Das Jahr hatte Höhen und Tiefen und könnte, so die Experten, mit einem wahren Knall enden: Nachdem der Bitcoin im Januar in Richtung 110.000 US Dollar gegangen ist, folgte aufgrund Trumps Zollpolitik ein Absturz in Richtung 75.000 US Dollar. Doch dann folgte das Comeback und der Bitcoin erreichte im Juli 122.000 US Dollar – am nächsten Tag lag der Preis bei 117.000 US Dollar. Am 14. August 2025 folgte das Allzeithoch mit über 124.000 US Dollar – derzeit, Stand: Mitte September, liegt der Preis bei rund 110.000 US Dollar. Trotz all dieser Schwankungen war das Jahr 2025 für Krypto-Anleger durchaus erfolgreich.
Markus G
Zuletzt aktualisiert am: 16. September 2025
15. September 2025
Denn seit Anfang des Jahres konnte der Preis des Bitcoin um rund 30 Prozent zulegen, mit Blick auf die letzten fünf Jahre ergibt sich sogar ein Plus von 1188 Prozent. Und das Jahr ist noch lange nicht zu Ende.
„Die aktuelle US Regierung hat Krypto und insbesondere Stablecoins ins Zentrum ihrer Finanz- und Wirtschaftspolitik gerückt. Institutionelle Anleger, Banken und Staaten bewegen sich zunehmend in den Markt. Stablecoins stärken den Dollar weltweit und finanzieren gleichzeitig kurzfristige US Staatsanleihen“, so Eric Demuth, der CEO von Bitpanda. Auch sei durch die Einführung der Spot Bitcoin ETFs viel frisches Kapital geflossen. Eric Demuth ist zudem überzeugt, dass das keine kurzfristige Rallye ist, sondern der Beginn des strukturellen Wandels.
In großen Teilen ist Jan-Patrick Weuthen vom Vermögensverwalter B&K derselben Meinung. Immer mehr Großbanken würden sich dafür entscheiden, Bitcoin zu empfehlen, wenn es darum geht, Portfolios zu diversifizieren. Dabei sollte der Anteil im Bereich zwischen 3 Prozent und 5 Prozent liegen.
Optimistisch ist auch Samir Zakaria vom Vermögensverwalter Hansen & Heinrich. „Bitcoin wird zunehmend als sicherer Hafen wahrgenommen, vergleichbar mit digitalem Gold. Diese Kombination aus Neutralität, digitaler Effizienz und einer Limitierung auf 21 Millionen Stück hat in einer zunehmend fragmentierten Weltordnung einen enormen strategischen Wert und genau das wird von immer mehr Investoren erkannt.“
Auch wenn die Analysten und Experten überzeugt sind, dass Bitcoin und Co. eine vielversprechende Zukunft haben, so muss man sich stets vor Augen halten, dass der Markt ausgesprochen volatil ist. Wer investiert, muss davon ausgehen, dass es auch langfristig in die nicht gewünschte Richtung gehen kann – ein gutes Beispiel mag hier etwa das Jahr 2022. Nachdem der Preis des Bitcoin von Dezember 2020 bis November 2021 von rund 20.000 US Dollar auf 69.000 US Dollar geklettert ist, folgte dann der Absturz – ein Jahr später, im November 2022, lag der Bitcoin bei deutlich unter 20.000 US Dollar.
Derzeit bewegt sich der Preis bei rund 110.000 US Dollar. Ist es da überhaupt noch sinnvoll, einzusteigen? Eine Frage, die schon beim Erreichen der 20.000 US Dollar, 50.000 US Dollar oder auch 100.000 US Dollar gestellt wurde. „Für mich ist die Situation aktuell klar. Regulatorische Hürden sind gefallen, große Banken bauen Infrastruktur auf. Stablecoins und Tokenisierung werden ein fundamentaler Bestandteil des globalen Finanzsystems. Wir stehen am Anfang der nächsten Phase der Finanzinfrastruktur“, mein Eric Demuth. Doch welche Kryptowährungen sind empfehlenswert?
Es gibt immer wieder Prognosen über Kryptowährungen, die durchaus vielversprechend sind. Bitcoin mag natürlich die Nummer 1 im Bereich der Bekanntheit sein, doch diese Kryptos lohnen sich: Altcoins und Meme Coins sowie Presale Coins, die durchaus auch ambitionierte Ziele verfolgen. Eine Gewinngarantie gibt es nie, doch bei einigen Kryptowährungen sind die Chancen doch um eine Spur höher, dass man attraktive Gewinne einfährt.
Dass es strategisch sinnvoll ist, einzusteigen, der Meinung sind alle Experten. Aufgrund der Tatsache, dass es aktuell keine Prognosen gibt, die einen Einbruch des Krypto-Markts sehen, sollte die aktuelle Zeit durchaus empfehlenswert sein. Denn die Prognosen gehen ganz klar in die andere Richtung.
Viele Experten gehen davon aus, dass im letzten Quartal des Jahres 2025 noch eine Rallye startet. Das würde auch zum Vier-Jahres-Zyklus des Bitcoin passen. Rund 18 Monate nach dem Bitcoin Halving erreicht der Bitcoin seinen höchsten Preis, danach folgt der Bärenmarkt. Ob auch 2026 die Preise fallen werden? Einige Analysten glauben, dass sich keine Krypto-Winter mehr bilden können, weil bereits zu viel Geld von institutionellen Anlegern geflossen ist – nur dann, wenn hier die großen Anleger die Lust verlieren und ihre Gewinne realisieren, könnte das den Markt stark unter Druck setzen.
Gegen Ende des Jahres könnte der Bitcoin, so die aktuellen Prognosen, bei rund 150.000 US Dollar liegen, mitunter sogar den Angriff in Richtung 200.000 US Dollar starten.
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