5 gute Gründe für eine nachhaltige Geldanlage

Nachhaltiger Lebensstil? Ja klar, angesichts von Klimawandel & Co. beginnen immer mehr Menschen, über die Folgen ihres Konsums nachzudenken und steuern um: Bio und unverpackt beim Einkaufen, vegetarisch und vegan in der Kantine, Jobticket und Fahrrad für den Weg zur Arbeit, Bahn statt Flugzeug für die Urlaubsreise usw. Alles gut damit? Nein, da fehlt noch etwas: Nachhaltige Geldanlage!

Jutta Hinrichs Pax Bank

Jutta H.

29. August 2019

5 Gründe Nachhaltige Geldanlage

29. August 2019

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Doch beim Thema “Ökologisch-nachhaltige Geldanlage” tun sich viele schwer, weil oft die Informationen fehlen und das Thema Geld irgendwie doch sehr abstrakt ist. Hier fünf gute Gründe, warum es sich lohnt, sich intensiver mit dem Thema nachhaltige Geldanlagen zu befassen:

Mit Geld etwas Gutes bewirken!

Geld ist nicht neutral – man kann damit ganz viel Gutes (aber leider auch Schlechtes) bewirken. Deshalb sollten Anleger ihre bisherige Geldanlage genauso wie ihren Konsum kritisch hinterfragen:

  • Wohin fließt eigentlich mein Geld?
  • Werden damit neue Kohlekraftwerke finanziert?
  • Oder sogar Waffenproduktion?
  • Holzt mein Geld Wälder im Amazonas ab?

Für Anleger, die genau das alles vermeiden und ihr Geld sinnvoll und verantwortungsbewusst investieren möchten, gibt es im Bereich der nachhaltigen Geldanlage viele Umsetzungsmöglichkeiten: z.B. Investmentfonds, die mit Ausschlusskriterien gerade Unternehmen aus bestimmten Branchen (z.B. Rüstung, Kohle) oder mit kontroversen Geschäftspraktiken (z.B. Kinderarbeit, Umweltzerstörung) ausschließen.

Oder eben jene, die mit dem sogenannten Best-in-Class-Ansatz nur in die Nachhaltigkeitsvorreiter einer jeweiligen Branche investieren. Eine weitere Möglichkeit bieten Themenfonds, wie z.B. Mikrofinanzfonds, Erneuerbare-Energien-Fonds etc. Mit solchen nachhaltig ausgerichteten Investmentfonds können Anleger eine positive Wirkung erzielen und zugleich ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen.

Nachhaltige Rendite erzielen!

Das Thema “nachhaltige Geldanlagen” gibt es schon seit den 90er Jahren, doch viele Jahre wurde diese Nische des Kapitalmarktes eher belächelt und mit dem Vorurteil „Nachhaltigkeit kostet Rendite“ abgetan. Zahlreiche Studien haben bereits den Beweis erbracht, dass die Einhaltung von Nachhaltigkeits-Kriterien keineswegs geringere Rendite-Erwartungen nach sich zieht.

Im Gegenteil: Die Berücksichtigung sogenannter ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance, also Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) wirkt sogar positiv auf den Unternehmens- bzw. Anlageerfolg und reduziert Risiken. Nachhaltigkeit stellt somit eine logische und notwendige Ergänzung zum „magischen Dreieck“ Rendite, Sicherheit, Liquidität dar. Oft wird bei nachhaltigen Geldanlagen auch von einer „doppelten Dividende“ gesprochen – zu der finanziellen Rendite kommt noch der soziale bzw. ökologische Mehrwert hinzu.

Risiken besser managen!

Konventionelle Anlageentscheidungen basieren nur auf Finanzkennzahlen von Emittenten und vernachlässigen damit unter Umständen potentielle soziale und ökologische Risikofaktoren, die in einem Unternehmen „schlummern“, aber sich vielleicht erst in Zukunft auf die finanzielle Performance auswirken. Hier bietet sich das Bild des Eisbergs an: wer nur die Spitze des Eisbergs betrachtet, läuft Gefahr, dass er die unter der Wasseroberfläche liegenden Teile des Eisbergs übersieht und durch die Kollision großen Schaden nehmen kann.

Nur mit einem umfassenden Blick auf den Eisberg – übersetzt: nur mit der Berücksichtigung von ESG-Kriterien – können sich Anleger ein umfassendes Bild eines Unternehmens machen: wie geht es mit seinen Mitarbeitern, Kunden um? Wie gut ist das Unternehmen in puncto Öko-Management und CO2-Reduktion aufgestellt? Welche Reputationsrisiken bedrohen das Unternehmen? Wenn es im Bereich Soziales und Umwelt nachhaltig gut aufgestellt ist, wird es auch ökonomisch besser dastehen.

Die Zeichen der Zeit erkennen!

Spätestens seit dem Pariser Klimaabkommen und dem Inkrafttreten der UN-Nachhaltigkeitsziele – beide politischen Meilensteine wurden 2015 gesetzt – haben nachhaltige Geldanlagen enorm an Aufmerksamkeit gewonnen und gleichzeitig auch die Regulierer auf den Plan gerufen. Ziel des EU-Aktionsplans „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ ist die Neuausrichtung der Kapitalflüsse.

Hin zu einem ökologisch und sozial nachhaltigen Wirtschaftssystem, um somit die EU-Klima- und Energieziele bis 2030 zu verwirklichen. Dahinter steckt letztlich eine Umlenkung des Kapitals von fossilen Energieträgern hin zu Klimaschutz. Der jährliche Investitionsrückstand wird auf ca. 180 Mrd. EUR geschätzt. Kein Anleger – egal ob privat oder institutionell – wird sich diesem Megathema entziehen können.

Parallel hierzu weist der Markt für verantwortliche Investments und nachhaltige Geldanlagen durch eine bis dahin nicht gekannte Dynamik auf. Aktuelle Zahlen des Forums Nachhaltige Geldanlagen belegen, dass der Markt allein in Deutschland 2018 um 48 Mrd. Euro bzw. 28% im Vergleich zu 2017 gewachsen ist und nun bei 219,1 Mrd. Euro liegt (Stand 31.12.2018).

Offensichtlich haben viele – bislang überwiegend institutionelle – Investoren die Zeichen der Zeit erkannt. Private Anleger sollten ihnen folgen und ihren persönlichen Finanzdienstleister entsprechend fordern – persönlich oder digital.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung verbinden!

Die Digitalisierung ist eine der größten Veränderungen unserer Zeit und lässt sich sehr gut mit Nachhaltigkeit kombinieren. Digitale Geldanlage-Entscheidungen lassen sich von zu Hause aus rund um die Uhr treffen und geht einher mit weniger Fahrten zur Bank als auch weniger Papierverbrauch. Doch auch vor einer digitalen Geldanlage sollte sich jeder Anleger fragen:

  • Welche Ziele sind mir wichtig?
  • Was möchte ich mit meiner Geldanlage bewirken und fördern?
  • Wo soll mein Geld auf keinen Fall hinfließen?

Wenn der Anleger sich zu diesen Fragen eine klare Meinung gebildet hat, ist das eine gute Ausgangsbasis für eine nachhaltige Geldanlage mit dem digitalen Vermögensverwalter pax-investify. Unter pax-investify.de finden Privatanleger ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro die Kombination von ethisch-nachhaltiger Geldanlage und aktiver Vermögensverwaltung.

Nachhaltige Geldanlage – Das Fazit

Nachhaltige Geldanlage? Ja klar, denn sie ist wirkungsstark, renditeorientiert, risikominimierend, zukunftsorientiert und digital.

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