011 bildete sich im Chart von Daimler eine große rote Kerze. Der Börsianer spricht dabei vom klassischen fallenden Messer. Im Oktober 2011 hat sich ein neues 52-Wochentief herausgebildet, welches in den folgenden Monaten nicht unterschritten wurde. Der Bodenbildungsprozess ist im Chart klar erkennbar. Entlang der Unterstützungslinie kann ein Einstieg gewagt werden. Quelle: Tradingview.com

 

Michael Burry Beispiel 52 Wochentief 3D-Systems
3D-Druckeraktien erlebten vor Jahren einen unvergleichbaren Hype. Als die Aktie Anfang 2011 kein Halten mehr kannte, folgte eine Konsolidierungsphase. Dabei wurde ein neues Jahrestief herausgebildet. Die eingezeichnete Unterstützung wurde durch keine der Folgekerzen gebrochen. Ein Einstieg wäre keine schlechte Wahl gewesen. Quelle: Tradingview.com

 

Die Frage nach der optimalen Anzahl von Aktien für das eigene Depot ist stark individuell. Michael Burry legte sich 12 bis 18 Aktien in sein Portfolio. Er selbst sagt, dass er mit einer größeren Anzahl an Aktien nur unnötig viel Stress hätte.

Interessant – Michael Burry und seine Meinungen zu…..

Womit im Grunde auch klar wird, dass Michael Burry, in allem was er tu, seinen eigenen Weg geht und diesen auch in aller Konsequenz verfolgt. Das mag dem einen oder anderen Menschen in seiner Umgebung durchaus arrogant vorkommen, aber letztendlich gibt ihm sein Erfolg an der Börse recht. 

Das Michael Burry als Investor also auch gern gegen den Strom schwimmt und kein Problem damit hat sich auch dementsprechend kritisch in der Öffentlichkeit zu äußern, belegen zahlreiche Aussagen und Kommentare zu bestimmten Anlageprodukten und Marktsituationen.

Beispiel zum Thema ETF und passive Anlagestrategien>>

„Die Blase bei passiven Anlagen über ETFs sowie der Trend unter Vermögensverwaltern zu sehr großen Investitionen lässt weltweit kleinere, wertorientierte Wertpapiere verwaisen.”

Doch genau darin sieht er für sich selbst als auch andere Anleger entsprechende Chancen, denn es gäbe hier “keine kritische Masse aktiver Manager, die auch Aktien mit geringen Markt-Kapitalisierungen suchen”.

Oder sein Statement zum Thema “drohende Inflation nach Corona” >>

“Bereitet euch auf eine Inflation vor. Wiederöffnung und (Kauf-)Anreize sind im Anmarsch. Vor der Ausbreitung von Covid-19 brauchte es 3$ Schulden, um 1$ des Bruttoinlandsprodukts zu schaffen. Jetzt ist es noch schlimmer. In einer inflationären Krise werden die Regierungen versuchen, konkurrierende Währungen zu zerschlagen.”

Was er damit sagen will? Das weder Gold noch Kryptowährungen Anlageschwerpunkte für Anleger sein sollten.

Und zu guter Letzt seine Meinung zu Bitcoin selbst >>

“Bitcoin ist eine spekulative Blase, die mehr Risiko als Chance birgt. Dies, obwohl die meisten Befürworter in ihren Argumenten richtig liegen, warum Bitcoin zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte relevant sei. Doch wenn Anleger nicht wissen, wie viel Hebel im Aufstieg verwendet wird, wissen Sie möglicherweise nicht genug, um Bitcoin zu besitzen”

Fazit zu Michael Burry

Ich würde gerne mehr von Michael Burry in den Medien sehen. Ob nun im US-Häusermarkt oder beim indirekten Investment in Wasser, er ist der Börse immer einen Schritt voraus und erkennt Dinge frühzeitig. Insofern verdienen auch seine aktuellen Statements zu den vorgenannten Punkten (ETFs versus Small Caps, drohende Inflation und Bitcoin) durchaus Beachtung. Sie sollten an der einen oder anderen Stelle durchaus zum Nachdenken anregen.

Besonders interessant ist jedoch sein Durchhaltevermögen. Als die Kunden von Scion Capital ihn vor der Finanzkrise verklagten, blieb er standhaft. Nicht weil er auf die Finanzkrise hoffte, sondern weil er die Krise faktisch belegen konnte.

Das macht ihn für mich zum Vorbild. Zudem zeigt der Lebenslauf von Burry, dass kein Weg vorhergestimmt ist. Er war Arzt und fand seine Passion in der Geldanlage. Es zeigt, wie sich Dinge und Perspektiven ändern können. Eine wichtige Erkenntnis für jeden Trader und Investor.

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Martin B.

Martin ist Tradingcoach und unter anderem Mitbegründer der Trademy Trading Akademie. Zudem ist Martin Kolumnist bei Wallstreet-Online.de, Sharewise und anderen großen Finanzplattformen sowie Buchautor. Insofern also ein Experte im Bereich Trading und allem, was mit Geldanlage & Börse zu tun hat. Großen Einfluss auf sein ökonomisches Weltbild haben die Publikationen von Karl-Heinz Paqué und Joseph Schumpeter. Als Börsianer inspirieren ihn die Ansätze von Buffett, Burry, Livermore und Lynch. Martin ist Gastautor bei uns und bereichert uns zweifelsohne mit seinem fundierten Börsenwissen.
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